Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 10 (5.3.1846)
- Date
- 1846-03-05
- Page
- Spalte 147-148 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Job 3× ep/1005326
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147 Studien, Schadvai. Sarai. - 148 "H5' ist-aber auch so viel als Brust, Sef. 60, 16: p &'];*jp^n ' C'zb'ft, und kommt ebenfalls von NN^'. Siehe Gefen. a< a. O. unter In Analogie hiermit ist — vergl. — auch eine Flüth, ein Strom. Daher Ies. 13, 15. NL7V iUO (welche- Phrase Joel 1/15 von ihm entlehnt hat), wie ein Strom von vw wird der Lag heran kommen: Ein Unfall kommt nicht immer eilig; wohl aber ein Strom. Als Paronomasie, welche häufig im Ies. vorkommt, hat ec poetisch schön nach das Epi- . theton gewählt, beide von rrit^J 16, 4 : hat er ein Wortspiel von und zusammentzestellt. —- Ijob24,9 DinVTt^ O steht wie das ft in . Die ^Nahrung des Olw. — 5, 22. j|Q^ -,L-d weder Ftuth noch Trockenheit, vide WB. unter j£2„ — David hat Pf. 91, 1: vnp P33 im wohlthuenden Schatten des Allgütigen./— Ps. 68, 15. hat cr-auch Um diese Stelle zu erklären, erlaube man uns am Schluffe dieser Abhandlung, eine freie Uebertrügung dieses Psalms zu geben -— jedoch für jetzt ohne Sela — p. Iecheskel hat - endlich zwei Mal ^3 ' ■»Ttf ptf, wie eine leise flüsternde Stimme des Allgütig'en, wie es heißt 1 Kön. 19,-12. npn NV0N blp.: Siehe Ges. a. a. O. unter Äp ist der Donntr; Zechesk. hat aber AiyXZ ' btt ^lpS’ wie die Stimme des gütigen Gottes wenn er spricht. So hat auch Ijob aus dem -Lande Uz (tfty viel Mal vnW als den Ällgütigen, wenn es auch nicht an allen Stellen so gedeutet werden kann^, (M. s.- weiter unten.) Und da unter Jehova verstanden wird , kann ein Dichter mitunter dies Epitheton ja auch als Jehoha gebrauchen. So in'num. prop. ^->13, |' Indessen hgben Ausdrücke wie 13m , nöri ', nttfD' “KO dazu, verleitet v-j^ von *73^ abzuleiten, und die meisten . Ausleger in ihrer Meinung schwankend zu machen. Siehe Sal. D.u b.n o's.Biür zu 1 M. 17, t ff. — Eigentlich war es von Ijob, vielleichtmuch von Noomi Ironie in ihrer Verzweiflung, gegen das Geschick Gottes.. Und ■p i“l^, welche- Phrase sie beide haben, sagt eigentlich: Er, der euch den süßen Kelch, des Regens, Thaues und der Muttermilch reicht, läßt mich den bittern Kelch leeren. Gerade der Ausbruch -)ö spricht für unsere Auffassung des Worts '71^. So HW noriDl, den Ruchlosen läßt Schaddai, statt seinen labenden, den Durst löschenden Trank, seine heiße Zornglut t r inken. 'Schaddai soll ja auch bei den Hebräern nicht ausnehmend das gute Princip vorstellen. .als .Jehova ist ja auch das böse. Princip. So heißt es ja überall vo'n-Jehova, Er ist ,allen gütig, nj’rP OiO u. s. w. aber über seine Feinde, läßt er seine Zorngluth aus. Wie paffend ist aber nicht vrjl^ als der Allgütige in den Reden.der Gegner des Ijob z. B. '->V by in <3 | -pso '-!L' ,1'NI | dn. — So in den Klagen Ijobs ironisch j .'»*10^; NL7 “ny3 D^ny uaarNb-nicrD.ff*—:- *) Ps. 12, 6: Von der Nahrung der Armen; von dem Dürftigen das,^was er mit Stöhnen herbeischafft np^'. Was die Endung betrifft, so hat das Jod gewechselt, bei den Arabern mit dem Elif und bei den Ebräern als Arabäismus mit dem He, analog mit und — mehrere Analogien weiter unten. — Daß eine alte Pluralendung' für u\ existirt, können wir nicht als erwiesen annehmen. Daß dieAraber die .Endung t wie a aussprechen: 0^0 wie «ina» wie es auch die LXX geben, mithin wie ^0 — vide Gesen. a. a. O. unter ipP — läßt aber vermuthen, daß die Araber für Njttf unser geschrieben.haben, da beides von den arabischen' Zeitgenossen/ und- Gefährten Abrahams, oder von seinen Eltern gleichlautend ausgesprochen wurde, ohne an eine Pluralendung zu denken. Der Concipient ließ das Wort so stehen wie es von den Arabern kam, wie da diese Endung den Sinn des Worts nicht schadet, — sonst hatte es hebräisirt vielleicht ripf geheißen. M. s. Ges. unter; oder N^.wie — und man sprach es aus: Schaddai wie wir. Man fand diese Endung vielleicht auch schön und sie ist auch nicht so arabisch oder syrisch wie und nahm sie in Poesien auch später auf. Sie kann auch als Jod parag. angesehen worden sein, an der Stammsylbe angehängt. Oder der Hebräer gab den Wörtern, welche aus der Fremde mit frT* kamen, die hebraische Gestalt ip, welches von. ihm ausgesprochen wurde, wie wir es aussprechen ai, d. h. die arabi'sche Endung a wurde hebräisirt ■gu ai. Daher noch die. Verwechselungen in nom. p»'0pr. z. B. pw hieß auch PlIiT > -^ftbß* hieß auch hebräisirt von ) vielleicht weil es nicht in Pausa steht, glaubte ein Abschreiber es mit Segol zu punktiren. Ester 2, 3 ^T) daselbst 23. 8. — Gesenius har diese beiden Nqmen vergessen aüfzunehmen'). — Wahrscheinlich stehen die beiden persischen Namen und daselbst 9, 6 für | wie ihre sieben Brüder. Die Veränderung des Namens rn&' aber, wo die Endung einen andern Sinn hervorl>ringt, giebt unsrer Vermuthung eine große Wahrscheinlichkeit, oll mehrüberlassen wir Andern. 1 M. 17, 15 heißt es: ,.Nicht nenne ihren Namen denn NIL' ist ihr Name"- '3 '1^ H02' riN Nlpn-N^ noty m.B'. Bei Abraham heißt es hingegen V. 5-„Nicht soll fortan — “jiy — dein Name Abram genannt werden, sondern dein Name sei Abraham. DiTON pOK^rprn. — Bei Jakob ebenfalls, 32, 29: „Nicht Jakob heiße fortan — liy — dein Name, sondern Iisrael — bxytn CN '2 — Es heißt an diesen beiden Stetten nicht v>;| O pDiy. pnp3N,' wie es bei Sara heißt:/rjOW O. Wiederum heißt es 'bei Sara mdjt iiy topn auch nicht' Puy DN *>3, sondern — wir wiederholen es — nft&y O und ohne -ny. So heißt es zum zweiten Male bei Jakob: *) Auch hat er 71^2 als nome'n pr. maseul.—^ -N'N3 na. —