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Der Orient · 1845-03-19 · 12 (19.3.1845) · p. Spalte 181-182

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
12 (19.3.1845)
Date
1845-03-19
Page
Spalte 181-182 (sequence 3)
Language
German
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181 Studien. Schic Ha-Jichud. Bahir. Mechilta des R. Simeon b. Jochai. 182 2. Der Verfasser des Schic Ha-Jichud. Das schöne nnil das ich als die Zierde unserer Gebete ansehe, . und keine reinere Religionslehre kenne, als die, welche dasselbe lehrt, will Rapaport in einem Brief an Dr. Geiger (ausgezogen in desselben Zeitschrift) einem gewissen noi2 'i vindiciren; ich habe nun aber durch mein Mspten.-Studium Beweise, daß die Angabe des *?y2 jedP 'i ppßj die richtige ist, daß der deutsche i^ni (Vater des -pari rmrp P) der Verfasser ist. 1) NTDIJID liybtf P ist ein Schüler des i'DI 11)1' und i^oni iwiD&P. Ec giebt in seinen kabbalistischen Schriften fast nur das wieder, was er von diesen, und dann auch von seinem Vater empfangen«. Nun liegt handschriftlich in München eine ziemlich unbekannte Schrift dieses Eleaser aus Worms, betitelt: ->y^ rO)DNl) DTO) “non. Für ihre Echtheit habe ich Beweise. In dieser Schrift nun finden wir die ganze Norsiellungsart, alle vorherrschenden Ideen des nnil “W getreu wieder. Er eifert darin mit Wärme und in starken Ausdrücken gegen laßt aber die Gottheit das All durchdringen und erfüllen rc. Auch von N'ON 1111' liegt em Fragment eines dd daselbst, worin derselbe Geist herrscht, dieselben Ausdrücke verkommen (Schade, daß das sehr alte Mskt. defekt ist). 2) Im mn W kommen Sähe aus den Schriften des Saadja Gaon vor. Und das gerade charakterisirt diese deutsche Schule, wie keine andere, daß sie die Schriften des Saad- ]a und des Sabbatai Donolo sorgfältig studirte. i?yp^ 'i NPD1.1D bezieht sich bei jeder Gelegenheit auf Saadja Gaon; ja er hat sogar desselben 'D hy ^)1D dem [einigen zu Grund gelegt, so daß er nur noch Nachträge dazu liefert. 3) In dem npi des kpdi„iD ityPx '1 finden wir eine merkwürdige literarische Notiz. Sie lautet: b-,n — it^n ’Dica npi nin iddi uwip) anw PmiD mbn oi ton )üd hddi )w Ditnb pi^ tfiniD , lrp^N oi nt» &n:pi p yb dinihn p omD ni HDD mi ps?n Nnn Pnno N&snn poN mw Pidd N2i marsro irro , mytni '21 idd ihm, dp dp D'ywyw ihm non M nnai bb& >diPiiddiijjPn om ppisn, 121 dinb Smo ab)y no p? , onpui jn 'vy>bn , .'DP iD2 dino , ra iyi Ist nun unser III'II'^ von 'vann bwDVf dem Lehrer Elaser's, so muß der Name des Verfassers aus ähnliche Weise leicht darin zu finden sein; denn der Schüler wird nicht eine so allgemeine Regel aufstellen, und dieselbe in so vielen Schriften des Alterthums Nachweisen, wenn seine eigenen Lehrer dieselbe nicht befolgt. Und in der That ist gerade dieser Punkt, auf den uns nPdiJID uyhtf P aufmerksam macht, in .Ansehung der Autorschaft des -nrr*n *W höchst überraschend. Der erste Satz nämlich: ^nbnb 11DTN) 11*10 N H1JJ1 hat auf's Haar hm den Zahlenwerrh von: DtD'Jibp '21 p. Ich muß hier beiläufig bemerken, daß der Vater des Samuel ha-Chasid Kalonynos war. 3. ,'Da s Buch Bahir, Zunz betrachtet den im3 und den N'jmj büf S011D rtfpl p als zwei von einander verschiedene Schriften (GV. S. 306, Note a); was aber falsch ist. Das Buch Bahir sängt an: mpl p KWü p 1DN D'plV2 Mi 1112 iw INI Np injJ), und wird daher nach dem ersten Satz bald -»12, bald rupi p nwü b& Brno genannt. Der erste, welcher uns dies deutlich bezeugt, ist Rabbi 1^1 DmiD, Neffe des *>p,i 1*ND '1 (bekannt unter dem Namen rf'Dl). In seinem 11221 1LW (das wir nur im Mskt. besitzen) sagt er einmal: yorb) “pü> 1'^ ]yjo^ 1111.1 idd2 b"i iDKB *}b 2inDN byinb bin bin iPtcd '12 omni DiiDn ipi p nwj '1 mio nh. Der Zweite, welcher uns das Nämliche sagt, ist Radln ps-^ )2y ^D1, ein Schüler des (nicht, wie die Bibliographen schreiben, Schüler des pDl). In seinem D'Jny fTPND (das wir ebenfalls nur handschriftlich haben), in 1,12 n&SHD, drückt er sich aus: — p bw M11Q NIM 11121 1DD2 bn] upi p Nom Der Dritte ist — 2D p 2)D D^ A1 in seinem IDO 1'^DNI (Ferrara 3556). S. 19, 6 tefen wiv: &ynp1 1DD2? 1'2N 1p1 ]2 NOim '1 tyilD KM 11121 1 DD NIpJI *0 D'ynn, und S. 13: ^ipil Mpl p NOM1 ^1^1102 1^121 12D. Doch wir brauchen niese Zeugnisse gar nicht. Nehmen wir alle Stellen, die z. B. der fnDl ln seinem roiftil l^)l'D aus dem n:pl ]2 NOini hw V11D citt'rt — den Namen 1VD hat er niemals —, so stehen dieselben im m2. 4. Mechilta des R. Simeon b. Jochai. Eine — wrm P ])))m Pi Nn^OD, die s2D1 manchmal anfiihrt, hält Zunz (GV. S. 405, Note e; vgl. auch S. 306, Note a) für ein verloren gegangenes kabbalistisches Werk. Wäre diese Meinung die richtige, so wäre die Sache in Bezug auf den Sohar von Bedeutung. Da nämlich diese kabbalistische Schrift des wm' p p])DS7 Zur Zeit des pDI noch existirte, spater aber verschwunden wäre, so könnte man mit Recht vermuthen, sie sei im,Sohar untergegangm. Aber es ist das Ganze em Irrthum. Die Schriften des O^llw '1 'Pi haben es mir möglich gemacht, das Wahre zu ermitteln. In einer kabbalistischen Erklärung des Psalms: 2'DL^I bn 1)22 D'IDDD — die Erklärung heißt: 2'211 1^li7 oder £111 idd — bringt dieser Kabbalist fast auf jeder Seite etwas aus der i'2 pyDt# Pi Nnb'2D. Weil die Sache in mancher Hinsicht interessant ist, schreibe ich Ihnen die Stellen heraus. 12*

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