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Der Orient · 1845-12-17 · 51 (17.12.1845) · p. Spalte 805-806

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
51 (17.12.1845)
Date
1845-12-17
Page
Spalte 805-806 (sequence 3)
Language
German
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805 Studien. Beispiele zu dem Worte Sela. 800 16. Nun hörte ich — erschüttert ist mein Leib, ach! meine Lippen klappern ob der Stimm', ach! Morschheit dringet ein in mein Gebein daß unter mich ich niedersinken muß — daß ruh'n ich soll, bis an den Tag der Noll), ach! bis das Volk das trifft, was ihn bedrängt: 17. Denn, nicht wird blühen dann der Feigenbaum, nicht an den Weinsto'ck wird Ertrag dann sein, der Obstbaum wird versagen seine Frucht, die Flur wird keine Speise bringen dann, das Schaaf wird ab geschnitten von der Heerd' und in den Ställen wird kein Rind mehr sein. — 18. Doch ich will des Allmächtigen mich freu'n, ergötzen mich mit meinem Nettergott. 19. Die Allmacht, meine Stacke, Er, der Herr, beflügelt meine Füß' gleich denen der Gazell' und führt auf meine Höhen mich. — (— ws-in ‘fnn — rnnT) Dem auf meinem Negmotinstrument vorspielenden Direktor abzugeben —. , Einige Beispiele, wie Sela an verschiedenen Stellen in den Psalmen etwa gegeben werden könne. Ps. 3, 3. — für ihn ist keine Hilfe bei Gott. Und ich ver-, traue ja Dir! Du. Jehova bist ja ein Schild für mich. 5. — Drum mach' ich ihm Bahn—und bin getröstet — Am Schluß: — O des Vertrauens, o der Hoffnung zu Ihm! Ps. 4, 3. Wie lange — habt ihr Treulosigkeit so gerne? O nehmt doch Jehova in euer Herz auf: — 5. Nehmt euch Gott zu Herzen! Ps. 7, 6. O Du mir Innewohnender! Pst 9, 17. Erkannt muß Jehova werden, das Recht, das er so oft verschafft! verstricken muß der Frevler sich in eigner Händewerk! O gleb das große Wort dazu! Vertrauen, Du erfüllest es! Schluß: O mein Herz, mache Bahn vor Ihm! — 21, 3. Tiefgerührt präg' ich mich Dir ins Herz -—24, 6. Zieh' esn auch in mein Herz, O Gott, O König! — 32, 4. — ich nahm mir aber Dich zu Herzen: 5. bekannte meine Sünde Dir, verbarg mein Ver- 1 gehen nicht, und Du vergabst mir meiner Sünde Schuld — O bahn Dich tief mir in mein Herz! — 39, 6. Ach, wie lauter Nichtigkeit sind alle Menschen: Was aber steht fest? Die Gottesbahn. (Vergl. Ps. 69, 13. 14.) 11. Wende Deine Geißel nur von mir! Ich vergehe durch die Strenge Deiner Hand: 12. So hast Du jenen Mann (Gottes) gestraft zur Buße für die — eine — Sünde und das wonach er gelüstete — wurde zernichtet, der Motte gleich. O, wie gar nichtig ist jeder Mensch: Drum, mein Geist! mache Bahn vor Ihm! Ps.44,9. —Drum rühmen wir uns täglich unsers Gottes und danken Deinem Namen ewiglich. O wohne stets in unserm Herzen, Gott! So wie es der Meinung des W. Heide nh eim —Machasor Haftora Lw —> ist, daß die Worte des Ieschaja 57, 14: foo -).DN1 auf die geistige Bahn, den Weg zu Gott, sich bezieht, so sind wir der Meinung, daß Jes. bildlich die Thore des Herzens meint an folgender Stelle 26, 1: Eine Stadt — ein Zufluchtsort — (befestigt yy) y ist Er, unser Rettergott. nyiiin Hilfe hat er hingestellt:!?'m HiDin Mauer, Zwinger, das ist sie. 2. cnysy Oeffnet ihm — des Herzens — Thor £0'? daß er komme da hinein '»S — O du frommes, gutes Volk! — MDN yow Er, der Treue dir bewahrt. — 3. O Du Schöpfer, o Du Geist! “pDD sicher ist es, fest gestellt, D)bw übw Tb'n Daß Du Glück und Heil ihm giebst, Nwü "p *o wenn es nur auf Dich vertraut. — —• 4. r]in,'3^nD3| dem Mächt'gen immerdar!; Hirn iTD O denn ein Iaha ist Er ja, “1^ Er, der Ewigkeiten Fels l- Der ewige Ausruf des Vertrauens: außer: rpp | welches Salomon sowohl von seinem Vater als von den Hofpoeten so oft hörte, mochte ihm vielleicht Anlaß gegeben haben, in seinen philosophischen Betrachtungen, auf den Ausdruck 222^ ni^DD von den Söhnen Korachs, anzuspielen und nWtn — Prediger 9, 3 — dagegen zu setzen, wo er im folgenden Vers fortfährt: “lü'N D«nn-b wer von denen, die zu dem Treiben in diesem Leben erkoren sind, hat Vertrauen? Im 3. Kapitel V. 19 sagt er: orta DN die Welt hat er ihnen ins Herz gegeben! So verzehre denn dein Mahl mit Freuden, trinke frohes Herzens deinen Wein; Gotthat längst deine Handlungen mit Wohlgefallen ausgenommen rc., bis er endlich schließt: „aber wiffe, daß über alle deine Handlungen Gott Dich zur Rechenschaft führen wird." (Fortsetzung folgt.) 11) Der Treue bewahrt, wird gewöhnlich von Gott gesagt: Ps. 31, 24: MSN. — 51

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