Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 2 (8.1.1846)
- Date
- 1846-01-08
- Page
- Spalte 19-20 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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20 Studien. Karaiten und Rabbaniten. 19 ciirct» Richtjuden ist un g t lt ig „teLJ3 D3N.1 13D p iioteP12Idn te'O inte j’N ’un te dn ppm ’tyj.N | teN ite ino i3ion in. mv'3 noNty ij> teity tniN jniN te p te'i mtyo ote’o nnn te Dpoi iw odq noty Min' (Ahron b. E-jia in Sefer ha-Miz>votHandschr. im Besitze des. Hm. Dr. Jost). Die BeschneiLung darf nicht am Sabbat vocgcnommcu werde», (niteo Dityo ilNiST WDi); nat| Sinn» kann sie in der Dämmerung stattfindcn tete mi ab) D3n oon n’n '3 ion te 'n ■]jdd-teste ion py 'n ONDpipn pr hd pi nntyn ' ty'te (Ihitl.). Das Gebet darf n i ch t leise, sondern muß mit .Schreien und Toben verrichtet werden, np)J33 n'pnn omo by nite nya D’ten;n:n teji — .mm njjtty ,d » n ’ a j n .1 n j o noteiy by nrrotn teiu nrpin, nnten ,rnv'wb by nbuvrm nt nnn, pw D0.131 Doi&yNin;ipn orten tynte itente nio .tnh ppi ioi ob tei (Eschkol ha-Koscr, 67d). Das Gebet soll in hebräischer Sprache gesprochen werden D'i3io m® nhjj pn 'inty D'i'onn nnby idjjoi oinsn oniN nu iidiijjd Mite te’Bnn .jojn pty te Ninn pn (Ähren b. E. I. c.). Der Scheidebrief darf nur in h cbräisch er Sprache und Schrift geschrieben werden (Ibid.). Der Priester, mit Ausnahme deö Hohenpriesters, darf seine verstoßene Frau wieder heiratheu illNltei ntyNO ii3N3iy 'te Np' üb ni£’»i.l ONO (Eschk. Ha-K. 52). Die Frauen dürfen am. Sabbat nicht mit ihrem Schmuck geziert in ciiicu verbotenen Raum "gehen (Ibid.). Bia»" darf zur Errettung eines Menschenlebens, »venu die Ntettnng sich nicht ganz sicher vorauSbestimmm läßt, keine verbotene Arbeit am Sabbat verrichten 'inte jjioeP ini )’ni ni.i pn >U3D 13 tw tein nte noNty ntepn tej)3 nn'ini teb tes (A. b. E. I. o.); Hcdefsi in Esch. ha-K. 73 a, Verbietet sogar das Feuer amnächen für eine dreitägige Wöchnerin zur Erwärmung, auS dem vernünftige» (!!) Grunde,, „weil wir schon Gebcihrcrnmcn ohne Licht und Heitzimg am Sabbat sahen, die glücklich ihre schmerzlichen Momente üborstandcn, was hülfe cs demnach, wenn wir den Sabbat entweihen, und sic dennoch stürben!" miioi u ten jniN o'Ninnte mm tera .dn mn np , nioteo pi pnN' nm o'i'ui notyn o.tete ujitys oni te oip'i .10 nno nmi nnty.i rtey Otyip Dl' otem. Das Gesetz der Sabbätrnhc erstreckt sich auch auf örtlich e R ä n m c, und >vir müssen selche meiden, wo diesem Gesetz entgegen cincSabbatenüvcihung stattfiudct teino 131 teni teino Dipoo pninte itemn te-3 ’"'i NM N3L' -i’nin 3in:n ’i ,.*pnp ci’3 ten '.n oo33i osyDJ3 ninte D’3«n ONty iD3i, D3’ni3tyio .idteo iP.n -teo 0'ni3B’iDi 0'N3 d.i nate 'iNi .133 teno teoi (Ibid. §. 140.). Das Lesen medieinischcr Bücher ist am Sabbat nicht erlaubt-(A. b. E.). Der CoituS ist streng verboten, als unter die Kategorie der verbotenen Arbeiten , gehörend, nach Hedcssi im E. H. 73 b. inos'ty n3 ny:.' 'te np'113 ooijnn cpu xi, iniNni 130 non p'iion .1031 .103 nnN by oi’3 13 mo« insteo1? ’iNnn 'ten Dnnn mi3y TO3 nioo (@. jlw. 55 d. 57 d). Daß der Coitus rni3p heiße, sucht A. b. Josef im Mibchac von der Stelle 13® rotyo 13 113ji i'Oiy zu beweisen. Von A. b. E. (I. e.) wird als Grund dieses Verbots angegeben, weil der Coitus die Heiligkeit des Tages cntlvcihc; auf ganz" geniale Weise werden hierzu Beweisstellen auS der Schrift herbcigcsucht, und von dem tiefdcnkcndcn Verfasser des Ez Chajim auch über den Geigerischeu Sabbatbcgriff len Stab gebrochen. Die Stelle ist für d>e Auffassung des wahre!» Geistes des Karäismuö zu »nichtig, daher »vir sie vollständig mittheilen müssen: 11DN3 N',1 ntyN.l rowi ntepn tejn te'N , pNipn 'D3n te nm p ni'n nn D’Nipn ’03m ' 07 übi j?.iJ nn , aio'o nn’nn UNäoty no n3np pno nop ote iy'ty noi on'ni’Ni 13m noNOty tynp 3in3n iNnp ntyNn n3'3tyo tyr© D~Nn mte ntete oo!3J rn ~iiN3 o'b^ ntyoi did "inoi ontyipi noiN 31n3.il ten tyipn pn ’* nsyN te nyjn te ow noNJ pi noi' nio n'teno ioni itynp^ n3tyn dt NN 33t tynpnojio NN'3 P,n3n oni ♦ ityip ’nin3ty t.ni teptno i3'3on nvnte pim ]'n n3teo te nmyo Ninty ten.11 ni'1133 'opn i3i3i pi pop3 nw 'inN noteo NNip: nt by nno nnntei ,in.i3 Nsi’.i pp'o’Ni 13® ’N nn jjj/.Nina' no te i’n' oy pteo ü'Nuom 1'tei niE'o 3’tyn dn po D’onn ino.i in ityox ionji D.i’tei 'Dp nN ninte ionod tei Nipn nnjj.ity uite Nite pN3 ty’N j'Ni 3‘-n3i' 1'311 r.'rjjo im::i pini ]’N D'HN DOD lteo’sy b"jjn pN.I te 1113 .11 by DJ t’Ointe. — Die Majorcnnikät und Gesctzcspflichtigkcit beginnen, sobald sich Träume einstcllcu (Eschk. Ha-K. 11) „O'.ite ii> inid cjn by te’3"; als Bcwns »vird die Stelle allegirt 1.11 nte ilOl'NO D'3'JJ03. Diese Beispiele genügen, um z»l beweisen, daß lic Theorie des KaräiSmns sich von der Praxis himmelweit »mtcrschcidet und daß ihre Gcsetzcsvorschriften mit der klaren Anfsassung ihres Prineips nicht übcrcinstiMnicn. Selbst voi» dem Grundgedanken, daß die Schrift aus sich selbst erklärt Mud ohne supplircndc Tradition vollkommen und erklärlich sei, »vichcn die späten» Karäer ab und erkennen selbst eine Tradition »vie die Rabbiiutcn all, die sic nmi'n tev und nteteo npnjj.1 nennen, welche, sich nuf den ganzen praktischen Thcil ihrer Gesetzesvorschrifleu erstreckt und wofür sie Anlehnungspunktc ans der Schrift, suchen (Vgl. Dod Mordcchai 7 b. ed. Wien; Zcitschr. f. s. Th. v. Geiger II. S. 92).') Wenn die chnägog'ale kleb crci nstl m üiuug des Kriteriuin für die Nichtigkeit einer Tradition ist, die sich ') So schreibt auch Isaak bei» Salomo, Vers, des astr»- nomischcn Buches ntete 11N (Ms. bei Jost) 0'Q3N Npil niinn 10 poi 101 te ry d3"jj mioN npnj/n tety b i