Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 5 (29.1.1846)
- Date
- 1846-01-29
- Page
- Spalte 67-68 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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67 Studien. Die kleine Genesis. 68 SssM sogar das Gegentheil / indem er aüsdrücklich sagt (Ätlt. 1, Ende), daß Rebekka;bei Jakobs Rückkehr schon ' todt gewesen sei"). Was das Einzelne in diesem Fragmente betrifft, so weichen die 153 Jahre Isaaks nicht sehr von der Angabe der jüd. Chronologen ab. Nach Seder. Dlam r. §. 2 ist Jakob noch 22 Jahr bei seinem Vater gewesen, folglich war Isaak bei Jakob's Rückkehr 154 I. alt; nach Raschss Berechnung (zu Gen. 35 sie) ergeben sich 158 Jahre. — Bergt. S. Ha-D. 17, c. Daß Isaak Levi und Inda gesegnet findet sich noch - einmal bei Shne. p. 110. B. und zwar mit Berufung' auf Iosephus; sonst tycit er mehrmals (p. 107. A. 112. C. 119. C., obensoWedren. p. .34), daß Jakob den Levi zum Priester macht"), und ihm den (Gen. 28, 22) gelobter:. Zehnten giebt, weil er der zehnte seiner Sohne, vom Ende gezählt ist. — > Der Kampf mit Esau und der Tod desselben wird vielfach und verschieden erzählt.: Unverkennbare Aehnlichkeit mit der Erzählung unsrer kl. Gen. 'Hat rz-on 7Q Jalk. p. 41 a, woselbst dieser Kampf, weitläuftig beschrieben; iftt7). In Widerspruch mit. derselben stehen aber andere Midraschim, nach denen Esau bei Jakobs Begräbniß get'ödtet wird, und zwar vor: Chuschim ben Dan (Sota 13 a), oder von Juda (Sifti zu V? m n\5 jer. Ketubot 1, 5 p, 4, 6. parall. Gittirr 5, 7. fol. 23 u. —- Vgl. Tosaf. Gittin 55 a »mm n"l.) Doch konnte Letzteres sich auch auf Isaaks Begräbniß beziehen, so hat.es ausdrücklichNcidraschSchocher-Tob zu Pf. 18, 41 (p. 14, 6. ecl. Amst.) mit den Worten: mjDD wy HN TO »T7JN.,. die sich ähnlich im Jcrusch. 1. 1. finden. Was dem Midrasch in Sota betrifft, so ist klar, daß er durch das pp.W D4 bom HD!? 7n Dp entstanden ist (et. wj'hd zu d. St.); zur Ausgleichung hat schon 1Z-ON 7D : Dl# (l&yy) HD tih und Bechaji (bei Sed. Ha-D. 21, e.) läßt bei Jakobs Begrabniß einen Kampf mit Elisas entstehen.cf. Sed. Ha-D. 17 ä, woselbst verschiedene Konjekturen angewendet werden, um diese Midraschim ü: Einklang zu bringen. '" IV. Georg Cedrenns (c. 1060). Goar in den Noten zu Syneellus p. 4 behauptet zwar nornüsi e in ein neues Licht setzt, andrerseits dem Josippon vielleicht manche Sünde abnimmt, uns sie auf die ihm vorliegenden verfälschten Texte des Iosephus wälzt. Ob sich im Josippon von den hier angegebenen Stellen etwas findet, kann ich nicht sagen, da mir derselbe nicht zur Hand ist. — Daß übrigens Jos. und die kl. Gen. zusammen angeführt werden, ist oft der Falls .wie, m..’ HI, 3; IV, 1 VI, 1 sieht. - 15) So auch die Midraschim s. Rasch: zu Gen. 35, 8. 16) Etwas sehnliches haben wir Br. Rabba Kap. 70, npi;v — > 17) Einen Theil jener Geschichte hat auch in seinerWeise das Sefer Ha-Jaschar x. 47 ff. . Synceilo carpit illiquid Ceclrenus, doch hat derselbe, obgleich die Benutzung des Syne. augenfällig. ist, .noch folgende Fragmente, die sich bei Syne. nicht findenls). 1) Synopsis liis to riar um p. 1. C. (9) Nach der oben zu Syllc. Nr. 1 allgeführten 'Stelle heißt :-- iKvtG'd'ca * xlvog öe %(xqiv xvjv 7}fABQCiV BvldyrjGsv o &sog nai ov 7t a Gag; (paßt xiveg' Isyop.ev ovv — —xovxov ydqiv i]vXoy^d-7j xcn aJuxri vwo d'sov, %cu ytug{hf} aal ■ Gaßßaxöv mg xazciTtctv- 6i(Aog TCQOGrjyoQEV'd'if} %ca mg vvnog ' x rjg ißdo^rig XiTiiOBJtTjQLÖog xal. xrjg xmv djiaQxoXmv GvvxeXetccg * mg ’lmöriTCTcog p,aQxvQet xal vj h y. „Warum Gott aber den stebentcn Tag segnete und nicht alle, sagen Einige. Wir sagen — — deshalb wurde er von Gott gesegnet und geheiligt und Sabbat, d. h. Ruhetag geuaunt, und ist typisch für das siebente Jahrtausend und den Untergang der Sünder, wie Josephus und die kl. Gen. bezeugen^. B em. 'Bei Iosephus findet sich auch hier nichts, sonst ist eine Vergleichung des Sabbat mit 2ny häufig» 2) 15. p. 8 B. (16) ovxog 6 Kulv. mg vj XsTtt^ Mmilaimg ysv. yrjöiv, xrjg olxiag TtsGovGrjg stc avxdv xsXevza* Ai&oig yctQ xov döslcpov vAßsX dnkwxzivz^ uca H&oig mpolmg ncd avxog dTcsxxdv&y. „Dieser Kain kam, wie die kt. Gen: des Mose sagt, um, indem das Haus auf ihn stürzte. Dcnn miL Steineu hatte er seinen Bruder A. umgebracht, und so wurde auch er durch Steine getodtet^. B e m. Hier haben wir das bekannte midraschische Princip mQ N.1D mv auch in der kl. Gen. vgl. Nr. 3. — Syneellus erzählt dieselbe Geschichte, aber ohne die kl. Gen. zu citiren p. 11. L; ebenso ein Anonymus bei Fabrieius (1. 1. 120), wogegen Methodius bei Glycas p. 118 die Sage hat, daß Kain von dem blinden 8cmech nmgebracht worden sei"*), was bekanntlich die gewöhllliche Ansicht unsrer Midraschim ist (Tanchuma und andere). Doch in Ber. Rab. Kap. 23 heißt es ausdrücklich, daß' Lenlech den Kain nicht umgebracht, was also der kl. Gen. schon näher steht; von der hier gegebenen Erzählung habe ich indeß sonst'nichts gefunden. — Ob Kain dm Abel mit ©teilten" getödtet, ist eine Br. Rabb. c. 22. — 3) ib. p. 48. A. (85) on iv xy yzvkint 18) In der Einleitung (9. l) sagt er bei Aufzählung seiner Quellen: dlld pjjv %al dito xijg Xeitxfjg ysvsumg ovh dliycc GvXXstcivzsg n. x. X. 19) Da das Ff. des Cedr. eigne Meinung ist, so lasse ich es aus. 19*) Es ist nicht uninteressant, daß die christliche ^Symbolik sich d i e s e r Sage bemächtigt hat, Lemech ist der zweite Mörder, Typus des xvqcokxovov Xaov 3Iovdai%ov, «nb Christus ist der 77. (Gen. 4,24) von Adam, während Lemech der 7 von Kain u. s. w. Syneellus p. 9, c (15). .