Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 44 (29.10.1845)
- Date
- 1845-10-29
- Page
- Spalte 693-694 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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693 Studien. Forschungen über die Psalmüberschriften. der ausführlich am Schluffe 'dieser Abhandlung — nämlich rwn!?n | | yy^rb \ nuyb | 'lühh | -höid nichts als ganz einfache Notizen für die Menazchim, die Musik angehend', unb TOD j rfrnn'l r^DD wnt> zeigen, die Eigenschaft der Psalmen an, letzteres mit seinen Nebenwörtern als : |nVPT | p\lD, wahrscheinlich ausgezeichnet, um danach Maaßregeln in Hinsicht der Begleitung zu nehmen; denn hinsichtlich der Dichtung oder Formen der Gedichte, dagegen spricht die Verschiedenheit der Gesänge, obgleich die Benennungen gleich sind, als v-pi n“W unb die n“W beim rothen Meere. Wir haben bloß einen andern Weg eingeschlagen, so daß die Notizen alle einfach und konsequent zu nehmen-sind, da der bisherige Weg zu keinem Endzweck führte. Auch sind dadurch die gewählten Überschriften der Alten gerechtfertigt. Daß man z. B. das Wort von dem „abgerissenen Worte *}l70$r6", welches gerade in einem der Psalmen vorkommt, Ln der Ueberschrift abgeleitet*), sowie man eine unnöthige Abweichung von den ältern Auslegungen der Wörter 5,^ mirp vorgenommen , und übersetzt hat: „ihnen das Lied vom Bogen zu lehren", weil in dem Klageliede über Ionatan und Saul t)Wp vorkommt, statt ihnen den Bogen führen zu lehren **), hat 'dahin geführt, daß die alten hebräischen Dichter mit dem Verfasser des Korans verglichen worden sind, der seine zweite Sure die Ueberschrift: „Die Kuh" gab, weil in der Sure von einer rothen Kuh Erwähnung geschieht. — Wahrscheinlich hat dieser Verfasser auch von abgeleitet und fjgyp für ein Lied genommen,— So setzt Gesenius unter : „Diese unzweckmäßige Wahl der Ucberschriften bei den Morgenländern ist aus den Suren des Korans bekannt" u. s. w. Der Talmud, welcher irfc n)D1D auch als eine einzige Notiz nahm, sah sich dazu genöthigt, in Hinsicht des *rn^ , seine Zuflucht zu folgender Hypothese zu nehmen: Wo Mismor zuerst steht, da hat David musickrt, bevor er sein Lied sprach; wo aber Ledavid zuerst steht, war er begeistert, bevor er spielte. M. s. Raschi zu Pf. 24, 1.- So öiel erhellt doch hieraus, daß der Talmud unter spielen verstehet, nicht singen. — Ja, die Begleitung begeisterte den David zur Andacht, daher nannte er die Instrumente 2 Chr. 7, 6 miT und hatte 4000 Sänger und Spieler: vp&yy O'btt 1 Ehr. 23, 5. Nach all' dem Gesagten sind die Ucberschriften etwa fol- *) Drpkommt in keinem Psalm vor. — **) Da' die Helden Saul und Ion. gefallen sind. Die Worte rmrp /03 scheinen noch einen Nebensinn zu haben. Da die *03, zu denen die Gefallenen gehörten, jetzt keine Krieger haben, indem — poetisch gesprochen. — der ganze Stamm gefallen ist und keine Bedeutung im Kriege mehr hat — das größte Lob also für Saul und Jon. — solle man die rrnnv \D lehren den Bogen führen, als der erste größte und voran ziehende Stamm u. s. w. Vergl. Ps. 68, 28 nach dem Sinn, den wir weiter unren in diese Stelle legen. 694 , genderrnaaßen zu geben: (NB. Die Namen der Korps lassen wir unübersetzt, wie gewöhnlich N. prr. nicht übersetzt werden.) Ps. 3, 1: a. Starkes Zwischenspiel! b. Von David, da er floh vor Abs., seinem Sohne. — 4, 1: a. Starkes Zwischenspiel! . - b. Von David. . — 5, 1: 3. Dem Musikdirektor über „Nechilot". (Name des Musikchors, und so die übrigen umibersetzten Namen.) b. Starkes Zwischenspiel! e. Von David. — 6, 1: ,a. Dem Direktor — mit dem Neginotinstrummt — über die Achte (Musikabtheilung.) d. Starkes Zwischensp. Von David. 7, 1: 3. Lied erhabener Worte, von David, welches er sang tu s. w. *) —- 8, 1: a. Dem Direktor über „die Gittit". b. Starkes Zwischensp.! c. Von David. — 9, 1: a. Dem Direktor über „Mut labben". d. Starkes Zwischensp.! 0. Von David. — 11,1: 3. Dem — bewußten — Direktor. b. Von David. 12,1: 3. Dem Direktor über die Achte. b> Starkes Zwischensp.! e. Von David. — 13,1: 3. Dem — bewusten — Direktor. b. Starkes Zwischensp.! c. Von David. — 16,1: a. Eine Schrift. b. Von David. — 17,1: .a, Ein Psalm. b. Von David. — 18,1: a. Dem — bewusten — Direktor. d. Vom Knechte u. s. w. — 22,1: a. Dem Direktor über „Ajelet Ha-Schachar". b. Starkes Zwischensp.! c. Von David. — 30, 1: a. Starkes Zwischensp.! b. Lied bei Einweihung des Palastes. c. Von David. — 31,1: a. Von David. b. — Spiele wie — ein Sachkenner! *) Hier ist zu ersehen, daß der, welcher von David in dritter Person spricht, auch' das Wort Schigajon schrieb. Der Dichter gab somit seinem Liede keinen Tirel. Daß der Dichter: Schigajon Ledavid schrieb und ein Anderer das Uebrige a n reihet e, wäre gezwungen. 44"