Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 2 (8.1.1846)
- Date
- 1846-01-08
- Page
- Spalte 23-24 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- Elijah 1× ep/1004307
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23 24 Studien^ Einleitung von S. b.Jerocham. — Jehova. Adonai. meinde am Versöhnungstage lesen. In dem Katalog einer karäitischen Bibliothek in der Krim ist auch sein Kommentar zu Kohelet angeführt (Dukes, Mittheilungen S. 24). Hedessi und Ahron b. Josef und L. Elija haben diese Schrift in ihren Werken sehr benutzt, ersterer scheint sogar sich dieselbe hinsichtlich des Formalen bei seinem Eschkol Ha-Koser zum Vorbild genommen zu Haben, und dennoch wird von diesen beiden der Vers, nicht erwähnt. — Der Vers, zeigt eine ziemliche Belesenheit in den talmudischen Werken und kannte schon das Alfabet von N. Akiba, das nnn 'd und nmp "lijw von R. Jsmael. Von karäitischen Gelehrten werden nur genannt . 'An a n und Binjain in b en Moses (Naha.wendi). Der Leyden'sche Codex wurde, wie der Kopist im Epigraph bemerkt, von der einem Rabbaniten gehörenden Handsch. kopirt, welcher geflissentlich viele Stellen entstellt hat, die er aber verbessert habe. Aus vielen korrupten und uns unverständlich gebliebenen Stellen geht jedoch hervor, daß der Kopist nicht immer richtig oder wenigstens nicht Alles verbessert hat. Wir haben die Leser auf solche Stellen theils im Texte, theils in den Noten aufmerksam gemacht und richten daher an die Forscher karäitischer Schriftwerke die Bitte, diesem ältesten Denkmal der karäischen Literatur einige Aufmerksamkeit zu widmen, und ihre etwaigen belehrenden Berichtigungen in diese Blätter niederzulegen. K—-m. (Einleitung.) . 4 pä« ♦ D'J/pDl ■’J^*) : runm D^ipn * D’Jflptfif 'ÖND 4 D^lpDD DOUi° : n.nn de/dj; onjOD D^in DnynD° : ntei * 'D^nyDcy > * Dinjnn'-Dpjm 4 D'nyjD ^t° : d^d ny nny1? ^rm D'iDDil nDHfifl 4 D'DlDNn : »rnn nto - d’öidddn 4;dPd ■■ rnnnn 4 mddj p^Djn0; ruu om 4 d'ddw ^non . 4 Dvnp. DOl 4 DTO Don° rßxw brp 4 dthd dmnp 4 D^mio 4 D'mip ■ *)ru° : n:nDn wn 4 ovinpD D^pn *) Das schwerfällige einleitende Gedicht scheint nur ein Bruchstück zu sein, und seiner umgekehrten alfabetischen Ordnung nach fehlen die Strophen von bis n, aus welchen' nur die Strophen £ und y geblieben und an den Unrechten Ort gestellt wurden. Von den Strophen von bis i fehlen N und. v. Die bruchstückliche Strophe scheint eine Schluß-Strophe zu sein. ' K—m» - omaj ■■ niöu 4 ans ■■ wü' 4: Dnsf« MQ . - on^nQ' 4 DnynD nnN : runy ■ hpdj 4 Dn^yb-iiK 4 d^d yau hy xnyn hwd : ‘pn^'nnN.-^N-.omV (Fortsetzung folgt.) Forfch«ngen über die' . Ueberschriften der Psalmen und Erkärung des Wortes Sela und einiger poetischen 'Wortformen. Von Hartwig Philipp Nee, in A a r h u s. (Fortsetzung.) Etymologie der Wörter nw [ imb ntsf. I. Etymologie des Gottesnamens niPP* Statt der gewöhnlichen Annahme, daß pp-ettte abgekürzte Form für NlN? sei, nehmen wir Jehova als eine > ausgedehnte Form des Wortes Iah' oder Jaha- und es zeigt sich, daß das Wort r^rp seine eigene ursprüngliche Vokale hat4) und Jehova heißt, nicht wie es Ewald z. B. durchgängig in seiner Uebersetzung des Psalmen hat: Jahwe. So wie es von und (Jechesk. 31, 5) heißt nnbj (1 Schem. 2, 8)’ So wie es von PM und 'drN^ (Daniel 6, 20) heißt Tim (Ieschaj. 59, 5.) so ging das Wort HV das in der Aussprache, des Mappiks halber lautet wie oder mittelst eines ähnlichen Uebergangs, über zu nh? und wegen der schwierigen Aussprache der beiden Gutturalen wurde ein Waw eingeschoben, ähnlich nftO, unb fo wurde PP zu Auch dachte man sich I eh oha plene und es wurde zu N1N), wie O^nin. Man vergleiche übrigens wn ünd Plln; nn und Hin; das chaldäische PPK oder und das hebräische k) M. s. Gesenius Hi W. eci. 4, unter pn'rp. Unter sagt er: „Ein Unwort (wie es sreilich^Jehova auch ist) ist Jffaschar." **) Ueberhaupt eignet sich diese Form zur hebräische^ Wortbildung: miNO | iTKXD | rthV [ DSitS'O j Tnoj). mm