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Der Orient · 1846-01-29 · 5 (29.1.1846) · p. Spalte 77-78

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
5 (29.1.1846)
Date
1846-01-29
Page
Spalte 77-78 (sequence 7)
Language
German
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77 78 Studien. Genealogie des R. Mosche Ha-Saken OIOOI^P "vH. Nun heißt der Vater des ‘pistfjn bei nicht Dip^'p; sondern MO : :,mm dV rrarp n nns^D3- ^niND iriN njh nr, ergo, so schließt Rapaport, muß der im ONO ein Späterer dieser Familie sein. — Hatten sie ein wenig Herr Logiker! aego majorenv Dieser Schluß däucht mich ein bischen übereilt. Weil wir im b'ttn nur bcn in rl nro vor uns haben , schließen Sie, fccr b.NJUn 'n des OU-) nnlß also --.ein Späterer sein, den ty'un nicht hat. Wein können wir nicht eben so gut sagen: ergo nntjj außer dem nm i n bum bcu B'm xmß 'nennt, auch schon ein Yn in der Familie gewesen sein. Es ist ja in der Stammtafel des und Dpi nur auf die Abkunft des ]prn /i abgesehen; sie geben nur eine geradlinige Genealogie, aber kein Familienregister. Daher find keine Brüder, keine Oheime und keine Tanten darin angegeben. Versuchen Sie es aber einmal, dem /">, der nach einen Sohn, hatte, auch einen Bruder dieses Namens zu geben, so dürsten wir wegen des O)OO?^p M rlnicht mehr lange in Verlegenheit sein. Doch wir wollen sehen, wie R. mit seiner Prälnisse weiter verfahrt. r Der O^OO^p Y3 fl also, so argunientirt 'er weiter, muß ein Späterer sein. Nun finden wir aber, daß der O^O ^, der Enkel des sp,."! ,MO, ctnen Sohn Namens OMO^p hatte, also können wir, um einen spätem O)OO'^P Y3 und zugleich auch einen spätem Dimi^p p nra zu haben, diesem DiöU&p 'i pvei Söhne geben, und den Einen nach seines Vaters Urgroßvater nü/D 'i, und den andern nach seines Vaters Großonkel 'i nennen lassen, da ja die Namen verstorbener Verwandten den Neugebomen der Familie gegeben werden. Gut, Herr R.! Aber eben der Grundsatz, mit dem Sie hier argumentiren, daß sich nämlich die Namen in der Familie sortpflanzen, hebt ja vollends .Ihre erste Prämisse von der Nothwendigkeit eines spätern G ans. So tvie Sie nämlich mit diesem Grundsatz von dem im gegebenen a bwärts steigen, eben so gut kann man mit demselben aufwärts gehen. Wie Sie den Namen des gegebenen. von einem spätem Sprößling der Familie sortpflanzen lassen, so kann und muß man denselben auch von einem altern Glied der Familie herleitcn. Doch das merkwürdigste Beispiel, mit welcher Logik Hr. R. seine Hypothesen aufbauet/'kommt jetzt erst. Weil also übm p'n D'wybp 't .'cuicn Großonkel Namens 'i hatte, giebt ihm R. auch einen Sohn dieses Namens- (so sägt R. mit deutlichen Worten: 'd ]pn rnY nm 'YiriNn nw). Wohlgemerkt! Mittelst dieses Großonkels bringt also N. den jungen 'n zur Welt. Hat er diesen aber einmal, so schafft er den, dessen Namen er trägt, dem er sein Dasein zu verdanken , aus der Welt/ ja läßt ihn gar nie e.ristircn (S. 114 und die Genealogie). Der junge ist ihm nur aus dem Dasein des altem erwachsen; verhält sich also zum altern wie Folge zu Grund. Hat er nun aber einmal die Folge, so entzieht er ihm den haltenden Grund, und läßt sie in der Lust schweben. Der alte ‘PNVUn fm] war ihm nur ein Mittel, durch ihn einen spätem Namensvetter zu bekommen/hat er nun aber diesen Zweck erreicht, so bekümmert er sich um das Mittel nicht mehr. 2) Einen nöthigenden Grund für die Kombination seiner Genealogie findet R. auch in den: sonst uuerklärbaren Widerspruch zwischen der Stammtafel bei npn und der bei Y&n ('q ■ ^pnn 385^ bn dt p"> ^). Ich glaube aber, dieser Widerspruch sei bei weitem nicht so unerklärbar, als R. vorgiebt. Die Alten hatten bekanntlich zweierlei Arten von Genealogien. Eine, welche alle Glieder der Abstammung nach Vater und Sohn giebt; eine andere aber, welche blos den Gang der Abstammung durch weit auseinandergehaltene Punkte, durch hervorstechende Mittelglieder bezeichnet, aber keine stetige Reihe nach Vater und Sohn enthält. Die erste zählt bei kleinerem Umfang mehr Glieder auf, die letztere kann bei weniger Glieder, da sie Sprünge macht, dennoch einen großem Umfang haben. Diese zweierlei Arten finden wir schon in der heil. Schrift. Die gewöhnlichen sind von erster Art; am Ende des Buches Ruth steht aber eine vom zweiten. Und solche zwei verschiedene Genealogien haben wir auch hier bei np“) und bwi vor uns. Die bei npYift weniger detaittirt, was wir schon aus der Vergleichung der Kinder des jptrj ,MO sehen, bezeichnet blos durch bedeutende Mittelglieder den Weg der Abstammung, giebt aber keine stetige Reihe von Vater und Sohn. Die bei VV) hingegen enthält eine Kette von Vätern und Söhnen, reicht aber nicht soweit hinauf, als die des npY Dieser Unterschied der beiden Genealogien fällt uns sogleich in die Augen, wie wir beide genau mit einander vergleichen. Zwischen dem DiDr^p h mP dem D^D bei Up-, sind die Zwischenglieder: '") und MO /"> ausgelassen, zwischen O^O 'n und P DttJ^p die Zwischenglieder i?NTPN P und D^D P; wie die Glieder zwischen Dtf^p P und rrorv P geheißen , wissen wir nicht, weil die Reihe bei ^MY nicht so weit hinaufreicht. So verstanden, haben wir noch den Gewinn, daß wir .TUT P nicht ju streichen brauchen, wie e§R> thm: nruß. (Fortsetzung folgt.)

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