Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 30 (23.7.1845)
- Date
- 1845-07-23
- Page
- Spalte 471-472 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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m Studien. Buchstaberwystik« Sefirot. , üwn poyra , o\\£3in 'rb , dw rpap .U’Dpa naDts6 nrn!? , mp new , rrajnra iud’ , inpn in' .wmrro iqd , D1'l9ND DHfO , mSDU nTTO , V'NSlP 1^23' .unatsr ym pN , doii» , W? nj> , ^nu px„ .U'N1U'->' D'PD!'N)// , D’snÄ nnni, 3W3 ira , ll'OM mn , «rwa nnpy onsm , .Tips op , mp D3iruvn , mittna rufe .uj’V mn jvpi , ni^xi rar, nfoyrb raui , n^iy ran’! myia mp ]pa .1^12 .N Vorläufiger Bericht über Mein Studium der Münchner hebräischen Handschriften. Von M. H. LarZdauee. (Airs dein Nachlasse mitgetheilt.) Vorläufiger Bericht über meine Entdeckung in Ansehung des Sohar. (Fortsetzung.) Was den ersten Punkt betrifft, daß nämlich der Schar so wenig von dm 10 Sefirot spricht, darüber finden wir bei Wn'l'afiä die beste Auskunft. In seinem “W TW theilt er die jüdischen Gelehrten in 4 Klassen.. Die erste Klasse hat eine' Krankheit, die nicht mehr zu heilen ist. Es ist dies nämlich die Klasse der Talmudisterr, die den Talmud für das einzig Wahre, ja das Höchste halten, und von der Kabbala nichts lvissen wollen. Die zweite Klasse hat eine Krankheit, bei der noch Hoffnung ist. Es ist dies die Klasse der Talmudisten, welche zugleich Philosophie studiren, aber wieder von Kabbala nichts wissen, oder wissen wollen. Unter :nj}H' nm verstehen diese beiden Klaffen ErkennLniß Gottes überhaupt (nicht des Namens Gottes) aus der Tora, der Vernunft und der Schöpfung. Die dritte Klasse ist mit ' ihrer Krankheit der Genesung nahe. Es ist dies nämlich die Klasse der nrrDD ^p. Er tadelt die ^p nrpD, daß sie zu viel Unterscheidungen und Wörter (fiW) haben, ohne zu wissen, was eigentlich darunter zu verstehen sei. Sie wissen nicht, seien die nrvDD 'iwy als etwas Substantielles oder Aecidentales, als etwas Subjektives .oder Objektives zu betrachten n., Die vierte Männliches und weibliches Prmcip. 472 Klaffe ist aber nun die der völlig Gesunden. ' Das ist seineKlasse, welche .*p-p2 und die Buchstaben des Namens. flirp für das Höchste hält. Die ffap der *6p ni>DD Kennt er n^Nl seine aber ntap Er sagt anderswo , daß zwar die r>NW *>i?p auch gewissermaßen Dwru seien, aber die, welche fwnwn verstehen und dadurch zu Dtf/n nach den Buchstaben gelangt sind, seien die wahren . Dnv'OX In seinem Brief gegen die -«Twn bcö foizn sagt er, er habe von 12. rrw -d ^">20 Unterricht erhalten , habe sich in jener Zeit viel mit-den nTTöD.'* beschäftigt; aber erst nachdem er den Weg der betreten, und dadurch zu iwnwa D^n nyvp gelangt sei, habe er eingesehen, daß nun die gekommen, und daß er ein W2* und rWD sei. Was den zweiten Punkt betrifft, daß nämlich im Sohar die 10 Sefirot, wo ja von denselben gesprochen wird, auf 3 reducirt erscheinen, so finden wir dies in dem Kommentar $u m^h 'd von Abn'l'afi'a auSsi'lhrtich in Theorie und mit einer erläuternden Zeichnung. ES ist dieser Umstand ganz individuell und charakteristisch. Was daS Dritte betrifft, daß nämlich im Sohar die Buchstaben des Namen mn’ die Stelle der 10 Scfi'rot vertreten, ' darüber brauche ich nach Obigem nichts mehr zu sagen. Nur das muß ich noch bemerken, daß uns Abu'l'afia Rechenschaft giebt, warum man das •» als das männliche, das n als das weibliche Princip betrachten könne. Denken wir, sagt er, VN, Feuer, als Stofs überhaupt, so machen wir dann folgende Bemerkung. Giebt das *> diesem Stoff die Form, so entsteht daraus; wx Manll, giebt ihm aber das die Form, so entsteht daraus: nfcS\v Frau. Von dem kommt also daS männliche, von dem n das weibliche Geschlecht her. WaS den vierten Punkt, die Unterscheidung der Gottheit in und betrifft, so sagt Abnll'asta in 1^, daß er dieser Theorie wegen große Anfechtungen erlitten. Man habe ihn nämlich misverstandcn. Man habe geglaubt, er führe dm ZeugungSakt und das Entstehen beider Geschlechter in der Schöpfimgswelt als Ursache und Wirkung bis ins Unendliche fort, so daß die Welt, wie bei Aristoteles, ohne Anfang wäre; das sei aber nicht seine Meinung. N3N und n&nverstehe er wirklich von der Gottheit. Und er gibt im-. totwi “flN auf seine Weise einen Beweis von dem Satz, daß Göttin NDN und ndn besteht. Er hat näurlich gezählt und gefunden, daß dm Zahlen werth uon »lEp^ “’D?, und den Zahlenwerth von DWJimJN hat. Was nun fünftens die Dreieinigkeit betrifft, so läugnet Wu'l'astain (einem Brief gegen die rDl&n des nicht, daß er eine solche Lehre, gesteht auch, daß er diese Lehre nicht empfangen, sondern der Urheber derselben ist. Die NNW ^p, sagt er, haben eine Drei- I $ H $ m