Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 12 (19.3.1846)
- Date
- 1846-03-19
- Page
- Spalte 191-192 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/8555529-9897631-9897644--4431-3532095- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
191 - Änküstdigüttgeist j 192 schiedenheit derselben nachgewiesen wird, und es'kann demnach ' bei ersterem ein'- bloßes -Sagen vor' dem .Gerichte genügt bei Tosäfotvon einer : S^enltftcirung nicht die Rede sein, was auch schon im piLcnn'» ~ iu Gittin 36. bemerkt ist.*) Aber - auch andere ' rabbinische Commentätoren verwerfen diese präoccupirte Meinung Rasch is, indem idd NNW, wie aus 'Sifci - Deuters, ' und.Jeruschalmi Schebiit 10. erhellt, für. biblisch. gegründet ' angesehen wird; während Prosbul nur für eine rabbinische Institution^ gilt; weshalb auch dabei nach Maimuni'zu Schebiit 10. b. N)? in Anwendung kommt. Siehe Rabbenu Nissim zu Gittin 36 und Ritba zu Makkot 3welcherletzterer sogar -den' Worten Raschis eine andere Deutung zu geben bemüht Ist.- Wer-' gleiche auch ymi' '»JJD daselbst. Schon die Abweichung.der^ beim Prosbul gebräuchlichen Formel' -blW' DD1? ^1D3D nslNtßf. von des ->OM, welche lautet ODst - D^]J T>nn DnNcy rc., so wie der Umstand, daß während *) Man siehe hierzu die genaue Distinktion d.es Josef Karo im Kesef-Mischna zu Hilchot Schemitta 8.in Betreff des dem Gerichte zustehenden' Expropriatonrechts wonach die in dem vom H. -D. angeführten Losa so t aufgeworfene Frage erledigt ist. L. >^ (Vt>q ^DD ^qx), bei Letzterem eine wirkliche Uebergabe des -Wechsels nöthig ist, läßt ihre Verschiedenheit erkennen, worauf auch schon mehrere Kasuisten aufmerksam machen: -Iamschel- Schlomo zü Gittin 36; b]J2, angeführt von Karo zu Tur Choschen Mischpat 67 , ebendaselbst und Jonathan Eibenschütz im^ON 67st. Uebrigens scheinest uns auch die Einwürse', welche Hr. Dr. Geiger gegen die 'gewöhnliche Deutung des büö macht' ganz unerheblich und wir. müssen uns'sehr wundern, wie der überaus scharfsinnige und gewandte Kritiker HeristDr. Grätz die vorerwähnte Bemerkung Geiger's, welche durch nichts 'begründet und nicht einmal neu ist „plausible" finden konnte. . Breslau, im März. st L. *) Auch dem. Herrn Dr. Geiger scheinen die oben , angeführten Stellen aus Raschi unbekannt geblieben zu sein. Denn er führt in seinem „Lesebuch" S. 77 n.ur eine Stelle von Raschst zu Ketubot an, welche beweisen soll, daß inan sich hie und da des Ausdrucks NNW für Prosbul Mient habe, während, er in Raschi zu Makkot ausdrücklich findest konnte ■fcHViD ■ ,y«n nnötsr Sdid. Bergt, auch Mos. Nachmani (Ramban) zn Gittin 3 T>. L. AnkündlgWgen. In diesen Ankündigungen.werden - -Anzeigen..aller., .Art,, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen I^ Sg'r. für die gespaltene'Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. Im Verlag von C. L. Fritz sche in L eipzi g ist erschienen und' in allen Buchhandlungen zu haben': ' Die Pesach - Hagada , ' " .oder - Erzählungen von Israel's Anszug aus ' Egypten.' ' Zum Gebrauche der beiden ersten Abende des Mazot - Festes. Bon Neuem wörtlich aus dem hebräischen Origmale verdeutscht. .; - 8. br, 1 Preis 7Z- -Ngr. ' . Vierte'Ausgab e. Miederverkäufer, welche sich an die Verlagshandlung wenden , erhalten, bei Abnahme von Partieen einen ansehnlichem Rabbac. , * , qrrat? teb fron oder. die ^V68Ä6lL-Hr»- - KSbÄL travestirt' fürs Purimfest, von Dp. H. Somerhanfen, Verfasser der Epigram. Tiebraica etc. Brüssest l 842i' 16 S. gr. 8. Netto 6 Ngr. ' ' ' Verlag von §. L. Fritzsche. Cln nicht vcrheirathetcr tüchtiger jüdischer.Elemc»- tarlchrer, der die genügenden Kenntnisse im Hebräischen mit einer gründlichen wissenschaftlichen Bildung verbindet, zugleich einen Chorgcsang zu leiten fähig ist, und hierüber, sowie über seine religiös-moralische Führung beglaubigte Zeugnisse beibringcn kann, lvird mit einem fixirten Gehalte von 200 Thlr. zum 1. April d. I. von unserer Gcmcindc gesucht. ' Wleldungen dazu werden nur frankirt angenommen. Frankfurt a. O., 2. März l846. - Z Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Poilack. Salzmann. Levy. [48] SSei §. 8. Fritz sche in Leipzig ist zu haben: ., Itiograp] lie des h o ch Ii e!• Ii hm len Ii o cli- ■ seligen' Hei-rn Akiba Eger. Ober-- . rabbiner zu Posen; nebst einem .Trmiergedicht auf sein Hinscheiden. A*i0 \:.v;igsSui- Dankbarkeit seinem ruhmvollen A? ‘»Men geHvidmet Ton seinem Schüler, Saul Isaäli läeinpf aus Lissa. bröseln 6 Ngr. - Druck von 3. H< Nagel.