Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 8 (19.2.1846)
- Date
- 1846-02-19
- Page
- Spalte 123-124 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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123 Studien. Eldad Ha-Dani. . 124 Reisegefährten die Rede ist, kannverschiedene Ursachen haben. Das Wahrscheinlichste ist, daß seinen Gesellschafter an Gelehrsamkeit und Urtheilskraft weit übertraf, so daß er die Hauptperson ausmachte.-? Ich gehe nun zu der ,aalL7N des p^U NOir und den Hypothesen Napaports über. " Diesenawn, wie wir sie jetzt vor uns haben, bietet eine zweifache Schwierigkeit dar. Bei dem aa pNI, an den sie gerichtet, ist nämlich hinzugesetzt: — N®ni3 Nnft3E\ Das wäre also D”n aa niösr aa, der (nach dem Brief des j|Vi) vom Jahre d.W. a"Q"ßi bis r^^an (884—891 n. Ehr.) im Amte war; und dieser hätte also geantwortet: pn^ waav .a^apa WW iyi 'd yhy inom aarjn aa^N wa oan N"a. Nun finden wir aber bei ^aL/ unter den Vorgängern dieses na noa Q^-N keinen pft.1 pnsn oa, und zweitens ist der Ausdruck n^apa Wittlya «. s. w. nicht wohl zu verstehen, da ja die Anwesenheit des aa^t-e erst vor einigen Jahren (O'^N-880) gewesen. Zu was für diese kurze Zeit eine Tradition von pNJi pn^ 'a? Das sind die Schwierigkeiten, die der Text, wie wir ihn jetzt haben, darbietet. Versuch Napaports durch eine Aenderung im Texte diese Schwierigkeit zu losen. Ich sollte nicht Napaports Versuch sagen, denn er giebt seine Hypothesen mit solcher Gewißheit, daß er am Ende hinzu setzt; oan Ti^N ]dt aiaa rit bao urmni. Aber derartige Ausdrücke dürfen uns nicht' abhalten, die Schwächen seiner künstlichen Gewebe, die er so meisterhaft zu verbergen versteht, ans Licht zu ziehen. Nicht bei ptt.l ttanr^ aber doch bei dem aa^a finden wir in .N'D’np. NnD .einen p pnav'aaa,, der, wenn er, was jedoch auch zweifelhaft, mit dem pm aa awaa aafcei-p'NJi Nanty identisch ist, vom Jahr fopn tiö .nopn als ptt.1 blühte. Rapaport glaubt nun, wenn wir nun die Jahrzahl ra'an in der naik7n in Q^pn umändern, so sei die'Sache im Reinen.; pN.l nDtf aa korlnte nun die Geschichte des aa^N von diesem pnav '3a, der ja nur 76 Jahr vor dem Amtsantritt dxs NQL gestorben, rpapa haben. Dieser Hypothese stehen nun aber folgende Punkte entgegen: § 1) Müssen wir die älteste'und reinste Quelle, den Brief des Nanitf, verlassen, und aus dem trüben, von mehren Seiten her zusammengeflossenen Mischmasch des n’aNa schöpfen. Der rratö hat bekanntlich den Brief des Na^ so mißverstanden, daß er die Reihenfolge der jn -/Nnnapip, und die der L'Nr<.1 zu NaiD'- oder tt'ONQ nhd, fast durchgehends verwechselt; aber auch in der Reihenfolge selbst, wo der obige'.>&$" aa pDK1 'a vorkommt , steht bei a'a^a ein ^aaaQ aa aa apy^ aa mit 18 Jahren , den Nan^ nicht kennt,. während wir den ppro aa aba nna p^a aa mit 10 Jahren, und aa aa aa mit 8 , beide bei want?, hier vermissen. Ist wohl auch hier aa aa apy’ an oaaD niti* ein anderer Name für ma aa. unb aa zusammen, wie Rapaport bei pn^ 'aa und pNL aa vermuthet, und haben »NH aa und ^>,a aa in ihrer Einheit unter dem Namen oaao apy an 100 Jahr früher als in ihrer Getrenntheit gelebt? 2) Nach dieser Hypothese wäre aa^N über 100 Jahr früher m ^>aa gelvesen, als diese Anfrage bei NQU p^ gemacht wurde. Nehmen wir nun auch an, er habe, nachdem er durch baa tn die Berberei gekommen, noch 30, noch^40 Jahr gelebt, so bleibt cs immernoch sehr unwahrscheinlich, sich über die Aussagen eines Mannes erst dann zu erkundigen, nachdem derselbe vor etwa 70 Jahren gestorben. Solche Nachrichten über das unbekannte Land der 10 Stämme machen das meiste Aufsehen, wenn sie noch ganz neu sind, und die erste Zeit derUeberraschung ist wohl auch diejenige, in der man eine höhere Autorität über, die Glaubwürdigkeit.derselben befragt. So müßten wir denken, und wenn auch dienaikm selbst keine Auskunft hierüber ertheilte. Glücklicherweise aber steht in derselben deutlich, daß die Fragesteller den aa^N gesprochen, und das, worüber sie anfragen, aus seinen: Munde gehört. Demnach ist er schwerlich vor 100 Jahren in *?33 gewesen. 3) Nach Rapaport hätte cn aa non aa, der von i;a"Dan bis Man als' n zu nwo. MO) blühte, die Sache von aa ^'a gehört, der im Jahr n'vpn gestorben. Rechnen wir nun, wie alt ra^n aa NO>r aa geworden wäre. Von dem Todesjahr des pna' 'aa bis zuur ^(mtsantritt des sind es 76 Jahr; und wie alt soll nos? aa gewesen sein, als sich der na'^'-^n, nämlich pNL' ^a, über die ^tngetegenheit des aa^ mit ihm unterhalten? Ich will sehr wenig — 14 Jahr annehmen, da hätten wir schon 90; 7 Jahr aber dauerte das nunv.1 des NO8 — also 97; dabei müßte nun die Unterredung zwischen nßH aa und pn2' '3a gerade im Sterbejahr des Letztern gewesen sein, setzen wir sie nur 3 Jahr früher, so hätten wir für das Leben des 100 Jahr. Von dem hohen Alter von 97 oder gar 100 Jahren würden aber (was Rapaport bei einer andern Gelegenheit — s. M:uaa nadua S. 46 — selbst sagt) die Chronisten nicht schweigen, besonders der Seltenheit wegen , daß er ün Alter von 90 Jahren zum naw &swa gewählt worden. 4) Den ya^a, der den Grammatiker tyap p aa nach n'nyD setzt, müßten wir Lugen strafen, weil ja wy p ein Schüler des na^ ist/ und dieser nach Rapaport über 100 Jahre früher in ^33 war, als N'nyo auf die Welt kam. Und dei allen diesen Gegenpunktcn kann Rapaport hinzusetzen: (!) 'nn aa^N }DT ana rn bo unnam.