Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1845-11-05 · 45 (5.11.1845) · p. Spalte 709-710

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
45 (5.11.1845)
Date
1845-11-05
Page
Spalte 709-710 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/8555529-9897698-9897748--4254-3531740
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

71« Studien. Mose de Leon. Won Landauer. 708 Gesetz Israels. Seme Wichtigkeit für die ganze Menschheit und. Israels Anhänglichkeit an demselben (dasselbe). Rede. (23 S. 8. ) Mannheim, Bensheimer. T-J- Und nun noch die neueste Literatur und literarhistorische Notizen. Von Dr. Zunz in Berlin ist der erste Band ei- .ner Sammlung vermischter Schriften erschienen.. Französische Zeitungen machen von Neuem aufmerksam auf: Jesus- .Christ et sa doctrine, histoire du premier siede de i’e« glise pav J. Salvador, auteur de Thistoire des institutions de Moise (2 vol. 15 fr. A. Gugot et Scribe.) — Nach englischen Blättern ist die Bibliothek des verstorbenen Londoner Rabbiners Herschel, zu welcher bereits dessen Vater und Großvater den Grund gelegt hatten, und die aus mehr als 4000 Bänden in hebr. Sprache so wie aus seltenen und kostbaren Manuskripten bestand, von der Kommission, des hebr. Kollegiums (?) in London für 300 Pfund Sterling (gegen 2000 Lhlr.) angekaust worden. Vorläufiger Bericht über mein Studium der Münchner hebräischen Handschriften. Von M. H. Landauer. (Aus dem Nachlasse mitgetheitt.) Machtrag z« meinem Bericht über den Sohar. .]iK^in»a ' 1. Schon Bartoloeci und Wolf sind aus gewissen Gründen der Meinung, WD des Juchasin sei der ID SW p TWü, dorr welchem wir einige handschriftliche kabbalistische Arbeiten haben; und aus Folgendem geht -ms diese Vermuthnng in Gewißheit über. Juchasin hat zuerst einen p^Pn ID m, von welchem gesagt wird, er habe das ^LDn I2O und das NNpN verfaßt, dann einige Zeilen weiter einen , welcher im Gebiete Guadalaxara gewohnt, und dm Sohar verfaßt haben soll. Nun hat aber, wie aus allen Mskt. der hiesigen, der Oppenheimer'schen und der deRosssschen Samlnug zu ersehmist, das 1DD und das nnj/n pm nicht pnPt ID uw,, sondern nwo pso^n ID D*ü p geschrieben, und zwar ersteres in Guadalajara. Wir sehen daraus, daß ans dem DL/ p MQ pjo^n ID, welcher in Guadalarara das nDD verfaßtbei Juchasin zwei Personen geworden sind: ein pfrrtn ID D^, der das ^p&ypn DDD verfaßt , und ein pii^T iT^D, der in Gnadalaxara gewohnt. Zn dieser Trennung in zwei, Personen hat ohne Zweifel der Umstand beigetrageir, daß man den ID. OW p nm auch blos. ID OW n^D, ohn^ das p, nannte (s. Bartol. Tom. IV. p. 242, und die Ueberschrift eines Leyden'schen Mskt. bei. Wolf Vol. LN, 1660), hierdurch sah man in der Folge den Zusatz ID Dt#1 für einen Beinamen, etwa Familiennamen an,, und sagte daher gleichbedeutend bald pN^n nm bald pwln Il'I m, weil man ID nw für einen Zunamen des .nttfD hielt." Sv nennt ihn Mose Korduero — p^Pn riVO,. Chajat aber IlD DL/ p^I. So hat man dann auch mit dem pN^n ID üüt, oder, was gleichviel ist, mit dem pNTn ID Dsy n#Q einen \m MII>s p ID m vmvechselt. Dies sehen wir schon auS einem handschristl. Codej der Bodleian. Bibl. CCodd. Huiilingt. Ni 210. fol.); in diesem steht zuerst eine kabb. Schrift des )1N.1 DniI^ p. ID DEy, und ohne Zwischenraum ist gleich dazugeschricbm das UrpL/Dn 1DD von I1I m WD. Noch deutlicher ist die Verwechslung bei Bartoloeci, der dern px^n ID Oßy das ID ÜW INI und DIIQ IDdLP zuschreibt, Schriften, die dem p^ DniI>r;I ID DL/ angchören. 2. lieber das, was die knstplit. Ausgabe des Juchasin über ntPD in Hinsicht auf den Sohar erzählt. Wir haben bereits gesehen, daß der Verf. des Juchasin seine Nachrichten über pr^-^I n^P ans einer getrübten Quelle hat, da er das t’pimn 1DD und piyo nnyn dem pwin TD Di# zuschreibt, und sowie gezeigt, aus Einer Person zwei gemacht. Nicht minder unlauter ist daö, was er in Bezug auf den Sohar von p*o!n r\m erzählt; und ich beweise, daß die Geschichte unmöglich wahr sein kann. Erstens zu jener Zeit und noch lang nachher wußte man in Spanien kein Wort v o m S o h a r. Nach dem Juchasin wäre jene Geschichte mit pfi^ 'n DJ/ pn und p^bn rim im I. d. Welt 5053 vorgefatten, denn Anno „n sei ja ID D# DM) gestorben. Nun sagt aber Juchasin an einer andern Stelle (S. 42), iuib selbst der haben das Buch Sohar nicht gesehen, weil es erst nach ihrer Zeit zu Tag gekommen. Dasselbe bezeugt mn min1 fm) in der Vorrede zu seinem'min1 nnJö>. ja letzterer, der 200 Jahre nach N3t£n gelebt, setzt noch hinzu: uvin ’D 1I nniN jnnNn in ny ipon nt nbicu DP n. Und wir brauchen diese Zeugnisse anderer gar nicht, die N'-riBnn npn^n selbst zeugen hierfür. In einem Schreiben nach Montpellier, dessen Abfassung in die Zeit von 5065 fällt, fagt.KDEn; 1» djdn P npivs4 Ddij? hw ipnm nDIU no hy nniPoi nfen pj/ dtp pm. D.^n jp. in . xhw ^.in I5-D Ktrrm np?. on^onD Di>^n dh^t dij/^i 'id nnpin p im hü töw 'nyv d , nmo. Hier har 45 *

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.