Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 11 (12.3.1845)
- Date
- 1845-03-12
- Page
- Spalte 163-164 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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163 164 Studien. Die Schem-Tob's. Gelegenheit, dasselbe in Am st erd am bei Herrn H. Lehren zu sehen, wir glauben nicht, daß sich in Deutschland ein Exemplar befindet Es enthält diese Sammlung größtenteils bekannte Stücke, auch einige anonyme Gedichte. Auch finden sich von folgenden nicht weiter bekannten Autoren Gedichte darin: .flw!näiVDN (i .nNp DITUN4 '“) (2 nro (3 Den meisten dieser Gedichte ist auch ein (rf? vorgesetzt. Col. 453. Note 23. Das nDteDD ^20 haben wir in Amsterdam gesehen in der Bibliothek des Herrn S. B. N u b e n s. Colt 455. Zu den Autoren, welche eigene Sammlungen von Pijutrm veranstalteten, sind noch folgende — nach David Ko nfor ti's Bericht in dessen rmnn Nmp — P zahlen: Joses Gans in V r uff a, ein Zeitgenosse des Israel N a g"a r a und Lehrer des S a Lo m o Alga si. Moses I e h u d a 'A b b a s aus Egypte n. Ebenfalls Zeitgenosse des Vorigen. Abraham Samuel, dessen Vaterland 'nicht bekannt ist"). Zum Schluffe noch iin Wort über Nachahmungen der Psalmen. Verschiedene Autoren haben sich damit beschäftigt. Eine I l i a b e n a ch H o m e r. Zu unserer Kunde sind die Arbeiten folgender zwei Autoren gekonnnen, aber ihre Wecke haben wir nicht gesehen. A b r a h a in Ja ni n t, Schüler des Josef Tran i, verfaßte nach Schem Ha-Gedolim 150 Psalmen, welche gedruckt sein sollen13}. Wir haben dieselben sonst nie citirt gefunden. Moses C h a j i m L u z z a L L o, der berühmte Verfasser des rbiin verfertigte ebenfalls solche Psalmen, welche handschriftlich in Prag bei einer Witwe sich befinden sollen. Schon Peter Beer erwähnte dieses in einem seiner Werken ohne sie jedoch gesehen zu haben. Auch wir haben bei unserm Aufenthalte in Prag zuweilen von dieser Sammlung reden gehört, Keiner konnte sich rühmen, diese Sammlung 12) Kore Ha-Dorot S. 50. 03h D .3 JJ *]DP -nn NDH3 3 TPH OTH (DD DJt dto'ödi d’nj dijidts ~i3d i3n Nim niü'p: pmioi inu w~\bwm mn Nim ninjj ht?1 3in bv d’jidts ids .'inj1* Ebendas. 57 a. nun diV3v min' ntyo 'in 2'1L!33 I'.n <3V myi .□’jiorsD DnDD'3t3ni^n.i ^codi ihb'di ^ru Ebendas. h)i.\ (d^di hm wo mn omnä 'norm .mnDini Dn^i epjidtdd h)ix nso-nnm 13) Schein Ha-Gedolim, Livorno 1774.12. j^d 'n nw lesen wir: n'bD Tobn* ^'iJPH Cm3N ,m)HD — .Dsra mrte ivn idd.i *opi d^idtd fp mn — Michael'sche Sammlung. je gesehen zu haben. SoMe diese Frau sich nicht entschlossen haben ewig zu leben, so wird man wohl einst erfahren, wie es mit dieser Sammlung bestellt ist , und selbst die bestimmte Nachricht, daß eine solche Sammlung sich nicht das elbst findet, wird für die Literatur ihren Nutzen haben. Das. ganze Unternehmen,, die PsalMw nachzumachen, ist. ’ eben so kühn als überflüssige und injeder Hinsicht verfehlt zu. nennen, eben so wie die gereimte Bearbeitung der Psal- ‘ men von Abraham ha-Kohen, dem Verfasser des DrfDN-, (vergl. darüber Wolf ßibl. heb. 111. S. 43), bei dessen' Lektüre der kundige Leser nichts anders empfindet, als eben das Bedauern, daß der Verfasser die Psalmen schöner machen wollte als sie nun sind. Diese Psalmen des Mose & C h aj'i rnLuzzatto erwähnt auch Herr M. S. G irondi, Rabbiner in Padua in seiner biographischen Notiz dieses berühmten Mannes (s. Kerem Chemed II. S. 66). Daselbst erfahrt man auch, daß Luzzatto dieses Werk im Jahre 1727 vollendet hatte. Einige dieser Psalmen hat der Verfasser früher bei Gelegenheit der Einweihung der Synagoge in Padua drucken lassen. Es sind ihrer 7 an der Zahl. Herr G ir oM-dihatte vor-vielew Jahren die Güte, uns dieselben zuzustnden, woraus wir folgenden herausheben. Wenn wir behaupten, daß diese Arbeit den übrigenArbeitenLuzzatto's sehr weit nachstehe, so wird der Leser, durch-die Selbstanschauung zu urtheiten in Stand gesetzt, uns hoffentlich beistimmen. : >3 n' ,11 k '-t; k □ n.i ^.13 w> n i N-n * 'j 11 d r d DD1V 'NN nnb WM -1DD3J '1 ~p :■ 1’31,1^ 1101D TU/ 1D1N I 1’Fl'lp '33VV ^1 -]3 nfTONl F)iM3 '1121p : iV1?! 1"ini ’j’y nrips; INI mV 'nbninr NIL '3.W12 '~b '31? nu'3n ->nk \ini> N3^pi : nyi o!ij/ mv i?bm : ’J3’inn i’mmiN3i «n nim> ytyn : in3i hoem : D'DJ> ninSB'D bz 1'teb 1!NNL" p« ’ddni?3 'l INI' k ’D '3 : D’Bülp ^1p3 11133 1ND 1p 'l 10L» ^110 1iJiDnni33 t^d ib’i3 : U’Ty ’n^r mV'Di '~b 1N^' rywin hni dudd i33i ym niN3a n : i’ni3’3D : DJ3fl 1DJ? fllilDJl 1'JD^ D’lnj 3'^n : 'JaPll 1^'!3' -: injW3 moiNi m'^N vrnrm 'i i'js i'^n Tübingen , A^ug. 1844. L c opold-D ukes. Der Grd nach dem ra-binischen Judeuthnme. (Einige Bemerkungen zu der Erwiderung des Hm. R. Kirchheim ans meine Frage: Was lehrt das rabbiilische Judenthmn über den Eid? im LB. des Orients 1-844, Nr. 46.) Hr. R. Kirchheim schickt seiner eigentlichen Erwiderung allgemeine Bemerkungen über uns und einige Worte an uns voraus, und so wenig die einen wie die andern den