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Der Orient · 1845-10-22 · 43 (22.10.1845) · p. Spalte 685-686

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
43 (22.10.1845)
Date
1845-10-22
Page
Spalte 685-686 (sequence 7)
Language
German
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686 685 Studien. Luzzatto über Kalir. Der Name Koreisch. Eine andere Neuigkeit fand ich in letzterwähntem Machasor am . Ende der : Hoschaanot, -aß nämlich der Pijjut Tp ‘■jyttfVpiN (JD1N1 mit Nun, so finde ich es in diesem Machasor geschrieben) nicht wie bei uns mit den Worten üb)y 1» .ynfo -ir6 schließt, sondern es kommen hier noch andere Strophen vor, worin pm gezeichnet ist. Ihr Anfang ist: pix.so o '-wnip, TiNnb twr-ijr^N; “iD'ni “ltyno ."d onnn by .ihn ni , nmnto 31? ptn1? Für Simchat - Tora findet sich vor dem Segensspruche des Chatan-Tora das LiedN3N3 33, ein kleiner mir gezeichneter Pijjut. Auch für die Hochzeitseierlichkeit hat dieser Minhag einen Pijut' °) in alfabetischer Ordnung jrin ijo rfen i\'t£W rbj) > er schließt 70PN!3lch PN NX, mit dem Akrostichon IlstpX. In einem alten Machasor auf Pergament franz. Minhag (dessen ich in der Vorrede zu Betulot-bat-Jchuda S. 10 Erwähnung gethan) fand ich im Muffaf zu Rosch Ha-Schana den Pijut: niLp '1P2 Mdi X11O21 'S fl33 pNdr '51'ON O ttrox büi p nonN 'PU , piio 0'Ustli^ /Dl 'IPQ nnw 'ripp; p in alfabetischer Ordnung mit der Ueberschrift NO'^p (sie!) NlvNp, woran ich sehr zweifle, sie scheint mir kaum dem Si. Elasar anzugehören. Auch beim Re'ila-Gebete steht daselbst : m J1DID3 nnö’l '1'Pp; dies der Anfang des Pismvn: t0X, SO n’PD pSXT 3^3 D"in« J *W I3P2, SO dll-7 :EV3'3, 3DD3 Cpn IDIN 5 VV.V SO 030 ]iy*? KJ DV> HjD ••'Q,. ‘1DD'» Hill (und sofort das ganze Alfabet). Ich will nun endlich noch erwähnen, daß ich nach der Abfassung dieses Aufsatzes mit einem reichen, liebenswürdigen jungen Manne, Namens Jacob Levi aus Turin, der sich mit unfern Studien gern unterhält, Bekanntschaft gemacht habe. Dieser hielt sich einige Monate in Parma auf, und war so ' gut, mir alles was ich wünschte, von der dortigen Bibliothek abzuschreiben.' Er machte mir also auf mein Ansuchen die ' Abschrift vom Buche des R. Sabbatai do Nolo, vom Anfang bis zum Ende, und verglich hierbei die zwei Ms. 399.417; er fand aber, daß sie einander vollkommen gleich sind» Ich 'bin also durch die höfliche Gefälligkeit dieses vortrefflichen jungen Mannes im Besitze des Buches von R. Sabbatai do ~ 9) Dasselbe fand ich auch in einem Ms. auf Pergament, .das. ich besitze. 10) Dieser Pijut kommt auch in meinem erwähnten Ms. vor, jedoch sind hier r^Dn nwn, und rwnn nvb )nn m abgesonderte Pijutim. In der Segensformel hra 'Dl 'nnbfiW-fängt nämlich nach den Worten nnWDß DnyJl crOMI der Mut 'di nbsh sm an; den zweiten singen die Brautführer, und er fängt also an: ö'UjnD PTW HD1 . 'Dl jnn nN, 0\D Pin D\D W, mit dem Akrostichon -ny^N, jedoch zweifle ich, daß sie dem. Kalir angehören, denn die Sprache ist von der seinigen verschieden. Nolo, nach dem ich nicht minder als die Gelehrten unserer Tage ein großes Verlangen getragen. Dieses Werk ist ein Kommentar zum rrep fof unb enthält nichts, weder von Kalenderberechnungen noch vom Stande der Sterne im I. 4706 u. Z. Hiemir findet sich der Ausspruch meines Freundes, des H. Rapoport (K. Ch. VII. S. 85.) bestätiget, daß der Kommentar zum ,TW D und das rw1? DDDDH *TlinD 'D ’jcyn zwei verschiedene Werke seien. Ersteres (der Zeit nach späteres) heißt niyD das zweite (zuerst geschriebene) heißt Allein was er (das. S. 86.) annahm, daß vielleicht die Barajta des Samuel im njyD PUD:?, nicht im PlDDnn erörtert sei, findet hier Leine Bestätigung. Denn das vor mir liegende Werk enthält den ganzen Kommentar des n-pip 'o, und ist vollständig; deßungeachtet ist hier der NH11“!] mit keinem Worte gedacht, noch findet sich daselbst was R. Josef Kara (K. CH. S. 61. ff.) von ihm anführt; denn dieses Werk bezwecket keineswegs die Bewegungen der Sterne oder Kalenderberechnungen zu erklären, sondern ist blos ein Kommentar zum n-pyi 'D, und faßt in allem nur ungefähr 55 Seiten des 7. K. CH., da jedoch im ,TW 'D auch der Planeten. Erwähnung geschieht, so kommt im vor mir liegenden Werkchen die Erklärung eines in Raschi (Erubin Bl. ,56.) vorkommenden Gegenstandes vor, warum nämlich gewissen Sternen die Herrschaft gewisser Tage übergeben wurde. Raschi citirt diesen Gegenstand im Namen des Arztes R. Sab. do Nolo im ijipDn 'd (oder ^DDPn), allein dieser ganze Gegenstand findet sich hier in dem vor mir liegenden Werkchen vor, welches nicht das \3)DDnn -D, sondern das n.tyD H3D2 '□ ist; woraus zu entnehmen, daß schon zu Raschi's Zeiten einige Kopisten R. Sabbatai's beide Werke in einen Band zusammen faßten, und hiernach sind die Eingangsworte der (im Buche ENgON abgedruckten) Vorrede: roöst piddhh 'd aopjn Nim 'd ^tin erklärlich. Uebrigens sind (wie der gelehrte Rapaport 1. e. S.85. bemerkt) die beiden Werke, rj'W /d und rjjn^n ni^, in der Stadt Florenz vorhanden. Es ist mir ungemein leid,'daß meine Relationen sich noch nicht bis dorthin erstrecken, jedoch hoffe ich, daß es mir nicht an Gelegenheit fehlen wird, durch einen dorthin reisenden Gelehrten meiner Bekanntschaft die Abschrift dessen zu erlangen , was jene zwei Werke mehr enthalten, als das in Parma vorhandene Manuskript. — S. D. L. 2tussprache des Namens E/np. Ln einem Schreiben an Herrn O. H. Schorr in Brody bemerkt Herr Luzzatto, er habe im letzthin angekauften by twn nDlfiyn einen Beweis für die Richtigkeit der von 5^errn Lebrecht festgestell- Len Aussprache des Namens gefunden. Dieser Name ist nämlich hier geschrieben, und mit tsnn CCODn gereimt, woraus sich die Leseweise Koreisch deutlich ergiebt. In Nr. 26. Ihres geschätzten Blattes beantwortet Ihr Prager Korrespondent die vom Herrn Dr. Wessely im Sabbat- Blatt Nr. 17» gestellte Frage, welchen Ursprung das Wort

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