Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 4 (22.1.1846)
- Date
- 1846-01-22
- Page
- Spalte 61-62 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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61 Studien. Die kleine Genesis 62 noch einige Zeugnisse über die 'Entlehnung dieses Verses aus der Apok. Mos. am Zu bemerken ist ganz besonders , daß Gal. 6, 15 iv yaq %qiGi(p TfjGov gvzs TcsQiT re. steht, jene Worte muß also die kleine Genesis nicht gehabt haben. 6) ib. 6* (49) iml yaq iv zrj Mcov6ecog ksyopivri dnozakvtyEi cpEQEzai tceqi dvzcov, ozi pEza zov XaZaxkvGpOV TCO ßcpTlß' EZEl TOV ZOG[lOV, (p&OVCp ZIV0V- {LEV01 . {.lEZCi 'd’aVaZOV inkdvT^GaV TOVQ VLOVQ NcOS. Kal iv^apsvov zov Nwe %va dnoGxcaGiv andvxcov, 6 zvqiog hiksvGE xcp dq%ayy£k(p Mi^arjk ßaksiv avzovg elg ziiv aßvGGov dyqi Tjpiqag xxjg zqiGscog * 6 8s didßokog 'tjzriGazo kaßsiv polqav an dvzdUv izqog n£i- QC(6(JL0V ZCOV dv&QCüTCCOV Zdl idod'}] dvTG) TO ÖSZaXOV avzmv %ava ngooza^iv fthav, coGzs neiQd'gsiv xovg ccvd’Qocmovg nqog öoztpriv xrjg izaGzcov nqdg ^edv TCQoaiQECacog, xd de komd ivvia piqi] eßfoföT] Elg zqv aßvGGov. „Auch in der so genalnllen Offenbarung Mosis heißt es von ihnen , daß sie nach. der Sündfluth im 2582ten Jahre der Welt, von Mid bewegt, nach dem Tode die Kinder Noa's verführten. Und als Noa bat, daß sie von ihnen lassen möchten, befahl der Herr dem Erzengel Michael sie in die Hölle zu werfen, bis zum Tage des Gerichts. Der Teufel aber bat sich einen Theil derselben zur Versuchung der Menschheit aus, und es wurde ihm ein Zehntheil derselben auf göttlichen Befehl gegeben, um die Menschen zu versuchen und die Liebe eines Jeden zu Gott zu erproben, die andern neun Theile aber wurden in.die Hölle geworfen." Bemerk. In diesem Fragment, welches bei Fabr. fehlt, ist die Rede von den iyQrjyoqoi cl)ci4 iygriyoQEg wie Cedrcjuis schreibt. Dies sind die dt&k rn Gen. 6, 2 und das Wort — Wachende — wird abgeleitet von Dan. 4, 10 welches schonAquila und Sym. mit iyQriyoQos überfeinen. Syne. hat vorher ein sehr ausführliches Fragment aus dem jetzt hinlänglich bekannten Buche Henoch über diese iyQijyoqoi mitgetheitt, und fügt uim bei , daß auch in der Apok. Mos. etwas von ihnen siehe. Die Ansicht, die seien Engel, Dämonen, ist so verbreitet, daß es überflüssig wäre, sie mit Citaten zu belegen; mit den Fragmenten ans dem Buche Henoch Ist sonst speciell zu vergleichen Ntidrasch. im Jalkut tz. 44, woselbst sogar die Namen der Engel dieselben sind wie im Buche Henoch. Joseph Aut. 1, 3,1. Pliilon de giganlibus? Jonathan z. d. St. sind, wie fast alle Kirchenvater, die ältesten Gewährsmänner für diese Auffassung der cL Fabr. 1. 1. p. 179. 88. Tuch Kommentar z. Gen. p. 154. — In u n sc r n Midraschim ist aber die rationalistische Auffassung vorherrschend.NJ'-'n : 'bü m s. Raschi zu Gen. 6, 2. 6) 1b. p. 98. V. (183) Tov zazd pTjxsQa nannov zov Aßqadp ksnzi] y. cp^GW oxi ’Aßqaap izaksixo, ös 2aQQa aSskcpri oponaTQta zonAßqadp, V7irjQ%s. ,,Die kl. Gen. sagt, daß der mütterliche Großvater Abrahams (ebenfalls) Abraharn hieß, Sara aber war von väterlicher Seite die Schwester Abrahams." — . Bemerk. Baba Batra 91 a sind die Namen von Abrahams Mutter und deren Vater angegeben rrow W m nrnrhsn13). Bei muhammedanischen Schriftstellern wird Abrahams Mutter Adna genannt. d'Hcrbelot b. or. x. 13. Sonst habe ich nirgends Namen gefunden. Betreffend die Notiz, daß Sara Abrahams Schwester gewesen sei, (Gen. 20, 12) ist nicht deutlich, ob dies auch aus der kl. G. stamme oder des Syneellus eigne Ansicht sei. Die Midr.. sind durchgehens andrer Ansicht. Sanhedr. 69 b, und sehr oft; so auch Jvsephus Ant. 1, 6, 1. — Bei Fabr. fehlt dieses Fragment. 7) ib. p. 99. A. (185) r0 äyyskog o kaktiv r« Mcovorj sinsv avx(p, <m zov ’Aßqaap iyco idiöatga zi)v rEßqatda ykaGGccv zaza zrjv an dqyjrjg HziGscog kakEtv xd TtazQia ndvza, cag iv ksnxrj zeczai ysvsGEi. „Der Engel, der mit Moses redete, sagte ihm: „ich habe den Abraham die hebräische Sprache nach ihrer ursprünglichen Beschaffenheit (Reinheit) wie seine Muttersprache reden gelehrt"; wie in der kt. Gen. steht". Bemerk. Cedrenus (26, 1). 48 Bonn) hat ganz dasselbe: ayyskog 6 nvqlog iölöa^ev zov ^ßqad^i ziyv rEßQcit8a ylttiGGav, Kcc&cog avzog? o äyyskog zep Mcov- G'Pj zslzaL ysvEGEL.13*) — Damit ist zu vergleichen Suidas 8. y. Aßqaap: ovzog evqsv zd iequ ygappetza Kal ykcoGöav E^^avYiGaxo iqg rEßqaicov itatösg iv iniGztfpT} Izoyiavov. „Dieser (Abrah.) erfand die heiligen Schriftzcichen und dachte die Sprache aus, welche die Kinder der Hebräer verstehen". Bei jüd. Schriftst. habe ich hierzll keine Parallele gefunden. — lieber den Enget vergib IV, 3. 8) ib. 102. 6. (192) Ma6Ticpdp, 6 dQ%(ov xeov öcapovlcov, cog (prjGiv rj k, ykv. rc5 fisp sinsv, sl dyana GS ’Aßqadp 'd'vGdxo) Goi zov vtov avzov. „Mastipham, der Dämonenfürst, sprach wie die kl. Gen. sagt, zu Gott : wenn dich Abrahailr liebt, so.ruöge er dir seinen Sohn opfern". ■•■13) Sebr bemerkenswert^ ist dort der Beisatz 'tid? wozu Raschi: pDD&y ))h. 13*) Unmittelbar vorher heißt es bei Cedrenus — 'höchstwahrscheinlich auch nach der kl. Gen. — xp y.cf stel xfjg rikiniag ’JßQ. iTciyvovg xov xeov olcov ftsov TQogexvvEC. Im 24. Jahre seines Lebens erkannte Abr. den Schöpfer und betete ihn an". Bergl. verschiedene Angaben Sed. ha-D.II'h.