Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 37 (10.9.1845)
- Date
- 1845-09-10
- Page
- Spalte 587-588 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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687: Studien. Genossen des „treuen Hirten". Charakteristische Gedanken. 888 chian 7) ist auch ersichtlich, daß die ganze Gegend zwischen dem Euphrat und Tigris von Westen nach Osten abschüssig war, und daß der Euphrat zur Verhinderung seiner Ueberschwemmungen bereits von den alten Babyloniern durch mehrfache Riestnbämme eingezwängt worden ist; und da die Abschüssigkeit des Bodens von Westen nach Osten gingso mußte die Eindämmung von der östlichen Seite am mächtigsten sein. Dadurch wurde der Stromstrich des Euphrat mehr westwärts getrieben, und die Reste seiner durch die nicht minder berühmten Kanäle tn den Tigris abgeleiteten Wasser mußten in einer von der Normallinie abweichenden Richtung ihre eigene Mündung suchen. Mit dem Eingang dieser Däinwe aber kehrte der Fluß wieder zurück in seinen natürlichen Lauf. So finden wir jetzt beide Flüsse in dem Zustand, wie sie zur Zeit der uns mitgetheilten Urgeschichte gewesen sind. Auf gleiche Weise kann unsere Verwunderung über die Verwunderung des in^ Babylon einheimischen Talmuds schwinden, daß in der Bibel der Euphrat als der wasserreichste dieser Ströme bezeichnet wird ^), da er doch nach seinem Worsinden gegen die anderen zurückstehen soll^). Zu seiner Zeit waren die viel nördlicher» Kanäle noch nicht cingegangen. Vielleicht mochte auch der von Alexander M. nach Westen erweiterte Polacopos-Kanal gleichfalls noch immer seinen schwächenden Einfluß auf den Hauptfluß üben. Heut zu Tage, wo alle diese Kunstwerke eingegangen sind, finden wir den Strom eben so hinsichtlich seiner Mächtigkeit, als hinsichtlich seines Striches auf den ersten Normalzustand zurückgekehrt. Die Zeit ändert Vieles; die Zeit stellt auch Vieles wieder her. (Beschluß folgt.) Vorläufiger Bericht über mein Studium der Münchner hebräischen Handschriften. Von M. H. Landauer. (Aus dem Nachlasse mitgetheitt.) Vorläufiger Bericht über ui eine Entdeckungen Ansehung des Sohar. (Fortsetzung.) c. Andere Merkmale. Eigennamen, die im Sohar Vorkommen, als '0s p, 'Nii' '■), itpN p, Dl' P, mir)'’ 'i erklärt 3) Deuter. 1, 7. - 4) Sch'buoth S. 47, Col» 2, kommentirt von Raschi in der Bidet. Mona N’jn ihrem Z a h l e» w crt h nach (OM2 ntsr® p. 90). Erkennen Sic unfern Abn'l'afia? Wie Abn'l'afia die Verminst, 0W t über Alles fotzt, fo thut das auch NsO'lO N'pi. Ja, hier wird sogar der bw über die iNiaa gesetzt. Wie Abn'l'afia öfters über 'ILO 1L" schimpft, fo thut das nJD'ID N’jn. Eine Stelle, die in der Sulzb. Ausg. zum Thcil gestrichen wordenlautet im Mskrt.: ia ppin ptyi P>OD wd bo naupo 'iNin pa cnap iai Vnjw rn ityp 'ja dtid D'nnni D?no 0 N'ii ypura>nD Dlab pj'Ni id’Diidi naiw iv' 'D) ITllDD pm Abn'l'afia thcilt die l"?ap '^>pa in nilDO 'byi und Dt^n ’pnv oder hje'n'i I^ap ppa wtb nw'aj ibap 'b0, welche letzteren, die nur 'Uv wissen. NJD'ID N'jn aber spricht immer von: pT“i 'INO nilD ’TND. Die nnD ’IND find keine anderen, als die nil'SDI 'bjn (weil die 111DO auch 5111)7 heißen), und die pn 'INO find die, die auf einer höher» Stufe stehen. . Abn'l'afia äußert einigemal den cigcnthnmlichcn Gedanken, er-offenbare feine Gcheiinniffc, und wenn auch die ganze Welt dadurch zn Grunde ginge. Als Gott die Sündfluth gebracht, habe er, tim mir Eincir Frommen zu erhalten, die ganze übrige Welt zerstört. Er mache cs auch so. Wenn er nur Einen von vielen Tausenden rettet. Nun finden wir im PD'ID N'p mtf das Uebcrraschcndste wieder, daß der 1111, der die 11IN 'INO enthält, mit der Arche Noah's verglichen ist, in welche von jeder Gattung der Geschöpfe mir ein Paar ausgenommen worden (NM ntyiD). Das bei hebräischen Schriftstellern seltene Wort NO'JID, Münze, hat Abn'l'afia und NJD'ID N'jn ivicdcr. D. Abn'l'afia nennt sich sogar in einer räthselhaften Stelle des NjD'iD N'pi. Die Stelle lautet in ciiicm der hicstgcir Mskrpte. (Cod. 47) also: ai'ND J^JD V'Nl C2 1DJ> |D11N N^ID NI 'DUN NJlDpb Jt215) N1N1 ,T'b!'O"1NO 11.1 N111 ia"p Nttll ba MM ]'N ’p ai’N ’iap bs -j0 na&n ,i"ap V’ni INT N1N1 S'y0 N^HD N1N1 Nil ID NaTON1? pND 11.11 N'jn Nun iap IO ib lapDp I’Jnj; pllOb nui by ii!?OO NDian N.iDiyi NS’pn nidn 1'^> ai' NDDN 1111 Nnpra N’p Niinay id mb1? naty Nana nidn fö ’icyi siy nj? N'jn ma nidn Nina binivN dnt aay Di aNiD iP a’wi nidn^ an inabi jinnnta nii Nairö wiopo ltyia pnai? i"ap ai' nii dp i'api , irap W'S pON'l ID 1ONN a'ppD Ppn NII DN1 1'1'D ION ' ' 1ON1 ip 1'h NL71 PIP 0) pW b 22) Unter dem pD ist, wie aus andern Stellen erhellt, 1'N' ja DTD’D zu verstehen.'