Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 2 (8.1.1846)
- Date
- 1846-01-08
- Page
- Spalte 25-26 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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26 Studien. Jehova. Adonai. 25 Das mehreren Nom. pr. Vorgesetzte in?/ so wie die Endung ’inyffok Abkürzungen für nift?) die Endung pp ohne Mappik ist eine Abkürzung für -ipp— dahingegen ist PP mit Mappik nicht abgekürzt für PP mit Mappik ist auch keinem N. pr. angehängt; es ist ein selbstständiges Wort — der ältere Name Gottes — von dem wir gesagt, das daßLetranomen Nl'N? gebildet ist. — Deswegen hat das He in ,TD*T , kein Mappik, weil dies pj'' ohne Mappik, nämlich eine Abkürzung ist für die Endung ppp/ welche wiederum Abkürzung für pp'pp ist. PP mit Mappik hat mit den End- 'r' - T X sylben also nichts gemein (M. s. Gesenius unter Uebn'gens ist es auch kein Beweis dafür, daß Iaha von Jehova abgekürzt ist, wenn auch jene Endungen von dem altern Iaha abstammten; pp bleibt nach wie vor ein Wort für sich. 1PP mochte eine Abkürzung sein für pVpp und ^p> ein verlängerter Ausdruck für pp mit Map. und endlich PP ohne Map. eine Abk. für-^p^. Von dem'Worte p> ist aber in allen Fällen die Form p'py wie oben desinirt, entstanden. Ueber die Bedeutung dieser beiden Wörter weiter unten bei der Etymologie des Worts p\ pppp als von pp abstammend, kommt somit nicht von pjp, sein, indem wir p*> von einem andern Srammworte ableiten, wonach Jehova wie Iaha der Allmächtige bedeutet.— Da die Hebräer von jeher Adonai für Jehova gelesen, wie schon Daniel, wie Gesenius bemerkt, im neunten Kapitel Adonai statt Jehova hat, weswegen die Punktatoren oder Vokalsetzer, da wo vj-jn nirp im Texte verkommt das wie D>pj^jtf punkrirten — weil man sonst zwei Mal Adonai lesen würde, welches gegen den Willen des Autors wäre, da er sonst vrjtt geschrieben hätte, oder rprp iT.T — so konstruirten sie mrp nach den Präfixen 1 I 2 wie Adonai; nicht aber „weil Jehova die Vokale von Adonai hat" — hätte es diese, so hätten sie plpp' Jahova punktiren müssen, das Jod mit cbat. put., so wie sie Pi P^., das Jod mit chat. Segol punktirt haben — sondern weilJederAdonai aussprach, wo Jehova im Texte steht. So sprachen die Samaritaner Nomen, aus; sie punktirten aber deswegen nicht mit Chirik Kamez N1.N^. Die Punktatoren hatten 'nicht nöthig in dem Worte pppp eine Veränderung der Vokale vorzunehmen. Sondern ließen sie Schwa, Cholem, Kamez stehen, weil doch Jeder ohnehin Adonai, also mit chat. punktirt, las — man siehe weiter unten, bei HIPPE —dahingegen wo der Autor schrieb, mußten sie, wie erwähnt, Jehova als Elohim punktiren und so gaben sie dem Jod auch das ihm zukommende chat. Segol; bei allein aber konnten sie das Jod mit seinem Schwa laffen, weil man doch Adonai liest. — Daß die Punktatoren nicht plp^ — welches konsequent mit gewesen wäre —- punktirt haben, da sie doch, wie die Konstruktion zeigt Adonai gelesen*), oder wollten, daß *) Hätten sie Jehova gelesen oder ausgesprochen, fo ^a'tlen sie ppppE! punktiren müssen, so wie alle Präfixe vor!en Wörtern, die mit Schwa anfangen, Chkrek haben müssen: f Ij?’! | M.iTO.— man Adonai lese, geschah offenbar um zu zeigen, daß Schwa, Cholem, Kamez die eigenen Vokale des Wortes Jehova sind, oder daß sie seine eigenen Vokale unangetastet haben lassen wollen. Dies zeigten sie deutlich beidem Worte PPP)D — Richter 14, 4. 1 M. 18, 14. 1 S. 1, 20 und allenthalben, wo nrp nach dem Präsixum d vorkommt. — Wenn Jehova die Vokale von Adonai hätte, so hätte es hier doch wenigstens ppppp heißen sollen, wie \T1KE 1 M. 47, 8.- )EPld>E Jjob 3, 18. Nach D darf das Patach bei dem Schwa nicht fehlen, wenn es me'adonai heißen oder den Sinn von Adonai haben soll; me-Adoni ohnePat.würde, von D oni be-> deuten, was es nicht soll, da „von Doni" keinen Sinn hat. — Nach den Präfixen mit Patach aber kann, weil das Präsixum schon ein Pat. hat, das ganze chat. pat. weggelaffen werden, wie das chat. Segol von nad) h | 2 | *] | 2*)* Sie haben aber wederppppE noch P1PPE, also-weder wie Jehova noch wie Adonai punktirt, sondern ließen aus obiger Ursache Jehova mit seinen eigenen Vokalen stehen, da man doch me'adonai liest, wie immer Adonai nach me. Wir sagen: aus obiger Ursache, denn es giebt keine andere Ursache dafür, daß sie ungrammatikalisch meclonai Härten hinstellen sollen, welches dem Leser keinen Sinn giebt. Nach den Präfixen mit. Patach konnten sie dahingegen nicht Jehova stehen laffen, nämlich punktiren, weil sie befürchten mußten, daß man in,dem Patach den Artikel erblicken und es für fiUVrfc ansthen und somit VTINP^ lesen würde.— Diejenigen, welche durch das Verwechseln, nämlich Adonai statt Jehova zu lesen, verleitet worden sind zu glauben, daß dem Worte Jehova, mit Weglassung des Patachs, die Vokale von Adonai gegeben worden sind — .obgleich jenes Segol in Jehova nie fehlt und wiederum nicht ein einziges MalJehova mit oder ohne Präfixum, mit Patach, vorkommt, während | wmp | | rnw j das chat. Pat. hat — mußten schon deswegen Jehova für ein nomen ineffabile halten oder Adonai lesen und nicht Jehova, weil beim Beten, ein falsches Nomen Gottes ja entstehen mußte, wenn der.Name, der von abstammt,— wie man immer glaubte — mit Vokalen von einem andern Worte, welches nicht die Bedeutung von ppp hat, ausgesprochen werde. Jahova oder Jehova sollte ausgesprochen werden: nicht mit seinen eigenen Vokalen, sondern mit den Vokalen eines Wortes, welches die Bedeutung nicht-hat, die Jehova hat, folglich dem Worte ,n keinen Sinn geben, da dies Wort mit Schwa, cholem kamez ein „Unwort" ist! Nein, da man pippvon PlP T : TT ableitete, und Jeder hörte es Jehova aussprechen oder sah, daß es ungrammatikalisch punktirt ist, mußte man es für ein Geheimniß halten und lieber gar nicht aussprechen. Auch liegt ein Widerspruch darin, Jehova auszusprechm, wenn man die Vokale für die von Adonai Hält. — - Daniel, der bei David und Habakuk gesehen, voitt nrp *) Beweis dafür, daß die Punktatoren zere wie e ausgesprochen, wie die Sesardim; nicht ei. —