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Der Orient · 1845-03-19 · 12 (19.3.1845) · p. Spalte 187-188

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
12 (19.3.1845)
Date
1845-03-19
Page
Spalte 187-188 (sequence 6)
Language
German
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187 Kurze Anzeigen. — Beiträge zu Fürst's Concordanz. 188 Diese naive Verkleinerungssylbe bestätigt, -aß Sie selbst wieder zum Dininutiv d. h» zum Kindrein geworden, und sich gern, wie am Eingänge dieses ewähnt, im Kreise hcrumtummeln mögen. — Sie sind eine Raupe Herr Missionär, eine garstige Raupe, die mit ihrem Geifer manches Blatt besudelt. Aber an den Kern kommen Sie nicht, diesen anzubohren ist Ihr Kinderzahnlein zu schwach. — Leben Sie wohU— A. 12) d. h. Sammlung von Controversen oder Polemiken gegen die Dogmen des Christenthums. Darin ist enthalten: 1) Das bekannte Sendschreiben?pntoiO üon Prev üt Duran (Efodi), mit einem weitläufigen Kommentar von Josef J bn Schem-Tob. 2) Schreiben des Konvertiten M ä st r o A st r u k R amoch an Anschaltiel Bonafos und die Antwort darauf von Salomo B o n s i d. 3) Eine Vakßascha mit alfabetischem Akrostich der Strophen. Von einem Ungenannten. 4) Eine andere Bcckkascha, nach dem Akrostich von Isaak Larfan (jsnn pniP), 5) Eine in aramäischer Sprache abgefaßte Meliza von Salomo den Simeon Bar-Sem ach an einen R. Natan Nag'ar in Konstantinopel, und die Antwort des Letzteren. 6) Das metrische Gebet der ALefs (d. h. wo in jedem Worte Ales verkommt) von dem Dichter Josef ben Sch escht ben Latimi, verfertigt in Lerida (nTwb). Nach der gedruckten Ausgabe zu Konstantinopel von Isaak ben Abraham ben Je hu da Ekrisch, mit einigen Weglassungen herausgegeben (von A. G ün zburg aus Ungarn. Breslau, 1844. 12.). In Kommission bei E. L. Fritzsche in Leipzig. Ich habe den Litel absichtlich so ausführlich gegeben, weil der mit seinem «-gedruckten Buche wenig vectrauete Herausgeber, der den neuen Titel gegeben, in der Aufzählung des Inhalts auf dem Titelblatte sehr unvollständig ist, und eine genaue Aufzählung hat den Vortheil, daß der Leser so fort weiß, was er darin zu suchen habe. Der Leser möge übrigens erfahren, daß der alte Titel von Isaak Ekrisch noch weit wenigerden Inhalt errathen ließ; denn dieser lautet in einem lahmen Gedichte, wie auch jener Herausgeber physisch lahm war: rum*! npy mw mUN rrm* n^bi -»d rrapo rwnn mt ftn v ppino npbn np’iif npnu ^po n^D b D'ny^n jnu n:?to nmto> wn nruo >MDN t£W pD“) Tb rm>n toi ton *iniy twm hd nyi ]ycb w yyo nmo^ rrn nnm nnan nmnto imms4 nJit&6 npincn nny nb nrv>n nnito .nna nw Nsm : .rwoj rpatom rmy) Pnn Dyn Warum das Büchlein in so unerquicklicher Aeußerlichkeit erschien, hat uns gar nicht mehr befremdet; es ist das gewöhnliche Gewand der Erzeugnisse jüdischer Pressen. Aber unerklärlich ist es mir, warum der Herausgeber weder Druckort noch Druckjahr, weder Pagina's noch sich selbst angegeben, da doch unmöglich die Censur etwa diese polizeiwidrige Hinausstoßung in die Welt ohne einen Reisepaß oder eine Legitimation veranlaßt haben könnte. Hätte nicht der Korrektor durch ein kurzes Nachwort, so wie durch manche sehr gute Textverbessecungen gesorgt, so würde man kaum etwas mit dem Findling anzufangen wissen. Der Korrektor belehrt uns, daß die K.'ler Ausgabe, die er zum Abdruck vor sich gehabt, hinten defekt war, so daß so Manches weggelaffen werden mußte. Das Sendschreiben Nr. 1 ist nach einer Handschrift, welcher der Verfasser des Melo Ehofnajim vor sich gehabt, korn'girt und in den L-esarten unten durch d. h. irikV DH7, bezeichnet worden. Außerdem sind noch zwei andere Handschriften von Nr« 1 verglichen worden; eine, welche der Korrektor besitzt, die er durch *o d. h. *p snn bezeichnet, und eine Andere, welche einer in Brody (Schorr?) besitzt und aus welcher die Verbesserungen durch O bezeichnet worden sind. Zu Nr« 2 hatte der Herausgeber neben dem gedruckten Exemplar noch eine Handschrift, wodurch Manches verbessert werden konnte. Indessen sind diese Belehrungen des Korrektors wenig genug, und er hatte uns einen großen Dienst erwiesen, wenn er uns, wenn auch nur aus de Rossi's liibliotheea a,itichri3tia.ua, recht viele literarhistorische Notizen gegeben, da ohnehin jenes Büchlein von de Rosst nicht bekannt ist. (Fortsetzung folgt.) Einladung zu Beitragen für die Fürst'fche Concordanz über das Alte Testament. (Fortsetzung.) Müttheilnnge» von De. I. Coffmann. s. N 1 Fl! nnn” c’jpn 'W nnn nn^ Er. 25 35. (tcr) unpn Dnct'jJ rinn Er. 26/ 19. ttnpn nnn Er. 26, 19. (Cie) nnrcn snpn nnn Er. 26, 21. (bis) '.inND lvnpn nnn Er. 26, 25. (Cie) mnpn nnn Er. 26, 33.' roion ddid nnn Er. 27, 5. -nN“ ttnpn nnn Er. 36, 24. (bis) nnr-n L-npn nnn Er. 36. 26. (Cie) °mn cnpn nnn Ex. 36, 30, oypn yty nnn Er. 37, 21. (tcr) oro nnn Ex. 38, 4. py nnn py Lcv. 24, 20. nnn p Lcr. 24, 20.

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