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Der Orient · 1845-06-18 · 25 (18.6.1845) · p. Spalte 393-394

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
25 (18.6.1845)
Date
1845-06-18
Page
Spalte 393-394 (sequence 5)
Language
German
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L9Z 5) Als Uebersetzung von .)D Ipft^N wird aus Keschet. u-Magm des R. Simon b. Jemach Duran die Titel- Überschrift nijltOHD pIpIDH citirt. Dieser sinnlose Titel jedoch beruht auf einer unrichtigen Schreibart des arabischen, dann spricht für meine Uebersetzung mit ntyüil p b^DÜ noch der Umstand, daß ich diese aus dem sehr alten Buche p jotD JNDp' gezogen habe. S. meine Vorrede Seite 20. 6) Bei Beurtheilung des nttfD D'IWD m Nr. 20 d. I. bedauert ferner Hr. Ink, daß durch meme Zerstreuungen der Text oft gelitten habe, und führt als Beispiele an S. 11, Z«. 9 v. o. wo Min für zu lesen sei, und schließt aus der Konstruktion in rTTpnn llp Hin iniilD "'ipfl pN H ni^mm das. J. 25, daß der Abschreiber einen Satz zwei Mal geschrieben haben müsse. Ob ich gleich in der Vorrede nicht auf alles Einzelne aufmerksam machen konnte, indem ich mich noch im Uebrigen auf den unterrichteten Leser, verließ, muß ich doch erklären, daß der Text nicht im Geringsten gelitten und ich denselben mit der Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet habe, wie handschriftliche Werke es überhaupt fordern und wie ich es auch von früher schon gewohnt bin. Vielmehr muß ich die Zerstreutheit des Hrn. Ink' bedauern, da Job Kapi 11, V. 7 richtig und nicht §MN zu lesen, und die Konstruktion in Z. 25 die kn philosophischen Werken gewöhnliche ist. Uebrigens wünsche ich, daß mir das Publikum diejenige Anerkennung zu Z^eit werden lasse, welche auch Hr. Ink so freundlich ausgesprochen hat. Leipzig, 5. Juni 1845. Dr. I. Golde nthal. Einladung zu Beitragen für die Fürst'sche Concordanz über das Alte Testament. (Fortsetzung.) Antwort auf die Anfrage des Hrn. Dr. I. Fürst im LD. z. -Orient d. I. Nr. 11, S. 176 in Beziehung ans die Concordanz *). Die in meinem Mg. Archiv be§ Zudcnthvms (Jcdidja, neue Folge) Band I. Seite 91 befindliche Bemerkung iit« Dinfs* ist vollkommen richtig. Dieses Wort kommt im Pentntcnch 15 Mal vor, nämlich Exod. 26, 19. 21. 25 (7 Mal) 36, 24. 26. 30 (7 —) 38, 27. . . (1 —) Summa 15 > in der Concordanz sind aber nur 8 angegeben. — Das Wort tfW gicbt die Maseru 121, tfwi 3 Mal an. Mch- ') Bereits den 20. Marz eingesandt und durch Versehen verspätet. Red. 394 stens werde ich aus Verlangen ein vollständiges Verzeichniß davon liefern,- da die Angaben in der Concordanz nicht richtig sind *). — Gleichzeitig berichtige ich iu= ’N folgendes: W Jjob 9, 24 (ist in allen Bibeln ein Fehler) muß heiße» cbm so muß Ind. 9, 38 und Spr. 6, 3 heißen Berlin, im Mai 1845. Dr. I. Hcinemann. ^Fortsetzung folgt.) Kurze Anzeigen. Schriften über die RnbbLner-VersEmlung in WramrschWeig. 26) Die erste Rabbiner-Versammlung und ihre Gegner. Von Kirchenrath Dr. Maie r. Stuttgart, 18-15. 8. Hallberger. S. 51. Gleich nach Verlauf der ersten Rabbiner-Versammlung in Braunschweig, namentlich gleich nach Veröffentlichung der Protokolle, sind tadelnde Stimmen gegen dieselbe laut geworden 5 und obgleich das Institut dieser Versammlungen anfangs im Allgemeinen mit großem Vertrauen begrüßt wurde, so sind doch die nachfolgenden Verurteilungen um so heftiger ausgefallen. Unter den ersten vertrauensvollen Begrüßungen gehört vorzüglich die Darstellung in Biedermanns Monatsschrift (Novemberheft), die von mir (Fürst) wahrend der Sitzungen der Versammlung entworfen wurde, und die geringen Ausstellungen, welche ich dort ausgesprochen, haben sich in der Folge nach Veröffentlichung der Protokolle nur zu richtig bewiesen, obgleich so Manches nachher durch diese noch zu berichtigen ist. Nach Veröffentlichung der Protokolle erhob sich erst der eigentliche Sturm, das Verdammungsurtheil ist seitdem zur vox populi geworden, und wohl mag jetzt kein vernünftiger Mensch, Statuten, Grundsätze und Behandtungsweise der religiösen Gegenstände, wie sie sich inmitten jener Versammlung gezeigt, billigen. Die Polemik gegen die RV., oder vielmehr das Todesurtheil über dieselbe, dem sie sich nur durch eine principielle Reorganisation entziehen kann, kam von vier Seiten her, von deren Gesammtheit man mit Recht behaupten kann, daß sie das intelligente, wissenschaftlich-gebildete, fromme, weniger leichtsinnige Israel rcpräsentiren. Die erste Polemik kam aus der RV. selbst, deren Repräsentant Dr. Philip pson wurde. Em Lhcil der 25 Rabbiner, welche in Braunschweig anwesend waren, haben mit Bedauern wahrgenommen, wie die Unwissenheit und die Arroganz, der religiöse Leichtsinn und die Prahlsiccht, die Witzsucht und die eine solche Versammlung schändende religiöse Gemeinheit, in der Mitte dev leichtfertigen Diskussionen sein Zelt äufgeschlagen, und Dr Philip pson, welcher der Dolmetsch dieser *) Ich ersuche Sie darum recht dringend. Ned. Kritiken. Kurze Anzeigen.

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