Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 13 (26.3.1846)
- Date
- 1846-03-26
- Page
- Spalte 197-198 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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19? wir in te - Mkünstigm Welt erfahrm. Mit andern Worten: sie werden aus natürlichen Wegen nicht ermittelt werden können. Dieses. Geständniß wiederholt KimchL zu Ps. 4, 1. 57, 1 und 80, 1, und so lange man jene Wörter zusammen las imb in dem Worte n'WWn die achte, den Sinn: acht Saiten lag und in dem Worte der Zehnte, zehn S alten^ hat man auch den Sinn der Wörter in den Psalmenaufschriften nicht elüdecken können. Da die Accentuanten nun nicht daran dachtendaß Mp 'teh Ps. 46, 1 in parenth. steht, wie wir oben auseinander gesetzt haben, mußten sie twbj? by. als einen Satz für sich 'interpunktiren. Zweifelsohne nehmen'sie Alamot, wie Kimchi, als ein musikalisches JnsirumenL: nach Alamot ein Gesang, das Lied soll nämlich nach dem Baut des Alamot gesungen werden. Konsequent hierltrit iuterpunktirten sie 1 Chr. 15, 20 so, daß die acht Mischnim auf Nebalim spielen sollten 2^2)2, daher gaben sie diesem Worte einen Accent dlstinktive; es solle aber nach Art des Alamot gespielt werden', '.(h&b);'':nibty1 by",' und die sechs Mischnim im folgenden Vers sollten auf Kinnorot al ha - Sch minit sp'i e l'e n 'M'ÜL/N '--Da sie letzteres, so wie auch Alamot für Justrumertte nahmen / mußten sie dahin kommen, -in ns»5? den Sinn von spielen zu legen und in den Sinn: a ch t S a i'ien, wie es auch das Targnm hat «03Drn '*m:. So zeugt e i n Jrrthmn mehrere. Kimchi zu Ps. 4, i klärt mit de m V o rsie h er oder dem Aussichthaber über dies oder seneslJnstrmnent, indem es nirgends T\wtib oder heiße, sondern immer In dm Ansschristen der Psi 45, 74, 78, 88, 89 haben die Areentumlten dem Worte d'MO einen Accent distinktiv gegeben'*); dahingegen ib. 42. 44. 52. 53. '54. 55 und 142 ist es zu '1)1^ gezogen, wonach das Targnm übersetzt hat: tob — Irr der Slufschrift-Ps. 83, 1 haben sie *w von getrennt^ Ps. 88, 1 haben sie MM -zusaullnell' ^ezogetl und'von mp getrennt. Diese und mehre Jllkoltsegnenzeu der -Accentnanten in den Überschriften haben-ihren Grund in jenem -Gestäudmß, mud -daß sie gleichsam Vorschläge machten uud uns -die.Wahl überließen, wie es bei den Rabbinen heißt:' -So setzt auch Kimchi öfters die lErkläruug -eines 'Worts ln den 'Aeberschriston hin, trotz jenem Gesiändniß. 'Wir ^können und dürftn uns demnach nicht mach der Snterpttliktivn der Aeeeutuanten dichten; -halten uns aberhuü'jeuvn/ialmudischen-Spruch-':^ Ins Weite schaut der Riese, Der Zwerg nur um sich Herz Steht dieser auf dem Riesen, Dann schaut moch)weiter Gr.-^> *) Wohl nach dem Talmud: ein '.Uebersetzer. oder Dolmetscher. M. s. Raschi zu Ps. 88, .1. 198 Biographische Skizzen. Von Ad. Jellinek. III.*) David Vital'), Sohn des Arztes Salomo Vital'--), Schwicgersoh» des gelehrten David ha- Kohen ans Korfus u»d korrespoudirend »nt dom Arzte am Sulciman'schen Hofe Jakob Tam Jb„- Jachja^), waiidcrtc aus Spauicii „ach der Türkei °), lebte in Patras auf der Insel Mo«a °), wurde durch eine Vcrfotguug seiner Habe und feiner Bücher beraubt7) und verfaßte im Jahre.1535 °) ein Werk über die 613 Gesetze, das von den Soueincrn ein Jahr darauf, 1536, in Konstantinopcl, nach ciuer von Abraham bar Zu Nr. II ist noch hinzuzufügen: t) j a i es} 3-n -'D3'H*lS'Dn (34 »). 2) ^02 aniap bpa D'I'L'P (22 a und l>). Dieser Kommentar des Hohenliedes citirt. das - rjjpn -'d ,ü.on R. A har on, dem Babylonier, über welchen,-wie wir Dr. Fürst mitlheilt^, sich eine. Notiz iw Land au er's Nachlaß findet.. Zf. Der Bcrfa.sscr des il'l'2'd'!-! 'd citirt ein 'd (27a). Das pyn 'p hat A s u l a i als-Manuskript gesehen» Waad la-Ehachamim, Buchsta-c j> Nr. 8. Bergt, noch Zunz G.V. p. 407. . 4) Ip-'ilim lEnTO, angeführt von p mVT 'l lVD',2 p’.DI (61 b, 62 a). 5) Der Vers, des cilirt ein h>". q sj pnpan '0 und dann eÄen'npfFO 'o^byi,. 1.86a). . . i) nicht „V i d a l", wie er bei De Rosst im Wor- . verbuche beißt. 2) tiQ'nn nöbz’ 123, rweikes Blatt des K e'-t e-r Tora. . Zi A s u! a >', Waad ta-Chachamim, Buchstabe p, ,Rr. IS. K o n fc r re. Kore Ha-Do.rvt es. Caffel, 34a. ^~.i p->n.N,n’.'!Tin '-i p .is'M' .p ,pn 'i jNO’vQ ’NSHDl , Kon fordc , Kore ha- Doroc «>l. Cassel 34 u. In den Nechisgutachlcn desselben findet sich eine Antwort an unfern David Vital. A sul ai a. a. O. 5) Lcrgl. Rote 12. 6) und 7) uniN □' p 3p ~\m pn^>n dn ’d'ni mi feo pNsa nV j»riD'j>ni wnte wir> wyra -’)2Q wa 57’ni n'2N ’bm!n?>p nana di« bp dpp yiDD 'inyjjnav -iptya -pnoj> nnee;Vd -inriösnhü y-ie»;-pj)n d’Sdd row »ji --rü naty iwn ip'^n 'HTubnpp aal aiN mönjjD p©n itKN >nuo INI D'1.1 »3'Sj> DJann NSDa T>'2 «JQ'b '-IN avD %a 'DvN'i>:Dn- ’taie<i ’p-pj sv'v i>> 47'ee >ana 'ina p-'-D-' -D'T«DDa «-asDi vnoef-«iw xb) inaxn by ban pnaityoni nnaty D’aiisn.'Dbbty rbbity pnansyö. Keter Tora, Blatt 2. 8) p'v'b.N .nty.np ub w nNtn rupp I7DM. D.'piyNI D'N NQ.1, daselbst, Blatt 13, bei den Mondberechnungen. .Er kann daher nicht, .wie De Rosst angiebt, 1467 geblüht haben, da er sonst im Lahre 1535» wo er sein Werk geschrieben, mindestens 88 Jahre alt gewesen sein müßte! . Studien. Biographische Skizzen. David Bttal 13*