Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 44 (29.10.1845)
- Date
- 1845-10-29
- Page
- Spalte 699-700 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6M •TNH pN UW^ne nicht undeutliche Hinweisung auf das fragliche Citat im ob erblicken sollen. Daß ich aber die Bemerkung, der ob habe den Jerusch, übersehen, nicht breit getreten, wird gewiß kein Vernünftiger mir verargen Denn wenn der fragliä-e Jerusch, die betreffende Schwierigkeit beseitigt, so trifft der Vorwurf des Uebersehens nur den b";j, weil dieser es ist, welcher fragt: um*? ■DHDTO bb vKvO. - Aber weder den ob) noch mich trifft hier ein Vorwurf, sondern den Hrn. Apol. ganz allein, der ein Freund von flüchtigen Blicken, nur Oberflächliches zu Lage fördert. Er will Maim. gegen den Talmud b. dadurch in Schutz nehmen, daß er auf den Jerusch, hinweist, während die Talmndisten vom Fach stets das Gegenteil thun, indem sie M. gegen den Jerusch, mit Hinweisung auf den Talmud b. verlheidigen. Jad ha - Chasaka hilchot 7, *3 sagt der ob) : ■’DbnD pDD mb TD“) 'D) JT»1 N *1D JJ1V ■ pnODDl ND^ETi DTO; hilchot 1, 4 .refcn wir im o"D : TON pn)^ '"H 11 by F)N) 'di nmDDi poTOimbpo'di Hilch. öbptf 3, 5 bemerkt der ^ViD : b ID’ODH TOD mp'y "bn O DWNHH.*) (vergl. auch o"d zu dieser Stelle); Hilch. niDHD 13, 7 weist der ob einen Einwurf des YDN'b gegen die Entscheidung Maimuni's mit den Worten zurück: ♦ p nro Nb HD") by 1WH HTD pNl 'DT NHD TObrPN .1^01 yöti/0 pH NTOH DWD Z U. dgl. NU — Doch der Apol. ruft aus r „Der Jerusch, ist eine nicht weniger große, aber verkannte Autorität!" — Hierauf hätten wir zu erwiedern, daß abgesehen davon, daß dem Apol. hierüber keine Entscheidung zusteht, weil oopt Hin “DD, M. doch nur mit seiner eigenen Münze bezahlt wird, denn er selbst sagt in der Einleitung zu seinem Jad ha-Chasaka: nömn xiumtr Dnmn b mfr ririDi HjHd br ryi iy b psim - cra rob 'di onnu *mbi * ntojoi mn uw nuruon bn. Und so macht sich auch hier geltend: ttrrUNH N\THp NpjmD TH1?. Es bleibt bem Apol. nur noch ein Mittel übrig, nämlich die betreffende Stelle in Sanhedrin mit dem fraglichen(Zitat aus dem Jerusch, zu ko n for m iren. Er versucht dies, aber auf welche Weise? — Er sucht den Grund auf, warum R. I. Ha-Nasi dem :n eine unumschränkte Semicha verweigerte! Das heißt wirklich: pH'Md b mim pan UJ?D. Ich muß gesteheu, als ich diesen Mißgriff gewahrte, begann ich zu zweifeln, ob denn der Apol. meine Frage auch recht begriffen-). Doch lassen wir dies einstweilen auf sich beruhen, und sehen der Metamorphose des Apologeten zu; denn aus dem -p.voo wird nun auf ein mal ein “uTüp, der h u ttiaite Vertheid iger Ma im un i 's geht nun plötzlich in einen herzlosen Aull Siehe auch yo Zu Hilch. -01& 1, 5. — 2) Den Widerspruch, in welchen er sich zum Schluffe seines Raisonnemmts verwickelt, wollen wir.unerörrert lassen. 700 klägerdesR. Jehuda ha-Rufi über. Dieser soll, Hrn. O. Zufolge, ei-nem verdienstvollen Manne die diesem gebührende Anerkennung verweigert haben, um Ln ihm — keinen Rebe nbuhler zu bekommen!!! — Also Ei g en nu tz, Ehrgeiz', Herrschsucht rc. wäre es gewesen, was R. I. ha-Nasi veranlaßt, seinem Schüler Abba nur eine beschränkte Semicha zu ertheilen! Hat aber der Ankläger auch bedacht, wer denn der R. Jehuda ha-Rasi war? schwerlich. Run so wollen wir es ihm in Erinnerung rufen: ND(! DNTO ni.by rh'tä . Dl TO!^D Sota 46 a; DHJ/r rpb D") HHN * *]T"in pTO Sanhedr. 32 b, Ket. 103 b; o * NTOIND biN! 'bp& liH NTO '"fl D") bpJi bu con jjdto n» nd\n hon n^tontti1 *? )dd W>in Nb dn mn nb N^n 7~i nb -io« * 'di ton bsi (nto ,mb D-)) TOpn * 'di nun b\s* •.-jriuwiD 'D) HHrD (Dl) -— Chag. 5 b; u. dgl. m. — Gesetzt über auch, alle diese Stellen waren nicht vorhanden, und wir wären nur auf die fragl. Stelle in Sanh. angewiesen, so würde diese doch schon hinlänglich beweisen, wie höchst flüchtig die Blicke des Hrn. O. sind. Denn diese Stelle sagt gerade das Gegen theil von dem, was Hr. O. behauptet; sie meldet ausdrücklich, daß R. I. ha-Nasi einem Gelehrten die unumschränkte Semicha ertheilt: ,,-p nm rpru m'n d * bsnb ni’ tin p 'i-b N«n 'i n’b iDN bs^njn!w! "i ’ n i? nnaa Tn’ ]’t?|’t * mi’?mr! — Sanh. 5 a. — ^npn hat also nichts weniger als einen Nebenbuhler in Babylon gefürchtet, und es sind daher für die betreffende Verweigerung keine andern als die vom Talmud selbst (1. c. b) angegebenen Gründe zulässig. Die Frage aber, um die es sich eigentlich handelt, hat mit diesen Gründen durchaus nichts zu thun. —- Wenn wir demnach dem Hrn.^O. rathen, irrvD rGfcb? tfpt so hoffen, wir, daß er die gute Absicht, die diesem Rath zu Grunde liegt, nicht verkennen wird^). — *)&■ yi nmtrnnyi (Beschluß folgt.) 3) Man entschuldige diesmal diese mir sonst nicht eigene Sprache; by * DH t^Hp-n. 'Dl TOD by NIHH' D<nN HDD. —. Ueberhaupt vermisse ich in seinem Raisonnement allen Ernst, namentlich muß ich die Phrasen, „nVS und pV beten M. blind nach, und dieser liege gar nicht so im Argen", entschieden misbilligen, um so mehr als sie in einer Weise angewandt werden, die vermuthen läßt, daß sie meine Worte parodiren sollen. Dazu hatte ich aber nicht die geringste .Veranlassung gegeben; ich sagte „nVS sei mit Maim. vollkommen einverstanden, und es frage sich, wie dieser die betreffende Lalmudstelle aufgefaßt habe", welche Ausdrucksweise jeder Vernünftige gewiß" angemessen finden wird. Zugleich bemerke ich, daß meine Berussgcschäfte zu ernster Art sind, als daß ich ferner geneigt sein könnte, die wenigen Stunden, die mir zur Erholung bleiben, an Widerlegungen gehaltloser Raisonnements zu vergeuden. Studie». Maimuni und Jehuda Ha-Nasi.