Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 1 (1.1.1846)
- Date
- 1846-01-01
- Page
- Spalte 9-10 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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9 10 Studien. Die kleine Genesis» Hieronymus. Syncellns. 1) mansio 18. — Hoc yerbum (Ressa HD“") Num. 33 / 21) qnantum memoria suggerit nusquam alibi in scripturis sanctis apud Hebraeos inyenisse ine noyi, absque libri apocryplio, qui a Graecis (u- HQoyevaaig appellalur. Ibi in aedificatione lurris pro stadio poniiur, in quo exercenlur pugiles et atliletliae et cursorum yelooitas comprohatur. B em. Was hier mit dem Worte nerv jtt machen ist, weiß ich nicht, wenn man eS nicht mit zusammenbringen will, woran schon Hieron. zu denken scheint, wenn er fortsährt: vielt et psalnüsta, ln freno et cbamo (ps. 31, 9) etc. Das Wichtigste an diesem Citat ist, daß daraus hervorgeht, daß unsre kleine Genesis hebräisch geschrieben war. Betreffend dm babylou. Thurm, so hat darüber Syncellns p. 42, 6 die Angabe, daß 40 Jahre daran unter Nimrod's Herrschaft gedarrt worden sei, bis er durch einen heftigen Sturm umgeworfen worden und Nimrod zerschmettert habe, was vielleicht der kleinen Genesis entnommen ist, wenigstens steht die letztere Notizganz isolirt fytcr3*)-, wahrend sich zu der Arrgabe, daß Nimrod der Leiter des Thnrmbaues sei, zahlreiche Parallelen in den Midraschim finden (cf. auch Jos. Ant. 1, 4). 2) Das. man3. 24. — Hoc e.odem yocabulo (Tliareli rnn) et Hsdem lileris scriptum inyenio patrem Abraham qui in sapradicto apocryplio Genes eos -volumine, ab actis coryis, qui liominum fruinenta yastabant, abactoris yel depulsoris sorütus est nomen. Stunt. Daß der Name mn selbst diese Bedeutung haben soll geht aus den folgenden Worten hervor. Vielleicht ist an das arabische entfernen, vertreiben zu denken, wovon Einige das mft' Hiob 37, 11 äbleitcn wollen. — Soviel aus den Kirchenvätern. III. Die meisten'Fragmente finden sich bei Georg Syncellus (ca. 800), einem Byzantiner, wie die folgenden alle 1) Clll’Onogr. p, 4 Ä (5)4) oftov tc) navta egya sikoGi 8vo ladgid’^a ro56 %ß' rEßgaL%oTg ygd(A- (iccglv Kal toTg zßr cEßgaiKoig ßißXoig Kal tolg c(tco ’A8d{i edüg^IaKCoß %ß' ysyagylaig, aig sv Xsntrj cpsgsm ysvsGsi, vjv Kal M&vGecag siva cpßGi tivsg drcomXvqnv. avtr} tag ovgavlovg dwapsig tfj Ttgcoirj vj^s- Qa Xsysi sKtiGdai. ' Zusammen sind das 22 Werke, gleich an Zahl den 22 hebräischen Buchstaben und den 22 hebräischen Büchern und den 22 Generationen von Adam bis Jakob, 3’) Auch von dem 40 I. -findet sich sonst nichts, und dieses Zahlenangeben ist sonst häufig in unserem Buche. 4) Hier und weiter bezieht sich die erste Zahl auf die Seiten der Par. Ausg., die eingeklammerte auf die des Bonner corp. Byz. wie es in der kt. Genesis, welche Einige auch ^Offenbarung äTiops" nennen, heißt. Diese sagt auch, daß die himmlischen Machte Hn ersten Tage geschaffen seien." — Bemerkk. Ganz wörtlich findet sich diese Stelle bei Credenus p. 4 B. (9). Auch die Aufzählung.der 22 Werke ist bei ihm dieselbe, es sind nämlich folgende: am ersten Tage (widrigeqm), und zwar wie S y n cellus ganz genau weiß, am ersten Nisan der Hebräer, dem 25 März der Römer, dem 29 Phamenot der Egypter, am Sonntag, Himmel und Erde, Finsterniß und Wasser, Lust, Licht und das wy^rj^sgov^ 7 Werke; am zweiten Tage die Feste; am dritten das Sichtbarwerden und Trocknen der Erde, das Paradies, Bäume, Kräuter und Samen, 4 Werke; am vierten Sonne, Mond und Sterne; am fünften die im Wasser kriechenden und schwimmenden und die fliegenden Thiere, 3 Werke; am sechsten die kriechenden und vierfüßigeu Thiere ans dem Laude, die wilden Thiere und der Mensch, 4 Werke. Was diese Zählung den 22 Werke und die Zusammenstellung derselben mit den 22 Buchstaben u. s. w. betrifft, jso ist mir dazu kerne Parallele in den Midraschim bekannt; im Sef. Jezirah spielen Die Buchstaben freilich eine große Nolle bei der Schöpfung, aber in ganz anderer Hinsicht. Ueber die 22 Bücher zn reden ist hier nicht der Ort, ich verweise auf die Abhandlung Fnrst'S in diesen Blättern 1844, 35.5) — Die Schöpfung der Engel am ersten Tage ist gegen unsere Midr. cf. B. Rabba tz. 1 otq Nnru xbw 'oniD tan Dita jhmo, vgl. übrigens Nr. V. 2) id. p. 5. A. (7) dvaynaiag Ttgoriyd'riv Kal nsgl tovtov SrjXaGca iv (.isgsi, oGa Kal dXXoig töiogiKOig ’Iov6avKag ag'iaioXoylag. ij Kal XgigtiaviKag tatoQiag ygctcpaGi Ttsgl tovtov sigrjtai1% trjg Xsntrjg ysvsGEcog Kal tov Xsyopsvov ßlov ’Addp , st Kal Kvgla sivai Soksv , oSg av prj sig dtOTtcatsgag öo^ag skuegoisv 05 tavta GvfQY\tovvtsg% KSitai yovv SV tcp XsyofiEvco, ßi(p ’Adctft 6 tcov rj^isgoov dgiftfiog trjg re ovofiaaiag tav d'rjgicov %a\ trjg TtXaGEcog t'fjg yvvcunog Kai trjg sigodov avtov Aöd^ sv tco TcaQadeiGG) Kal trjg tveqI tov %vXov trjg ßgcoGsoog svooXfjg tov &iov Ttgog avtov, Kal trjg psta tovtov sig odov Evag sv tco ütagadstGcp, ta ts trjg TcagaßaGsrng Kal tl fxstd trjv nagaßdciv, cog vnotstaKtai 6) Trj Tvgcdirj rf^sga sß8o(xddog 7) — — — wVd- (xaöiv ’Adaft ta aygia ^gia &slcp tivl yaglc^ati. o) In meiner nächstens erscheinenden Ausgabe des Los. gegen Apion. werde ich ausführlich davon handeln. 6) Die letzten Worte von tcc ts an hält Bredow (disde 6.. 8ync. 14) für eingeschoben, aber es bezieht sich ganz richtig auf das später folgende nächste Fragment. 7) Hier und in dem ff. habe ich therls einzelne überflüssige Worte, (Heils die römischen und ägypt. Data und die Konstellationen weggelassen.