Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 8 (19.2.1846)
- Date
- 1846-02-19
- Page
- Spalte 121-122 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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121 Forschungen ü b e r . verschiedene Gegenstände der jüdischen Literatur mit Bezug auf W kritische» Mitthciluugcn Rapaport's in seinen veröffentlichten Biographien. Bruchstückllche Notizen aus dem Nachlasse von M. H. Landauer. (Fortsetzung.) VII. Elderd ha-Dank» Der Kommentar zu Jezira des Saadja hat uns gelehrt, daß Rcrpaport den Kalir zu spät gesetzt; und der WD'D des D'DI p 3px' lehrt uns, daß er den 33^n .zu früh leben läßt. Zuerst habe ich die Merkmale anzuge'ben. daß wir unter einem der '13,3 '13, entweder unter dem '13NH, oder dem 3N, den mythisch gewordenen \nn 33^' zu verstehen haben. Die Merkmale sind folgende: 1) Die Übereinstimmung des seltenen Beinamens Setzen wir zu 3N den damals gebräuchlichen arabischen Artikel so haben wir '133 'irhis% 2) Diese '133 '13 stnd arrs Fez und kommen nun .von ^N3i#' pH, haben also eine große Reise gemacht. Za es sind bei ö'DI p 3py' Spuren, daß sie sogar in .Indien gewesen. 3) '13333^H war in Kairwan, und von hier aus fragten die, welche ihn gesprochen, bei pnl nm 33 an, ob man seinen Erzählungen Glauben schenken dürfe. Der Ort des Aufenthaltes trifft also auch zusammen. 4) Aber auch der Zeitgenosse cynp p '"3, der erste Grammatiker nach myD (s. pVi im D'ITnd), berichtet etwas, das er von '133 33^H gehört (f. p33 im »3.W mw). 5) Ans dem, was eben dieser A'3p p p sagt, erscheint 33^n als Sprachforscher; und unser Q'DI p np^i sagt ausdrücklich, daß die '133 '13 den ersten Grund zu seiner sprachvergteichenden Arbeit gelegt. 6) Eines der wichtigsten Merkmale ist folgendes. .D'pl p 3py ist mit der Sprache und Rechnungsweise der Indier vertraut; er hat sogar eine Schrift über mn '13 p3t#n geschrieben, und sagt uns, wie viele Buchstaben die Indier haben. Da er nun bei seines Sprachkenntnissen selbst auf die '133 '13 hinweist, so ist es wahrscheinlich, daß er auch das, was er von Indien weiß, von denselben hat. Nun ist aber nach dem Büchlein '13,3 n!?N 3H3, wirklich im Innern Asiens gewesen. 7) So oft wvi p 3p);' diese '133 '13 erwähnt, setzt er hinzu.: ^3^' pHO il'^H p'N33, als wäre das Charakteristisches und Außerordentliches. Nun kann aber 122 zur Zeit, als die beiden hohen Schulen in ^33 waren, und man aus allen Ländern, besonders auch von Kairwan, gutachtliche Fragen dahin schickte, eine Reise von Fez nach Palästina, und noch weiter nach Babylonien, gar nichts seltenes gewesen sein. Berstehen wir aber nun das Wort ptt recht; so wird sich dieser Punkt, sowie der vorhergehende (Nr. 6), vollkommen aufklären. Das rop'331 möw, fcaö.'nn 33Ph vom Land der 10 Stämme gebracht, nennen die Alten (1DD, niDDin , wtr\ — vergl.;rar> ,m\ nud Zunz): nvbn bxiw' pH —• in der Bedeutung von D'P3üf '' HDS3. Also auch das Land der 10 Stäuune nannte man pH ^H3£^', wahrscheinlich weil dieselben ehemals das Reich bN3tfiVim Gegensatz ju mir?/ bildeten. Damit ist nun alles klar. Derjenige, welcher die pH npbn brachte, ist einer von denen, welche voll pH kamen. Wir wissen nun , warum Q'DI ]3 r' immer so bedeutungsvoll hinzusetzt: 7H3L?' pHDU'^H D'N33, und wissen, woher er seine Kenntnis; Indiens hat. 8) Der t£03'D des pNl nnpp .auf rmv'd war den: D'Dl p 3p)-'> etwas ganz Neues und Ueberrascherrdes. Er las denselben, wie er selbst erzählt, begierig durch, um zu sehen, wie weit cs der Vers, seitdem er von Egypten ans wissenschaftliche Fragen nach Kairwan geschickt,, in den Wissenschastcu gebracht, und als er denselben gelesen, ließ er alte seine übrigen Arbeiten in Stich, und schrieb eine Kritik desselben. Hätte nun zu dieser Zeit der ££33-3 durch Abschriften sich scheu nach andern Ländern außer *?33 verbreitet, so hätte er, bei dem großen Interesse des D'Dl p /' für denselben nothwendig auch schon zu ihm den Weg finden müssen, zumal da damals nächst den Akademien zu ^33, der Hanptsitz jüdischer Gelehrsamkeit in der Bcrberei war. Die '133 '13 scheineir ihn demnach kurz nach seiner Abfassung direkt aus ^33 gebracht zu haben. Nun kam aber 33^H '133 auf seinem Weg von dem Lande der 10 Stämme nach Kairwan wirklich durch ^>33. So wirst eins Licht auf das Andere. Alle diese Punkte zusammen genommen, kann nun über die Identität des in Dunkel gehüllten '13,3 Tfrtt und Eines dieser beiden '133 '13 nicht der geringste Zweifel mehr sein, und wir habe;: mit diesem Fund Vieles gewonnen. Wir wissen mm 1) daß '133 33*?H ursprünglich aus Fez war, wohin er auch nach seiner großen Reise wieder ging. Sein Schiller tsnp p \\ ist ebenfalls aus der Derberer, korrespondirte mit den Einwohnern von Fez. Wir wissen 2) daß er wirklich in den fernen Ländern Asiens, z. B. Indien war, und viele Sprachkenntnisse mitlrachte. Wir wissen nun aber, was uns die Hauptsache ist, 3) ganz genau dieLcbenSzeit desselben, wissen,' daß sich nicht H3?)? pH, wohl aber Rapaport darin geirrt. Daß'in der 33VP das pni NvZr nur vom , und nicht auch von seinem Studien. Eldyd ha-Danh