Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 9 (26.2.1846)
- Date
- 1846-02-26
- Page
- Spalte 143-144 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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148 Ankündigungen. 144 Ankündigung rrnd resp. Aufforderung ' V ’ zur; „ Subskription auf ein Drama : r6nri nna»^ Lobpreis gebührt dm Redlichen, - welches seit beinahe hundert Jahren drei Auflagen in hebräischen Gedichten .erlebt, hat'; wovon jetzf das Original -zum vierten Male nebst neuer deutschem Uebersetzrrng, mit Hinweglassung der ftühern- Einleitung, -elegant gedruckt werden soll; dahingegen ein ganz neuer Akt in beiden genannten Sprachen vorangehen soll, wodurch das Ganze noch vollständiger wird. .Dieses Dramaist' von moralischem Inhalte und Nützen; cs ist ferner von gelehrten Männern Israels schon längst, als ein Muster der hebräischen -Dichtkunst anerkannt , so daß es nach. Verlaus von 50 Jahren, seit seiner dritten und letzten.Ausgabe, eine neue Auflage verdient, und da der Preis den Betrag von jThlr. nicht übersteigen wird/ so ist um so mehr der Hoffnung Raum zu geben, daß dieses Werk sich einer großen Anzahl von Subskribenten, zu erfreuen haben wird. r H il d esh e im, 1846. - Die Buchhandlung von C L. Fritzsche in. Leipzig nimmt auf obiges Werk Bestellung an. s357 Bei L. Fernbach jun. in Berlin ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu haben: Neb Henoch oder Was thut mer dermit. Ein Familiengemälde in drei Wtheilungen von Nt. Allenstein. Preis 8 Ngr. Berichtigung im LB. des Orients Nr. 2. Col. 24. Z. 8 vom Anfänge der Abhandlung: st. 2, 8. l. 2, 3. — 3* 10. st. 39, 5. l. 59, 9. ibid. in der zweiten Anm. st. .1^)/ l. n)p «nD füge hinter diese Anm. folgen- ' des hinzu: / Mit den Vokalen Cholam, Kamez sind auch häufig zweisylbi ge.Wörter gebildet, z.^B. j miE J'rrm Das Schwa ist dreisylbigen Wörtern vorangesetzt, um sie schneller aussprechen zu können, da mit Schwa, der Buchstabe nur wie mit einem Apostroph ausgesprochen wird. Daher haben die andern- Völker den Namen Jovis von J'hova. Im ChaldLLschen sind hebräische zweisylbige Wörter, durch ein Schwa abgekürzt, z. B. PMP von rflfl. und sogar mit - Schwa Cholam, wie ip\\ — Im Hebräischen finden wir Cholam Kamez sogar rückwärts oder umgekehrt, zu- Wortbildungen, häufig gebraucht, z. B. “]inN | .]iDn | jHÖ. Cöl. 25. Z. 10 v. u. st. Sondern ließen sie Schwab. Sie ließen Schwa.. Z. 16 v. u. st. nipp U pfp/. ~ Col. 26. Z. 7 v. o. st. hier l. h i e r. Z'.' 8. ft. 47. 8, l. 47, -18. — Z. 9. st. 3, 18. l. 3, 19. — Z. 4 v. u. st. Auch liegt ein Widerspruch darin l. Es liegt ja ein Widerspruch darin. — Col. 28. Z. 9. v. u. st. p rae-teri t u ni l. Nomen. — Col. 28 am Ende der Anmerk, füge folgendes hinzu: Da das Zeitwort Ipa bekanntlich ein bestimmtes, ein starkes, gleichsam ein schneidendes Reden oder Nennen, bedeutet, im guten sowohl .als im schlechten Sinne, je nachdem d^r Zusammenhang es fordert, — M. s. Gesenius das Wort — so nehmen wir, mit Mendelssohn an, daß der Koncipient der Grelle 3 M. '24, 11 ff. das Wort als .Opposition hinstellte; und mit Recht, der Deutlichkeit halher.' Wir übersetzen demnach: V. 11: Und der Sohn des Jisraelitischen Weibes sprach den Namen schneidend aus, nämlich er lästerte (^p'/) u. s. w. V. 14 : Führe die Lästerer (^p^p nicht, np^) hinaus u. s. w. V. 15: und zu den Kindern Iisraels rede also: Jedermann, der seinen Golt lästert, muß ja seine Schuld tragen, — d. h, so ist es ja bei allen Völkern in der ganzen Welt, V. 16: Wer also— d. h. von „den Kindern Iisraels — den Namen Jehova schneidend auäspricht — d. h. auf jene Art; es ist als stände p^f ^p^ „V^pu" nirp mit obiger Oppositio n nämlich — sterbe des Todes u. f. w. wenn er den Namen schneidend ausspricht? ,,^pü".O^ Op^ werde getödtet. Mithin war vor Daniel, oder bevor man das Tetranomen für ein Geheimniß. gehalten, an em Verbot des h l osen Aussprechens-nie gedacht. [37] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist soeben angekommen, und von ihm durch jede Buchhandlung zu erhalten; Die Befchneidung Her Israeliten, von der historischen, praktisch-operativen und ritualen Seite, zunächst für den Selbstunterricht, dargestellt von Gideon Brecher, israclit, Arzt in Proßnitz. Mit einem Approbationsschreiben, von Hrn. Rabbiner H, B, Fasset und einem Anhänge über Be schnei düng der Muhammedaner von M. Steinschneider. 8. brosch. 20 Ngr. [38] Bei C. L. Fritzsche in LeipzL'g ist zu haben:. LLOAkÄplALv d e 8 11 o chb 6 r ii hm t e n li o chseligen Herrn Aklba Eg*ei% Oberrabbiner zu Posen; nebst einem Trauergedicht auf sein Hinsclieiden. Aus innigster Dankbarr keil seinem ruhmYollen Andenken gewidmet Ton seinem Schüler, Saul Isaak Kaempif aus Lissa. . / broscli. 6 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel»