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Der Orient · 1846-02-12 · 7 (12.2.1846) · p. Spalte 107-108

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
7 (12.2.1846)
Date
1846-02-12
Page
Spalte 107-108 (sequence 6)
Language
German
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107 Studien. MoHe ha-Saken. Wpaport. Zunz. Carmoly. 108 V'&n aber habe Speier im Sinn. So geht es , wenn man beweiset, nachdem das zu Beweisende sich schon firirt. Das was man beweisen will, geht alsdann unbewußt in die Beweise selbst über. Hat nun auch, was jedoch sehr zweifelhaft ist, der Schreiber bei der: DlEMibp 'n unter dem Namen Npte DlD^p gekannt (er scheint unter ^p^O Ow'^p einen andern verstanden zu haben. S. bic. nm^/n weis tcr o6cn fcci V^n hdUs' '“i), so hinderte ihn das nicht, bei dem Bruder den Beinamen jowd hinzuzusetzen. ^ionipi 'l ist bei ihm der jüngste der Brüder, mag also, seiner Ansicht nach' als Kind nach dem Versetzung Sorte (bei ihm Speier) gebracht, und daselbst auferzogen, darnach benannt worden sein, während der altere DJD'üftp ,>:n den Namen seiner frühem Hcimath beibehielt. Nach N. freilich müßte sich der Schreiber auch in diesem Punkt geirrt haben. Denn R. muß den OM^p in zarter Jugend nach dem Rhein kommen lassen , damit sein Sohn nhü/D p”D, über d. i. über die Zeit Kalirs hinarlskommt fm) -nn^n Anm. 36). Nach unserm Fund über die Zeit Kalirs darf er nun aber im gereiften Alter von Lueea wegziehen, und auch sein Sohn braucht mit seinen dichterischen Arbeiten nicht mehr bis zum Greifenalter zu warten. Beiläufig gesagt, hat R. in den Nachträgen zu Kalir S. 98 in Ansehung dieses -'ü nhwo "'l Npte DlD'^p sein ganzes System, daS er früher nach allen Seiten hin konsequent durchgesührt, vergessen. Er nimmt nämlich hier als möglichen Fall an , daß der Großvater OT vi seinen ßntet zh&D als kleinen Knaben in Lueea zurückgelassen, als er nach Mainz zog. Aber aus solche Weise würden ja die dieses vor huwn fallen, und älter als die des Kalir sein? Der Großvater ist nämlich nach R. im Jahr fortgezogen. Von diesem Jahr an bis sind es 93 Jahre. Ist der Knabe obü/ß nun bei den: Abzug seines Großvaters nur sieben alt gewesen, so Hatto er im Jahrein ein Alter von 100 Jahren gehabt, das wohl für dichterische Thätigkeit nicht das geeignetste ist. Seine würden also älter sein, als die des Kalir. Das sind nun die übrigen Beweise, die R. für die Herstellung seiner Genealogie vvrbriugt. Da nun aber diese, wie gezeigt, wenig oder gar nichts taugen, und die andern zwei, den 'i ttnb Wß "vs ‘wnpv betreffend, welche früher die einzigen tüchtigen und haltbaren waren, nun nicht mehr zu brauchen sind, so entbehrt nun auch die Genealogie jeden haltbaren Grund. > In der nach Rapaport gegebeneu GeschlechtstafeL dieser Familie bei Zunz (Gottesd. WorLr.- S. 365) ist der Beisatz ,,au s Lueea" bei NteschnllamIII, dem Großen, zn streichen, und dem Vater Kalonymns II. lsetzen (S. Rapaport;ni h nnbin Antnerk. 36 und T^pn tjjWt; f-| S. 114 oben). Eben so ist Zunz (a. a. D. S. 363) zu berichtigen, wenn er bei diesem sagt: „zu dessen Zeiten bereits verschiedene Studien in Italien blühten" und hierfür nach Rapaport eine Stelle ans dessen anführt. Diese Studien mußten in Deutschland, und nicht in Italien gewesen sein. Der Vater dieses DiD'Jibp D^D ist ja mit dem Großvater /m\ nach dem Rhein versetzt worden. Der Sohn übttfD lebte also in Deutschland, und nicht in Italien. Denn daß ein späteres Glied der Familie wieder nach Lueea zurück'gekehrt, erfahren wir nirgends. Zu wünschen wäre gewesen, daß Hr. Zunz die „ungefähren" Jahrzahlen der einzelnen Glieder einigermaaßen nachgewiesen, und dies um so mehr, als Zunz die Jahreszahl 876 schon bei ^NTnp', Rapaport aber bei beut Enkel }p?n rrc 'n hat; ein Umstand, den Zunz veranlaßt, der Hypothese Rapaports noch eine gewagtere' auszusetzen. Da wir gezeigt, daß das untere Stockwerk, die Hypothese Rapaports baufällig ist, so wird sich wohl keiner auf das neu aufgesetzte wagen. Auf die Arbeit des Hm. Dr. Carmoly in Brüssel über diese Familie (in den Israel. Anllalen, Jahrg. 1839. Nr. 28, und 30) mag ich mich nicht einlassen. Diese paßt wohl für ein Journal, aber fördert die Wissenschaft nicht. Wäre es dem Vers, um Gründlichkeit zu thnn gewesen, so hätte er die Arbeit Rapaports , die trotz ihrer Mängel, voll Fleiß und GelehrsamkeiL ist, unmöglich ignoriren dürfen,, zumal , da er. sie i.n .manchen Punkten gekannt zu haben scheint. Die Leichtfer-/ tigkeit Carmoty's geht schon daraus hervor, daß er die in dem Machasor angegebene Jahreszahl der Versetzung des pin 'n für die einzig richtige hält, weil, wie er sagt, Karl der Große, gerade in diesem Jahr in Rom war (!). Ich will zugeben, daß sich Carmoly nicht in der Rechnung geirrt, sondern daß er nur die gefundene Jahreszahl zweimal hintereinander verschrieben. Aber eben wegen des Verschreibens müssen wir auch gegen die Genauigkeit seiner E.reerpte und Citate mistrauisch sein. Wer die Jahreszahl des W) und berichtigen will, muß seine eigene so ^schreiben, daß sie nicht wieder einer Berichtigung bedarf. Beiläufig gesagt, hat sich auch Hr. Jost bei dieser Gelegenheit geirrt. Wenn wir die Jahreszahl nach npO p-nn in die nach Christus umändern wollen, so dürfen wir nicht 70, sondern 68 zngeben. (F. f.) Literarische Analekten Uebcr das Wort wo in den Talmuden «nd Midraschim. Dieses im Talmud (Verachot 10 g.. Gittin, 56 a.) und in Midraschim vorkommcnde Wort wird von Raschi durchOMV und dann wieder mit 'norhrf? ppn: erHäsfc,

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