Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 46 (12.11.1845)
- Date
- 1845-11-12
- Page
- Spalte 733-734 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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733 784 Studien. Erklärung des 110. Psalms. > iw rrwy nptrn pb: JOD'D-p' '-D'w p’ 6. Nicht. 4, 2—6.*dw ntnn iy pn p“Oi HIN 1J? INtM N7 nyu N*?Q ♦ N“ID'D“]’31 * nxi pN W tMO pio nm p'L ij> d3vt>i * Josua 11, 1—8. v'Un nvnnll.. pyn * nntpTnD ‘pnjo 7. ( Richter 4, 13. ' p'p bm 1 d’d djjd nj \p&?n dj NOD’Di : two D'3' p by j ib. 4, 17—19. | ib. 4, 19. - Pnn nw rw nnsm ruru :&n “jrijo) i pro rmnnnp-o mvi rw ypnni (: «wo npnai no^n | - ib. 4, 21. ] ywn pioön usom, cjnnNn D’piosD bzw Ditj6i ans^) j (— — ,-^Dn in dn ionpn rnori» 1 Einige Bemerkungen. V. 1. Zur Rechten Jemanden stehen, heißt bekanntlich ihm beistehen. So hier V. 5. .-Hier heißt es aber: -/Sitze mir zur Rechten" — weswegen Herder — fälschlich — will, daß! „zur Seiten" bedeute — G. b. H. P. — d. h. sitze \ du nur ruhig mir zur Rechten, denn ich brauch' dir j nicht zu Rechten zu stehen, da du nicht zu kämpfen nöthig hast, indem ich deine Feinde dir zu Füßen legen will, ich: rWN, wie es heißt: Gen. 15,. 1 fto }DJN. V. 3.?lehnlich Pf. 92, 3 referirt das Wort sich hinauf; als stände DITiD bnr ein Lhau -aus dem Schooß der Morgenrvthe war dir deine junge Mannschaft; bildlich: Da Abraham die Könige des Morgens überfiel, ist der Lhau ein doppelt schönes Bild. — „Die in seinem Hause geborenen"; also junge Menschen wie es auch heißt: ■pu'un. Onkelos: wobiy* — k]nnh'> ist so viel als “prirVT» „die Jugend". So auch Mendelssohn. V. 4. „Auf einen vertrauen", wie es im heißt, kommt nirgends ohne hüS oder riDn oder ein anderes passendes Zeitwort daneben, vor. *) — „Nach der Weise" wM 1 es Gesenius unter rTCT Nr. 1 hat, daran ist gar nicht zu denken, da unsre Stelle, die er als Beleg anführt, nach obiger Uebersetzung nichts dafür beweiset. Und in welcher Hinsicht soll David den Malkizedek nachahmen? Er kommt nur in der Geschichte Abrahams vor. — ^prD“i ist stat. cunstr. von der feminin Form nTO““,, mit Jod paragogicum — welches durch das verbindende Jod in wohl hervorgerufen wurde. — Sowie nin "iinn by wegen dieser Sache bedeutet, oder wegen dieser Begebenheit, so ist hier by wegen irrci der Begebenheit, p^ des Malkizedeks. Auch steht mm by für wegen. In Koh. kommt hy öfters vor und bedeutet da wegen dem. So auch an allen Stellen im Pentateuch: 'XTi by | “0“l by rc. Daniel 2, 30:^ ^->2-7 by' wegen dem Umstand daß. — Vielleicht hat Salomon, Koh. 8, 2, auf die Worte seines Vaters in unserm Psalm angespielt: „Ich — sage dir — des *) „Auf mein Wort" by ist nicht echt hebräisch. Königs Ausspruch beobachte, und zwar wegen Gottes Schwur", d. h. mittelst welchem er als ewiger Regent eingesetzt ist". — In Gegenwart des Malkizedeks sagte Abraham nrp IDU) wodurch er, als der erste Gläubige, den einzigen Gott verherrlichte; seine alleinige Herrschaft, als Schöpfer aller, damals verehrten Naturkräfte und Himmelskörper beurkundet; und unmittelbar hierauf heißt es: nND rD*“)H *fD2% — Warum sollte auch David „diese Begebenheit, an die sich unmittelbar Verheißungen, wie die des 13. Kapitels im ersten Buch Mosche, knüpfen, vergessen und dem großen Ahnherrn, dem die Offenbarung der Idee eines einzigen Gottes am ersten zu Theil wurde, und dem er ja auch den Thron, als Folge dieser Verheißungen, zu verdanken hat, nicht eine Ode widmen? — Aehnlich erwähnt auch Jeschaja — Kap. 41, V. 2—8 — den wunderbaren Sieg Abraham's, dem seine Freunde Aner, Eschkol und Mamre Hilfe leisteten wie es biblisch heißt: V. 6 und 7, und dem pr&' — eine Ellipse für Malkizedek — auf dem Fuße entgegen kdm, obgleich König und Priester. Bemerkenswerth ist, daß sowohl Raschr als Kimchi, welche beide diese Stelle auf Abraham beziehen, das demnach so nahe liegende Wort Zedek so gezwungen erklären: Gerechtigkeit käme ihm entgegen. — Schön reihet der königl. Dichter nun den folgenden Sieg über Sisera dem vorhergehenden über die verbündeten Feinde Abrahams, an zwei der merkwürdigsten Siege durch den Murh Einzelner und durch Wunder Gottes. Einen größeren Sieg als die doppelte Niederlage des mächtigen Tyrannen Jabin, der ebenfalls eine Menge Verbündete mit sich hatte — Josua 11, 1 — gab es nicht. Daher wurde auch der Sieg beim Fluffe Kischon als allgemeines Bild gebraucht. Ps. 83, 10: „Thue an ihnen wie an Midjan, wie an Sisera, wie an Jabin am Fluffe Kischon". Und daher ward „das Siegeslied der Debora zu einem Volkslied in Israel". — p-p. Dieses Futurum ist poetisch für das pravteritum gebraucht, wie r6&S^ | DPI.P st. Vergl. 2 M. 15, 1. -pttf* Pf. 106, 19: Wy\ cnn ist f<T viel als Dyirs d. t. c;ian nisnro. Städtenamen kommen häufig abgekürzt vor: — 'rynn -D rrrrnn; nmyr? — nmprr rpn.; Dwn=nwn bi jo 5 Wan — W?jri n'3; 31m — 3im m din •> M. s. Gesenius unter Tm\ü'~)+ — HD*! ptt die Gegend von Rabba, wie Pf. 42, 7 p-y> die Gegend um den Jardcm Gesen. unter — Hin ist Ellipse von rD*l )17% parallel Hagojim. — Sonst heißt es 2U.1 — t^sn kommt nirgends als ein Regent eines Landes vor. Wohl aber heißt eine Stadt bl EWO, die bedeutendste aller Reiche, nämlich Jos. 11, 10. Auch das Haupt einer Familie hieß Rosch, das b e d e u t e n d st e Glied der Familie, welches von einem König, als Regent, nicht paßt. Nach by ttfNI finden wir nirgends ein Land oder eine Stadt. Endlich kann es sich nicht auf ein hier unbenanntes Subjekt beziehen. — Aehnlich diesen Schlachten bei Rabba und Hagojim heißt es Jes. 28, 21 cpr© "IN und pjon pny, woKimchi