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Der Orient · 1845-08-13 · 33 (13.8.1845) · p. Spalte 521-522

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
33 (13.8.1845)
Date
1845-08-13
Page
Spalte 521-522 (sequence 5)
Language
German
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521 Studien. Forschungen über die Ueberschriften der Psalmen von Ree. 522 kommt historisch als Instrument vor. Me heißt es: rmw , D'jamm , n'Jwi ijikiV'i. Nie: nnj? nj'.iJD , ni'p’nJD sowie es wiederum in den Ueber-! schriflen der Psalmen nie heißt: D^sbyrr, *1133-1 ‘ij?, | ioin by , D'^nn by , ruyn by nmab. Dazu kommt, I daß nwvm, welches Wort immer für ein achtsaitigcs Jnj strument gegolten hat, nichts als die achte bedeutet*), j - Ein Instrument mit Namen rWBttfn by es nie. j Daher Ps. .12, 1: by minb — Ueber Ps. 6, 1 j weiter unten — Was den Ausdruck 1 Eh. 15, 21 : nn3m j iTÜWn by betrifft, so wird es sich zeigen, daß es weder 1 Kinnor auf der achten oder mit acht Saiten — wir sehen I übrigens nicht ein, wie so by mit acht Saiten bedeuten sollte, ebensowenig als wie so ^y der zehnte, zehn Saiten bedeuten sollte — oder nach der achten Tonart; . viel weniger nach der Melodie eines Liedes, welches mit dem j Worte iw^Oty.l anfangt, bedeute; sondern sie standen mit jj Kinnors um über die achte zudirigiren: O^Ory.l by | d. h. über die achte Abtheilung: iip^NO oder mDWD, J DIpD , riTn Neh. 12, 31. Vergl. 2 Ehr. 34, 12: unby' rraA o^nnpn p nrp anpDD. und so bedeutet Ps. 12, 1: „Vom Musikvorsteher über die'achte (Abtheilung)", als stände: (npbnon) by nyjD1?. So heißt es 1 CH. 23, 6: rnp^HD in £\>bm. Esra 6, 13: p.inp^n^l ff. Da in dem Wort Vorsteher nothwendig der Begriff liegt, daß er Leute unter seiner Leitung hat, so -wüßte jeder, daß unter „die achte", die Abtheilung zu ver- I —:_ Hwb 18, 13: V12 bltt' T))y m bltt' und dergl. häufig in Poesien. Auch giebt Gesenius — unter p^n — das ^33 p\in mit: „Spiel auf der Zither." Das Largum giebt unser -njyy ^y mit Di.D by und 4 M. 26, 56 *>£ by PlOT ebenso mit 03 by und so wurde sein: by pJUPl in den Ueberschriften der Psalmen misverstanden. Es versteht unter by bei oder nach der Weise, nach Art; 'denn das deutsche Idiom: ans dem Instrum, spielen kannte man ebensowenig im (Zhaldäischen als im Hebräischen. Gesenius — unter by Nr. 1. a) „von dem Instrumente wonach ein Lied gesungen werden soll, in der Jnschr. von Ps. 8, 45. 53. 60. 61. 69; l>) von der Melodie des Liedes Ps. 56, 1 ..." Unter pnrp heißt es bei ihm: über die Iedutsunaer, also by üb er. Obgleich er nun D’JIW Ps. 45, 1 für ein Instrument hallt — s. unter pw — so will er doch nicht gern py mit „auf" geben. Was aber darunter zu verstehen sei, ein Lied, welches auf einem Instrument gesungen werden soll — und oben Nr. 1 a) — sehen wir nicht ein. Es wird sich aber zeigen, daß y in allen Aufschriften über bedeutet. *) So sagt auch Ewald a. a. O. pag. 175: „das Wort bedeutet die achte, aber in welchem unfern Sinne bleibt dunkel. Nur scherzweise konnte man an unsere Oktave in der Musik denken, da wir durchaus nicht wissen, ob die alten Hebräer etwas der Art kannten". Wir hoffen in den Satz: ■FPJWn by ein Licht zu bringen, welches alle die übrigen Wörter, die nach by und btt stehen, aufhellen wird. Wir hoffen den gordischen Knoten ganz einfach, mittelst des Satzes: 2 Chr. 2, 1: nnfy;. DmJDI sowie öfter by Ü^h, zu Lösen. — stehen ist, über welche er Vorsteher ist; warum soll der Koncipient denn das Wort np^riDH zu schreiben nicht ersparen können? M. s. „Gesenius a. a. O. unter wo es heißt: „der fünfte Lhert mit Auslassung von np^n". Ferner daselbst unter — Vergl. Secharja 8, 17. ($11,1) D)tf ijpznn ff. Der Sinn in oberwähmer Stelle: 1 Chr. 15,20 ist: Diese (es sind deren acht) wurden angestellt — oder waren mit Heman k. D»1?3yi — mit D’blJ, um über die Abtheilung mit Namen nioby; ferner Vers 21: und diese (sechs Menazchim oder Mischnim)mit um über die achte Abtheilung zu dirigiren: riLO1? n^’Dtyn by. Die Konstruktion dieser drei Wörter ist ähnlich oberwähnter 2 Chr.34,12. Weil das Wort nu)1? sich a u ch auf niD/P — über diese Benennung weiter unten — beziehen sollte, stellte esderKoncipient um so richtiger ganz am Ende. Sonst hätte er moby by raib geschrieben und by nsüb nnJ33 iTJ’Dtt/n. — Dieser Ps. 6, 1: Der Direktor — mit dem Neginotinstrument — über die achte. Dieser spielte nämlich vor auf dem Neginot nixm, wie jene sechs auf Kinnors nn^DD. —• Ueber das Wort Neginot, daß es nämlich identisch ist mit Kinnor, weiter unten. — Wäre by IM ein „Achtsaite" und ncyy ein „Zehnsaitc", so wäre doch wohl auch einmal nsyyn by vorgekommen, und zwar um so eher, da ijvd — welches Wort übrigens nicht als Saite eines musik. Instruments vorkommt — generis mascul. ist und ^My der Zehnte bedeute, synon. mit 'i-wy, wie fcyiffr lll^yi. Auch hätte es ^'Otyn by dann heißen sollen. Ueber das Instrument 1WJ1 weiter unten. Zufolge 1 Chr. 25, 1 bis zu Ende, hinterließ David 24 Musikcorps, jedes von 12 geübten Musici „yjy nv^O". In Nehem. 12, 31 wird ein solches Korps mit dem Worte rrorv bezeichnet: nmn 'm rrroyM* Ferner: rrnnrj nunn 4 4 4 nriNn. Als David Instrumentalmusik bei dem Gottesdienst in Israel emführte btti&yi nW’Dt OP) — über das Worte und weiter unten — hatte er nur acht Corps, mit laufenden Nummern bezeichnet*). Beim Zuge mit der Lade hatre er schon vierzehn, zu denen er fachgeübte Menazechim zählte und Pförtner, von den Leviten,^ brauchen mußte, bis die Söhne von Asaf, Heman und Jedurun herangewachsen und musikalisch gebildet waren, wo er dann 24 Corps hatte 1 Ch. 25, 1. Bei Auszeichnungen, Sichhervorthun und andern Begebenheiten bekamen die Musikkorps Namen und Mel oder Ehrennamen und die laufenden Nummern von eins bis acht, sielen allmälig weg». Auch führten die Corps Namen nach den Städten und Flecken, wo sie *) In Hinsicht der Zahl acht haben wir eine Anspielung, daß Moses acht Priesterabtheilungen hatte und daß David es bis aus 24 brachte: Raschi zu 1 Chr. 23, 6: rVTTO iOi.1 nuyn nnom isniDDp ' it]/?nd Mn 4 nW* Kimchi zur selben Stelle: .1OO 511^12.1 IN Nn 44 niwo nxty jpn ncy» '' .iww m nbnno idui y2im Onryx ii'vx.ii in. —

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