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Der Orient · 1845-04-09 · 15 (9.4.1845) · p. Spalte 227-228

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
15 (9.4.1845)
Date
1845-04-09
Page
Spalte 227-228 (sequence 2)
Language
German
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227 Studien. Übersicht der Geschichte und Literatur der Kabbala. 228 1WN p"N2 ebenfalls Schüler des toten, »ni Berf. des mmn "NN. Er schrieb sein Buch im Jahr d. W. to D'S'PN '.1. 'DJp'l Dm» rn Italien gehört auch zu dieser Klaffe, nur mit dem Unterschied , daß er schon den kennt. Ueber die Zeit, wenn er gelebt, habe ich ernste Untersuchungen angestellt, und das Resultat kam mit der Angabe des nh3pn rbwbw überein, daß nämlich die Abfassung seiner Schriften in das Decennium zwischen *0 D'D^N M und 0 fällt. Zu den andern, welche sich weniger an die Worte des fnü'l binden, gehören: l)iNpi p dhi3n p pp Dieser schrieb arabisch, und lebte um 'q D'd!?N '»1. 2) ©et SBecfafCcc t>e§ nin^NH DDIJJD. Dieses Buch, das .1111' '1 kommenrirt, wird gewöhnlich dem nDDin b^2 —pD '1 zugeschrieben; ich habe aber Beweise, daß es nicht von ihm ist. Den wahren Vers, kannte selbst 3"N 1111' ^1 nicht mehr. 3) Der Vers. t>eö — 'iy&2> und p^ t£ njm. DUN 'iyr^ schreibt man dem m^tfpji r^oi' ^, und p“12 nyttf einem spätern blDMlp ^Dl' 'l zu; ich habe aber gefunden, daß die pitj y-)^ weiter nichts als eine andere Recension der v-jyü' sind. Uebrigens sind diese beiden Schriften nicht von n^CDpJt?p}\ 4) Der Vers, des —;i^^^EN *-\b ]P}in 1DD. 5) Der des 1DD. Diese Schule, hauptsächlich die Schulen des führen viele ihrer Lehren auf -)iru W pny 'l zurück, und in Ansehung des Alters dieser rtap sind sie sehr ehrlich, pny 13y )E1 sagt einmal: V'd« 'DE wh 11 b]) ibp i? Nil pdn i3 im1?^ wbw niw nru MD 3in p n iy o 'rtep mni b"i H'^ne bip a lrrbub w im i3nii 3py 'id *?3p if3j*ii H'^ne bipw nm mni 3py n NM 'V1 3 N 13N11 1'3NE bp liU MD '11 , 1'E1 5i irn^ lyai 'nifn sagt in rums : njn nm ]wtnr\ üoi'dii o b) wbüb whw hmp b"i mn p pny 'i moni mb hddi ntapn nDDn )b ie^i i'dn 111 rib H?u iide ’wm 'm> nu md pny Ji mb iidd nmi i’dnii btwy '1 UNm ubm ^2^ Nity '1 inan m'E^n 'wb .Vby V'r pDin^ rwEJ pnnNi 2) Die Schule des — *pDÜ> }3N prisp/i, oder die kabbalistisch-philosophische.?\'ub pN pnsp '1, ein guter Physiker und Philosoph, hatte durch die Bekanntschaft mir den Schriften des Aristoteles und Averroes viel zu reine Begriffe, als daß ihm,.das Lächerliche und Ungereimte der damaligen Sesiröt-Lehre hatte entgehen können. Er ertheilte daher dem mi3 keine Autorität, und unternahm es, obgleich ihm die ftühern Arbeiten eines Saadja und b'DJ p ^pyi unbekannt waren, das nmy 12D, die my'^N '1 1P10 und mehreres aus noch andern derartigen Schriften philosophisch auszulegen; er unterscheidet sich aber von den frühern philosophischen Auslegern dadurch, daß er oft die Auslegung der Kabbalisten seiner Zeit unbewußt voraussetzt, und nun auch diese Auslegung idealisiren muß. Er schrieb: wELMIM (ein großes Buch), rf>iyi nilS, ^ei 'm , hei 1112 , n^yD m, und nnwm mbN^ (— sämmtliche Schriften handschriftlich in München), hatte viele Anhänger, unter? denen besonders ein gewisser rrym ]HE/rU p, der sich wollte taufen lassen, zu bemerken ist. Der Kon (in s. flTuP) und .1111' 'l warnen vor den Schriften des — p4y priii'. Im Geiste dieser Schule, die über die Kabbalisten jener Zeit spottete (was ^b pN selbst thut) ist das yy^ 10D ,1E21 verfaßt, welches, recht verstanden, eine ungemein schöne Satyre auf die Lehren und Manieren der damaligen Kabbalisten ist. 3) n'!?'Dp'3 D113N p P)D1' 'l, oder die philosophisch-kabbalistische Schule. Einen entgegengesetzten Weg schlug i^Dp.l P)D1' ein. Auch er war mit der Sesirüt-Lehre des -yrD nicht zufrieden, hatte aber viel zu viel National-Gefühl, hatte eine zu große Meinung von der tiefen Weisheit der altern r&3p, als daß er, wie b pN, hätte lehren sollen, dieselbe sei weiter nichts als Philosophie gewesen. Er schätzte die Philosophie, glaubte aber, daß sie aus dem geheimen Weisheitsquelt seines Volkes geflossen. Die alte Kabbala steht ihm höher als die Philosophie, weil er diese für die Lochter jener ansieht. Eine Verwandtschaft beider giebt er also zu, aber in einem dem pN entgegengesetzten Sinne. Diese entgegengesetzte Ansicht ließ ihn nun auch in der Bearbeitung der 763p einen entgegengesetzten Weg emschlagen. wandelte die Kabbala in Philosophie um, was sie seiner Meinung nach ursprünglich war, m^pM hingegen beutete die Philosophie zu Gunsten der Kabbala aus, aus der sie ursprünglich, wie er glaubte, geflossen. Er bauete ein ganz neues, hauptsächlich der Philosophie entnommenes, kabbalistisches System aus, und hielt dasselbe für die alte schon im mw 1DD gegebene nbp. pj'^ pN machte also aus der 7tap Philosophie, aus der Philosophie rfap. Von den nil'SD mag er nichts wissen; den -)713 ignorirt er; hingegen treibt er sein Spiel mit dem Namen m>1', wozu er ni'IBEJ , pp'lD: und niliDH anwendet, weswegen er auch seine Schrift iDN rUJ nennt, weil nit die Anfangsbuchstaben von NnBE-l , Jlp'IDJ und nilEH hat. Er hatte, wie sich seinen Grundsätzen nach erwarten

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