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Der Orient · 1846-02-26 · 9 (26.2.1846) · p. Spalte 141-142

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
9 (26.2.1846)
Date
1846-02-26
Page
Spalte 141-142 (sequence 7)
Language
German
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Studien.. Landauers Forschungen. . . 142 141 Würde (.22'!2O) crtheitt (s. die Erzählung des ^22n jnJ):; / unö so ist wahrscheinlich zwischen und dem Nachfolger des p“!B |nD auch noch ein freundschaftliches Verhältniß geblieben. Daß überhaupt die D'OW.V dieser, und die jener Hochschule Briefe mit einander gewechselt, sehen wir schon im vton jrtf '2 21D'D, wo die beobachtete Form der einen und der andern angegeben wird. pNJl reu 22 gab also auf die Anfrage die Antwort, daß er von dem woriD NDD2ty '"V wisse u/ s. w. VIII. Wie man den Text verbessert. Man war begierig zu wissen, wer der p-^TOLkrmd der ttnöactf '"2 sei. Bei dem Suchen nahm man aber nicht den Brief des dr2W,. sondern r£op» zur Hand, entweder weil man den Brief nicht hatte, oder weil man der Zeitrechnung wegen (22N2 zählt nach .22'B') sich in 2'2r^2 leichter zurechtfand.'Nun fand man aber den wahren TOB, der im Texte gemeint ist, im 12N2 nicht (2'2^2 hat ihn ausgelassen); und dieser einzige Umstand ist der Grund aller folgenden Fehler geworden. Es blieb nun die Wahl zwischen zwei frühem TOB, der eine lebte in ttwTOD, der andere in N21D. Den in ntoddid konnte man aber nicht brauchen , .weil dieser schon im Jahr „f^nri /-l gestorben, und sich also nicht, wie in der n2^n, auf das Q2 hatte beziehen können, mochte man diese Jahrzahl nach nnEttf oder nach iTW verstehen; er hat jedenfalls vor derselben gelebt, und mußte also etwas rf?2p2 haben, das erst nach seinen Tod vorgegangen. Man hatte also nun noch einen, den Q"N 22 TOB in fOOTO ^D, der nach üvin gelebt. Unter den Vorgängern dieses fand man einen pNB' 22# und das glaubte man bedeute nun die Abbreviatur '"2. Es war nun nur die Frage, ob auch die Jahrzahl 2 2 bei diesem '"l recht sei. Nach rmü&y verstanden, war sie hier nicht anwendbar) da dieser ^22 vor d"2 gelebt; nahm man sie aber für. eine Abkürzung aus 2 22 .(vollständig D"2n/l), so fällt sie gerade in das dieses pnB' 122 — und hiermit' war man nun im Reinen. * Weil nun der TOB ebenfalls in dtDNO war, wie sein Vorgänger pns'* *>22, fo glaubte man den ' Text zu verbessern , wenn man das NTO zu nvB - Ml setzte , damit cs sich auf beid'e beziehe; ans der Abbreviatur \2 mache man prw ^22J, und aus dS — oSn ri. So sind alle diese Fehler daraus entstanden, daß man bei der Nachsuchung nach dem TOB fcen 2"2N2., und nicht den benützte, und daß der 2 2N2 den tob zur Zeit' des rrnyo nicht hat. ' Für die .Wahrheit der Hypothese: .2^2p.2 setzt den w 22 pNB' akkurat auf das Jahr 222; ferner läßt -den 22 TOB 22 zu N^ono Nno-mü.nn^D-Ictciu Sollte n'tapn rhühw. gehört haben, daß die rbm zur Zeit des Saadja gemacht worden? Hier muß ich aber auf einen merkwürdigen Jrrthum aufmerksam machen,- in welchem der 'Verbesserer des Textes, wer er gewesen sein mag, und unser berühmter Napaport mit ihm befangen sind. . (Fortsetzung folgt') > Ankündigungen In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art,'besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. v [33] In meinem Verlage ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu erhalten: Hebräisches und chaldäisches Schul- Worterbuch über das Alte Testament von Dr. Julius Fürst, Lehrer an der Universität zu Leipzig. 16. broschirt. 1 Thlr. 10 Ngr. Der durch seine große hebräische Cottcordanz und andere sprachwissenschaftliche Werke rühmlichst bekannte Verfasser des obigen, für höhere Gymnasialktaffen und angehende Theologen bestimmten Wörterbuchs sagt von demselben am Schlüsse seiner Vorrede: ‘ „Die Anordnung des Ganzen ist alphabetisch-, nicht . etymologisch; die Haltung wissenschaftlich/nach .dem jetzigen .Standpunkt dieser Studien. Indem ich selbst neben"dem Handwörterbuche und dem» Thesau-, ruö von G esenius eine gewisse Selbstständigkeit erstrebte, befleißigte ich mich zugleich einer Kürze, welche ich für Förderung der Selbstthätigkeit und des Privatfleißeö der Studstenden geeignet hatten durste." , Auch die typographische Ausführung, der die größte Sorgfalt gewidmet wurde, so wie der niedrige Preis gereichen diesem'Buche zur Empfehlung. . - Leipzig, im Februar 1846. Karl Tauchnitz.

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