Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 29 (16.7.1845)
- Date
- 1845-07-16
- Page
- Spalte 457-458 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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457 Studium. Opobalsamum. —- Rose und Unian. 458 » ''nn noffl ra btt fte nwjii wm D’jja'n nnj> pH ’bja pjtn ,wj nnsiD y»i ’im NUm : 1D31NV tiND iin j’OD» «du ot-o poDU ytco hp^>nnoiDOt£a now npia Wnsipi." '121 m.|W "py : "01 "mpu’n “idPoi -toi1?) ]dini nöd 'oi rwhw2 Abstrahiren wir - einstweilen von Rasch i's Kommentar zu dieser Stelle, und sehen zu, wie diese von Maimuni in seinem Jad ha-CHasaka wiedergegeben wird. Hilchot Sanhedrin 1, 10 lesen wir: „^b« pnnrttD pN nobl vhw * bw ]ninjD;to rvw hd?d”p nn -iw myn onsiD vw noJDn mn b&y pte mwA hw nnw 'VON yw pDDU W) D’iy. ^W pjnnbyD VW D^Tn-yiyi mbiy ivm^. nn nnN myi npn$j ■’nd.i vwi poon. DpnnnipmvrobDinbnbi piNi Nom vnpns pbnb". — Hierzu bemerkt der rpD : n.TlD Drub pNtP ym *jN2 ID Nb« > n" Dp mb mn p utn * vn jdini mm ü”nr ]w dddd pr in sbn „jöin nddi" Drub . piN, «in . djv D’Nbnn riNDnbynn ndh . nvup noib mn DDNpDD. — Demnach muß Maimuni piNl NDn im. Talmud (evc. lot.) aufgefaßt haben: „ein n^d, der zugleich ein jbin ist". Nur möchte man fragen, warum der .rWß ^VD nicht im Talmud selbst Anstoß gefunden, da ja auch dort ohne die erwähnte Emendation 321 herauskommen. Hierauf ließe sich aber erwiedern, daß der Text des Talmuds, so wie er uns vorliegt, wohl die Auffassung Rasch i's zuläßt, wonach rwbm np^nnD) cuan rvojo np-is fünf Personen zählt, so daß nur noch eine erforderlich ist, die das Amt eines {*sn , piN , nbnb rc. in si ch v e reinigtt Maimuni' hingegen sagt ausdrücklich: \\*n.1 *W1 mhw nmip nD * in«1 niyt npna, wonach noch drei fehlen, die in r^Iin rc. zu suchen sind. Nun würden aber wieder 121 herauskommen, wollte man nicht jenen korrekten Text berücksichtigen. Doch sicht man deutlich, daß Maimuni und Rasch i darin übercinstimmen, daß unter plNl NDD nur eine Person zu verstehen fei1). — Dr. Kämpf. ■ * * * 2. Eine schwierige Stelle in Maimuni. Maimuni sagt in Hilchot Sanhedr. 4, 8 in Bezug auf die HD'DD : „DHDnb- ’D"bD nUftb (pDDIöb) pb. W) 'idi dv“)din■"bob n'n'L/ Nim ' rnn^n^". — In Bezug auf siIi' Nim bemerkt schon der »n^D p>DD, daß er nicht weiß, wo Maim. dies her habe. Hierauf könnte man indessen sagen: ,n\yn i^^n Nb. Ich glaube aber - aus dem Talmud selbst das Geg ent heil beweisen zu können. Sanh. 5 a wird erzählt: bDnb Dl riTU Hin 'D 1) Die Meinung des wonach Nsn und piN für zwei zu nehmen sind, und die Zahl 120 dadurch erzielt wird, daß man annimmt, der ^Dritte npm^n pbnb sti Einer p als nicht stichhaltig wird schon gerügt; sie ist aber geradezu gegen den Talmud, der mit den Worten n^btSQ npbnnDI offenbar eine Vermehrung der betreffenden Personen angeben will.?pm - nm?mn •-bDnb nnn ’nm p mb N”n'n mm bN? nniDD mm v pm". — ltid. i> giebt sich nun der Talmud Mühe zu beweisen, daß die Beschränkung der dem In ertheilten Vollmacht hinsichtlich der Entschc^iduug über llNiDD nicht ewa in dessen Unfähigkeit in diesem Fache begründet gewesen sei, weil die Geschichte ausdrücklich meldet, daß m auch in der fraglichen Beziehung sehr tüchtig war.; ' Wäre nun der Talmud der Ansicht des Maim., daß nämlich selbst zu einer thei lweisen Autorisation al-lseitige 'Fähigkeit nöthig sei: so dürste er über die fragliche Fähigkeit des In nicht erst die Geschichte befragen, sondern der blose .Umstand, daß i^fjpn l^nn Jenen, wenn auch'nur theilweiseautorisirt, müßte schon für die a l l seitLg e Tüchtigkeit des Autorisirten sprechen. Da der Talmud aber diesen Schluß nicht zieht, so muß er nothwendig der -Meinung sein, daß zu einer theilweisen Autorisation auch eine theilweise Fähigkeit genüge. Es fragt sich nun, wie Maimuni die betreffende Talnmdstelle aufgesaßt habe. Diese Schwierigkeit findet auch in Bezug auf den Ausspruch des nVS statt. Dieser sagt zwar (Jore Dea, Hilchot ftn HDD, 242, i4): ^niD nnb ’nnocnb riNn3 pD.1 niDT nriNb, und im n^D onn als Regel'überhaupt: wn nNnar mob (nämlich: riD^Dob nNn) z allein der Grund, den er hierfür angiebt (rib^ NbN U*>N Hin ptM HD'DD Nßb^D rn^n), besonders der Zusatz (im Iore Dea loe. nt* mn Nb DWNnn d^dk/ hd^ddh .pntp bj; ^)N1 *»D»n Nnn) zeigen nur zu deutlich, daß er mit Maim. völlig einverstanden ist. Siehe zur betreffenden Stelle im Iore Dea. — Dr. Kampf. 3. munn )D min nbon.- Schon der Talmud bemüht sich, im Pentateuch eine Stelle ausfindig zu machen, die als Grundlage für die Pflicht des Gebetes dienen könnte, und bezeicheet als solche (Baba Kama fol. 92 b; B. Mezia fol. 107 d), die Stelle Exod. 23, 25 (vgl. TaanrL fol. 2 u, wo auf Deut. 11, 13 hingewiesen wird). Maimuni sagt nun geradezu (Hilchot Tefilla 1, 1): nv bDD bb^nnb rmy niao, wirb jedoch von Nachmani durch Talm. Berach. fol. 21 a, wo es heißt: pInn .nbsrn, — und durch die Stelle Sukka fol. 38 a: ]JDnn (ilbsn) w\.n2) widerlegt. Und doch kommt so viel darauf an, eine pentateu ch ische Stelle zu haben, wo das Gebet ausdrücklich geboten wird, und wäre dies auch nur in Bezug auf ein Gebet, daß alle Jubeljahre einmal zu verrichten wäre, der Fall, genug, wenn von irgend einem Gebete als Pflicht die Rede wäre. 2) Das. heißt es zwar Nftbn, allein aus den Worten des R. Ser a: ^Inn N»n 'iDI "]b 'ppm geht hervor, daß das Nßbn sich nicht auf p^nn ^n, sondern auf die 'Antwort des R. Safra bezieht, und zwar in dem Sinne, wie Raschi gleich oben bemerkt, NIM ND'NnD )n«nn Nobn. — Wergl. n^D ^|DD zur angeführten Stelle des Maimuni.—