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Der Orient · 1846-03-05 · 10 (5.3.1846) · p. Spalte 149-150

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
10 (5.3.1846)
Date
1846-03-05
Page
Spalte 149-150 (sequence 3)
Language
German
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149 35,10: *pt» H ’H’ i’NIE'' DN .'3 3P7' “I1J>IDty N"ip’ &b, . nicht -pttf £*nttfv — An allen Stellen, wo Benennungen für die Zukunft Vorkommen, steht das Zeitwort NPjT dabei in Futurum oder die Zukunft wird im Zusammenhangs deutlich ausgedrückt: Ierem. 23, 6. Außer dem vorhergehenden Satze : D'ND D'Qi -run -.Seift eö; iKipvnttfN W nt.-— Die richtige Ueberlragung dieser Wörter ist -— wie es M. Obernik auch hach Und dies ist der Name, welchen man ihn beilegen wird. In Iechesk. 48, 35 nach -p*/n Dttfi folgt DI’D. Der Name der Stadt sei von dem Lage ab u. s. w. — Iesaj. 1, 26: ■ pmn N*y nad; p nriN, §ofca 2, 18: \snpn sbi ws ytnph- -Ninn Dinn am rprn lij/, — Vgl. 1 M. 6, 3: n:& on^VI HND VD' mi. — So wie nii. Ier. 23, 6 nicht bedeutet: dies wird sein Name sein, oder: dies se i sein Name, denn sonst wäre ttnp' 1&7N ohne Sinn, so bedeutet auch rjD&7 nn&7 *0 n^t{ sondern Sara sei ihr Name.- Es bedeutet, denn Sara ist ihr Name. Analog mit der Stelle bei Abraham hätte es heißen sollen: nn&y nD£* rpni nc? non? tin ny sy.n th ober TjQtfif rpni ,t)&7 O. Analog mit Jakob hätte es heißen sollen: .NIL» 3!>k '3 'rwilj? *1DN’ nt» vb. — — Ihre Eltern, die Araber, namrten sie bei der Geburt (s. v. a. mW); „sl'e möge eine Fürstin werden:^*) (Sie schrieben es aber auch „Sara, wie Sina", oder) die Hebräer veränderten es zu "HDV wie oben erwähnt, und sprachen es auch ausSarai, nicht wie der Araber; wenigstens sprach es.der Concipient so aus. — Da sie nun Gott segnen und sie zu einer Fürstin machen wollte — wozu er eine schöne Veranlassung in ihrem wirklichen Namen fand — welches den Alken — wie öfters erwähnt — gleichsam eine Garantie für die Erfüllung war — so sagte er zu Abraham: „Nicht nenne sie anders als sie heiße; nicht Sarai, denn rj'tf galt ihren Eltern dasselbe als rn'^, giebtaber, bei dbn Hebräern einen falschen Sinn, Sarai bedeutet: meine Fürsten. -— Auch könnte diese Aussprache noch dazu Veranlassung geben, an Götter oder Engel zu denken — streitet am Ende auch gegen den Monotheismus. — Vgl. Daniel 10, 20. 21: p -»L7 | D"ID | DDnJ7 btoTD — „denn Sara ist ihr Name", eine Fürstin. Diesen ihren wirklichen Namen nach, werde ich sie auch segnen, V. 16. daß ich dir von ihr einen Sohn gebe; sie auch segnen, daß sie zu Nationen werde. Könige mehrerer Völker sollen von ihr ab- . stammen". — — Wir. schmeicheln uns damit, dem wahren Sinn dieser Stelle näher gekommen zu sein. — Die Endung TT wechselt oft mit der Endung i"\ So — ^r> , DESy — die Singular-Form' von ’Q'täV/ : von TiiN; von ITT; von'TD,; Ah von rfrT bitten, . tmb 'mit Vorgesetztem di , Antt —; t t . ~ ’ Bitte! — Von t sing, von E^NO. — Von TTl^. ') “ID böse sein, arab. (gestrenger Herr vgl. .fcOti) )DD Fürst TD*’ S..Ges. die Wörter. 150 kommt und mit angehängtem D ist es der zweite Therl von E^^T. Wohnung des Friedens oder Glücks. — Vielleicht kommt auch von TN^ schön sein (viüe G.WB.) und ^n1? ")ND wäre:'Sch önbrunn meines Sehers, der am Schönbrunn mein Elend sah. — Vielleicht kommt von «Tin auch TN) dies mit dt p> o5lodIüeo uad der Sinn Spr. 28, 23 wäre: Wer einen Menschen zürechtweiset, (nDV ist eigentlich nur zurechtweisen) zornig, d. h. wenn auch in Zorn , wird mehr Geneigtheit finden als der Schmeichler. — Von ,t6n Nr. 3"„wehklagen, gotterbarmen Joel 1, 8> fyr. > kommt viell. y dies mit verdoppeltem verstärkenden Lamed: *6^/ dann wäre es nicht nöthig, dies Wort von , s*- v* aabzuleiten. — Wie nun TE; und nir-V von rrr^* $ TD schwätzen, von NID erdichten, und in Analogie mit 1L | 1s> | in ff., so könnte man vielleicht M von rÜÜ? , NjfcjJv ableiten und aus M mit der Bildungssylbe D~J wie in D3n | wird D|t»2, also so viel als im^ Herumirren d. h. wenn der Mensch ewig aus der Erde herumirrt wird er (am Ende) ganz Fleisch. I M. 6, 3. —*) Es kommen übrigens mehrere nom. prop. vor, welche zeigen, daß die Endung rr von der Endung dt^'in den verwandten Sprachen, entstanden ist, z. B. TlD!#' chald. NriDD^’. — chald. -«w preisen: und VTT —7das hebräische Gott: Esra L, 4: ein kost-barer Stein, Raschi : „msrbre" — Von'NEN beschützen, arab. ftüOT : TSDiT- Gott beschütze ihn-! Vielleicht kommt aüch TTfiN von ND-1H oder NÖH ober D^n dunkel mit Vorgesetztem N?*) ') Sollte das 2 paragog.. nicht seinen Ursprung haben von dem { der Araber, die Nunation, da diese beiden Buchstaben im Hebräischen wechseln?, ' ") Hier hat Gesenius die Endung zum Sing. Form von Em angewendet. In dem n«m. prop.^^DOHN/ nimmt er sie als Ellipse für die Endung TV. In ID als für ^N. In -als Singular-und in als Pluralendung. So wie es im Talmud-oft mit Recht heißt, daß diese oder jene Stelle Bezug har auf ältere biblische Geschichte; z. B. Ps. 110 aus Abraham und Malkizedek; ebenso die Stelle in Jeschaja 41, 2, was hat den von Osten (q.tdn) erweckt; Zedek (Ellipse für pnL kam ihm auf den Trirt entgegen rc. V. 6 wird angefpielt auf die Freunde Abr. , die ihm gegen jene . Könige Hilfe leisteten rc. — so glauben wir Ps. 91. dieselbe Beziehung geben zu können. Jener (Abraham) saß. im Schutz des (sogar das Anfangswort könnte Bezug haben auf 1 M. 18, 1 3 P NIPP VINH nrn) im Schatten des i M. — Ich sage ju mnv Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott dem ich vertraue (vgl.pjT 2 M. 15, 1. 2.). Ja, Er wird'dich retten Nin O rc. und, erinnert V. 11 an den Engel der Menschen, von rnrr» entboten ward und Mosche erwähnte nicht vrj&y Dieser Umstand kann dem David nicht entgangen sein, 5 M. 17, 19. Endlich V. 14:pDjy J/T O. Studien. Die Endung ai in Schaddai.

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