Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 31 (30.7.1845)
- Date
- 1845-07-30
- Page
- Spalte 489-490 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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489 490 Studien. Abu'l'asia mußte den Sohar schreiben. Das ni^N nnv, das er auf der Insel Cumino schrieb (wir konnten -es,sein Evangelium nennen), hat er mit Vokalen, mit A c c c n t c n, und mit einer Masora ausgeschnnückt (— die miDß dazu giebt an, da sei ein Buchstabe zuviel, da zn wenig — mm nDH —; dieser sei groß, dieser klein geschrieben — HIlDpI nftnJI nimiN —; das Wort sei pnnktirt — D\in — re.); in seinen rwua n0D af;mt er ganz die Redensarten der D'N*GJ nach, alS: innnT hx 'n nw m n. dgt.; in der Erklärung dieser nNini nDD stellt er sich eimnal, als wäre der'Erklärer eine vom Verfasser verschiedene Person; er hat auch einmal ansgesagt, ein sei ihm erschienen, und habe ihm ein -)DD, NamenS HDnn nittte, auf 23 Buch Papier geschrieben, über jedes Blatt dieses Buches aber habe er, ihm 2 Buch Erklärung gegeben"). 50 Abschnitte davon hat er dem fcoten zur Probe nberschien S. niMJr. 548. Eben diese 50 Abschnitte waren so großartigen Inhalts und so voll tiefer Gelehrsamkeit / daß selbst nicht weiß, waS er von der Sache denken sott. Er sagt unter Andcrm: nwnpn pioi mram pn Pdk n myi nn nmi j/dbu xh , nsiDin ptt nnvw üsnN nwh n?D nmn hn n!?idd idd ^ßnmrw 'D D“IN. Ar: einem andern Ort dieser milL/n drückt er sich ans: )hm nnm nno non mnroiy. Sein Schlußwort in Bezug aufAbull'afia ist: nm jno n^nn rvrpn nbm nvpn Bei Abtt'l'afia hat die Kabbala die höchste Spitze erreicht. Bei Keinem finden wir dieselbe dem Talmudismns so schroff gegenüber gestellt. Ja er setzt sie nicht blos dem Talmndismus feindselig entgegen, sonder:: er stellt sie über denselben, als über ein Ding, das man nun nicht mehr braucht. Einmal (in den Nachträge): zu min nno) drückt er sich ans: niDpn pn mann pm , w rnndnö mH'1' pnty ncnDm own ■’ym pm qn t> nr nh£> wn pN o , bran psni mim rfrai mno nih o , nonm miß. Den Tälmndisten nennt er verächtlich entweder NOib oder miß^n wx, während der wahre Kabbalist ein Nni ist. Dieser Kabbalist ist ihn: eigentlich alleinig der wahre Mensch, der die übrigen Menschen wie Affen ansehen muß, über die man rom machen darf: nmrm NDß "jnn. Die 7])hx mit der er durch nrrm nyN'' in Verkehr steht, zwingt ihn beständig mnbl nm1?. 13) Der Text hat ml hw NN'' JTd. Die Rabbiner sagen nämlich für ein Buch Papier htit T, wie die Franzosen: une main de papier, die Spanier mano und die Portugiesen mao de papei. 14) Unter den Mskrpt. der Sorbonnischen Bibliothek zu Paris liegt ein nt^D “IDD von p D.TOtt. Es wäre von Wichtigkeit, wenn das jene nfcon rfixbü oder ein Lheil davon wäre. ' Er muß die .rninn nnrn offenbaren, ob sie angenommen werden oder nicht, ob sie schaden oder nützen. Als Gott das hftü gebracht, hat er die ganze Welt-zerstört, und nur den frommen Roa erhalten; so mache er eS. Wenn auch die ganze Wett durch das Bekanntwerden der mmn nniD zu Grunde gehe, wenn nur unter vielen Tausenden Einer gerettet werde. .. An einem ander): Orte sagt er: zwei Dinge bestem-> men ihn, die mmn nniD zu offenbaren. Erstens rfl^nm pp ny yMn n ynn nonnn, wie es heißt: nminD o pp ny ny Dnmn D^ßinni; zweitens durch die Verbreitung dieser Geheimnisse wird die Auferstehung bewirkt. Er versteht nämlich unter Dmßn mtin den Uebergaug von: Tode der Unwissenheit in dys Leben der Erkenntn iß. Er hat von Gott urrd n^ß empfa))geu. In dem nOL/ nDN sagt er, er gebe sich nun schon 21 Jahr mit der Abfassung von rtap ‘HDD und nDD DNini ab. Wie laug er dann noch gelebt (er war damals 51 Jahre alt), weiß ich nicht. Er war also in jeder Hinsicht, in Bezug auf Kenntnisse, auf Charakter, Grundsätze tmb Tätigkeit, fähig, de): Sohar zu schreiben. 2. Er war nicht blosdazu fähig; sc i n en Grundsätzen gemäß mußte er ein Buch schreiben, wie der Soh ar iff. Er behauptet, die mm sei Mose auf doppelte Weise gegeben worden: 1) nach dem natürlichen Worwcrstande derselben, mit der Traditio:: des Talmuds, 2) mit der geheimen Auslegung. Diese zweite Art aber, die geheime Auslegung, welche die mm nno enthält, kommt ITODn pn an den Tag; und zwar, der m^ß selbst wird sie znm Th eil offenbaren. Er war aber rptip — folglich mußte er die geheilne Auslegimg der min geben. Und wenn er dies that, so mußte diese geheilne Auslegung nach der Theorie in seinen übriger: Schristcr: eine solche werden, wie sie der Sohar hat. In seinen übrigen Schriften ist von diese:: mm nno nichts gegeben. Sie gebe): blos Anleitung, wie man durch mmiNn zur Wahrheit, zu M.n nynlttld zur n^ina gelangen konlle, die Sätze aber, die durch nimuxn gewonnen worden, sind nicht auf die mm übcrgetrageu15). 15) Was im Vätican und in der de Rossi'schen Sammlung unter dem Namen mm mno von ihn: liegt, ist ohne Zweifel nichts anderes, als unser Kommentar miß. Dieser liegt in vier verschiedenen Abschristen hier, und immer ist er mm mno überschriebm. Ztuch nennt ihn Abu'basia so: NUN 'NNO MVN V'N'JN ffl NipJ p “?y 'O. — Ein kleines Gedicht das diesen nn,n 'NNO vorangeht, fangt an :