Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 10 (5.3.1845)
- Date
- 1845-03-05
- Page
- Spalte 149-150 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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149 Studien- Die Schem-ToL's. — Ged. von Jehuda Ha-Lewi 18V Das Vaterland derselben ist bis auf sehr wenige, (z. 33. *Dp in Prag lebte, und td t>TD der in e) Schem Tob Schafrot bar Isaak aus Ter so na. ein Zeitgenosse des egVj. Vergl. dessen Gutachten (niTKM §♦ 210. Es ist dies der Verfasser des polemischen pDpN'; s. Wolf Bibi.‘heb, I. 1127 5 IN. 1135. Dieses Werk befindet sich in Leyden (Leg. Werner 28 Papier, 4.) gut geschrieben. Wir haben es bei unserm Aufenthalt in dieser Stadt durchgelesen, es ist ein sehr interessantes Werk. Das Epigraph dieser Handschrift lautet: Df“ND \W YDrD -pya <biNna ns b“j ntya NNb p nt' laNpDia »w;v>d ty7nb ntyan 'j dt nbwxi * lama »an p’Dj * ry>a-iNi D’jq-ini nwa vhvn nt£/an ri’bN nN nab nbltP ’DJN. — Der Verfasser hat zu Ende seines Werkes folgende Worte: ‘TW LtMPD D1?^ djidid p'j?n m'S’b warn D’pa-wi hnbi d^ rwan * nniDN id nnayb Nb’nawpaa* naj^a ipD nsp) anaty jd 'p priü' iD did dc? nanan jdn. Dieses Werk findet sich auch in Florenz, s. B i s t i o n i Pluteus 3. Cod, 17. Das Epigraph befindet sich dort ebenfalls mit einigen kleinen Veränderungen. Im Vorworte seines Buches lesen wir unterAnderm folgende Stelle: t)jnwib Drp&y ibpnrNn idd ran ainabi p’nynb 'nw *®D NipD 12O T)DJ “IDD ifWn HJm * Dil'bj; DDiHD * rnn ■’nap P Bannt? Dnanvi 'n manba ts*b nt?Nb *pm miybaa pm ’ba awb D'tnn raa« D’DinDi owaj nann N’anbi nsoba nan d.i nb pn’ an dj ind iJ'bde -ps inrn dj? nruna nan N-an tcb dj f!J) JPt?nb DN O D’H N'b inilD. Sn dem Leydner Exemplar befindet sich ein ziemlicher Lheil seiner Uebersetzung der Evangelien, jedoch nicht ganz. Es scheint dieses die älteste Uebersetzung der Evangelien jüdischer Seits zu sein. Aus welcher Sprache er die Uebersetzung machte, ist uns nicht bekannt» f) Schem Tob den Jakob, der Arzt aus Spanien, scheint nur ein Kopist gewesen zu sein. Vergl. Katal. Uri der Wodl. Bib. Nr. 372. j^tD [mpn P .TJirü M p] — THM. Das Epigraph des Kopisten lautet: p p nVDDH NDnn DIlD dw mn by iin^n ti/VTD bw rnn nson Mpnyn nnöo npjp an-nisn p n*?in wm rtapn jr\ yr pDN h nDDjn mm rfrin mrr rp hd^ wdj/i ri’yp n jm anra rnpnym. — Schew Tob Ha-Lewi. Ein Zeitgenosse des Vorigen. S. nDOTl §♦ 30. Vielleicht sind Beide identisch. b) Schem Tob Falk 0 n (pp^2). Ein Zeitgenosse des und von demselben (joVl nDl&Wl) §. 51 ehrenvoll praion mn genannt. i) Schem Tob. DerKomentator des 'More Nebuchim verfaßte seinen Komentar im Jahr 1488 s. dessen Komentar Abth. I. Abschnitt 74. Moses A l s ch a k a r in seinen rwn zu dem -)dd niJiDNH erwähnt auch dessen Kommentar zu dem (* rn.W 7DDND MH. *) Vergl. auch Litra d. j. Schem Tob. Der Verfasser der m^Tl verfaßte dieses Buch (nach seinem eigenen Berichte zu Ende desselben) im Jahre 1489. *) In dem so eben erschienenen Kobez Wikkuchim ist ein Kommentar zu besagtem Briese abgedruckt, aber der Vers, beißt da Josef ben Schem Tob. Mehreres darüber in einer Recension. Red. Konstantin opel zu Hause war, nicht bekannt. Sie waren aber sämmtlich Spanier, die in der europäischen Türkei, und wohl auch in der Verberei gelebt haben mochten. Außer den Gedichten dieser benannten Autoren befinden sich noch viele anonyme darunter. Auch findet sich in dieser Sammlung der größte Theil der Gedichte, die sich in dem p))p TlNQ finden (vergl. darüber LB. des Orients 1844. S. 373, Nr. 8). Dte Sprache der meisten diestr Gedichte ist rein, ohne Barbarismen, aber ohne alle hervorragende Eigentümlichkeit und ohne eigentlichen poetischen Werth, wie überhaupt alle Produktionen des 16. Jahrhunderts, die des Israel Nag'ara und einiger sehr wenigen Anderen abgerechnet, weder Genie noch Talente verrathen. Von den genannten Autoren dieser Sammlung hat der Zusammensteller dieser Sammlung am meisten von Israel Nag'ara gegeben, der überhaupt der fruchtbarste Pajtan des 16. Jahrhunderts war. Alle diese Gedichte haben die Anfangsbüchstaben oder p« Folgende zwei Gedichte mögen hier einen Platz finden. I. m ^2 nr^n bm : nuD rwn dnso UDl k DT»° uwjrn ubmi nm '.UDriD nm 't> : m w riN NMp^ d'dmdd ü'i jn° nw mw nriN 0^7^ th Dr i? di^ : mib n^ w ruty nüDi0 ’D’Di TO pDD) *»Dp Ü^)p T DN . : M1N3 M ^'»D' püfi/Nn DPD nnNn 'mn dp Tip ■WDri NUN. DMHNn O : ra yw imr* nin ]md DD^ip ron mm nn nm nm m ^0 wyivn mn : mp nps dmdv^i nm dmidn Nnpb msn mn wih 'ny NM M •»ilN?n3 pNH hl WWW) : nuo flypaN rpn Ob dieses Gedicht von Jehuda Ha-Lewi herrührt oder von einem andern Pastan gleichen Namens, läßt sich k) Schem Tob N^niOO. Der Verfasser des Buches nNEM *1DD. f* Äffernani Katal. Vatikan. Nr. 235. 10 *