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Der Orient · 1845-02-26 · 9 (26.2.1845) · p. Spalte 133-134

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
9 (26.2.1845)
Date
1845-02-26
Page
Spalte 133-134 (sequence 3)
Language
German
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138 Kritiken. Die Protokolle der ersten Rabbinerversammlung. schrieb.) vgl. auch Ma serddschis Lei Jbn AbiOseiba Kap. 9. N. 8, 9. bei Wüstenf. S. 134"). 6. 6r nvoiKmon : Elias, vhy, 'tih'y, wh])f n^n, ny^v, ny^K, —17^^. Schimeon Samuel t-rvO — > ai\$ 2a{iovr}X. Man a sse, PHWD (zugleich auch aramaisirl). Josef ND*»X, D1DD, 'DO, NDD, aus Icocrjcpog — ricpos —?jcp£— xccxxog U. xsxnog wie Giuseppe — Peppi—Seppi; vgl. d. Namen ’Anyovg, der dem Makkabäer Jonathan beigelegt wird. DHräN vielleicht eine Nebenform von für k. Nichtbiblische hebräische Namen sind z. B. N'NM, N'^px, pa*iN, »am,. ipzx (vergl. und '’C’inx) °). S. N e n'd a. ' (Fortsetzung'folgt.) - *) Vielleicht ist Serdjis oder Djerdjis, der Name des jüd. Lehrers des Muhammed (Weil, S. 29) nur durch, eine Aphäresls aus Maserdschis entstanden. 5) Wo bleibt p ist dies auch nichtbiblisch? Red. 6) Wir wünschen, daß Hr. Neuda auch die Beinamen der soferischen und talmudischen Periode berücksichtigen möge. Doch müßte auch das NT. benutzt werden, wie auch Josef, der Geschichtschreiber. Ueber die Beinamen und ä&>5, Thomas und Kaifas ist bereits gesprochen worden, ^und mögen hier noch Einige zur Anregung folgen und zwar aus nicht talmudischen Quellen. .. Die Beinamen werden gebildet: 1) Durch .^^,gr. Io, mit Hinzufügung der Stadt, woher der Träger oder die Familie desselben stammt. So ist der'Beiname *Idzoßog (Josef Alth. 7, 6^ 1) d- > h. aus Tob; Judas’lGHaQLcozrjs (Joh. 6, 71. 12, 4. 13, 2, 26) ninp"t£^, aus Kriot im St. Juda, Jos. 15, 25. — In diesem Sinne ist auchrc. zu. verstehen. 2. Durch die Adlektivsormen. auf welche sodann eine gewisse Eigenschaft ausdrücken. So z. B. ^b Asßßalog (Mt. 10,3 d. h. der Beh erzte), ®ccd$cäog 3, 18 der Kräftige.) 3. Durch Kompositionen mit *ß z. B. Josef —ß (AG. 1, 23.); Natanel Bciq^olo^aXog, ^6rT*ß (SM 10, 3. Mr. 3, 18. Lk. 6, 14. AG. 13; vgll Äöh. 5, 45 ff.); Jose Bagvccßag, X2b""ß. (2C(§5. 4,36. 37u. nt.). 3ofuct BccQttßßccg, , (Mt. 27, 16. AG. 3, 14). hießen die damascenischen Könige, von 77N, 77^ Name einer Gottheit. ^4) Durch die Endung p7z. . B. pXpp.. siyyl^ (Mt. 3, 18)'uner der Apostel Jesu, "Sim. der Eiferer, dah. Lk.. 6, 15 durch frlcoTrjs wiedergegeben. . . Red. 134 Kritische Anmerkungen zu den Protokollen der. ersten Rabbinerversammlung. (Schluß.) , Dann aber müßte zuvor erwiesen sein, daß der eingeschlagene Weg der richtige, der einzig nothwendige sei, es müßte angenommen werden können, daß die erwählte Kommission unter sich zu völliger Übereinstimmung gelangen, daß die Versammlung ihre Ergebnisse adoptiren werde, Voraussetzungen, die nicht einmal, wenn die nächste Versammlung aus denselben Elementen bestehen würde, einen bedeutenden Grad der Wahrscheinlichkeit für sich haben , viel weniger bei ganz neuen Bcstandtheilen derselben. Ist denn der Fall nicht denkbar, daß die Kommission sich gleich nicht über die ersten Prinzipien einigen werde? Offenbar ist der Wunsch mit der Wahrscheinlichkeit verwechselt. Eine wirklich vollendete Liturgie wird die allgemeine Zustimmung sich wohl erzwingen: aber wenn das Ergebniß auch nur Menschenwerk bliebe? .Der zweite Punkt über ein bestimmtes Glaubensbekenntniß ist unseres Bedünkens nicht glücklich ausgedrückt. -Nicht Glaubensbekenntnis; in dem Sinne, wie Hirsch es' desüürt, „daß wir glauben sollten oder-müßten, was nicht erkannt oder begriffen werden kann", sondern Glaubenslehren, die von Allen ohne Ausnahme, sie mögen sonst sich neigen, wohin es auch sei, anerkannt werden. Wir glauben, daß das alte: Höre Israel re. einen solchen Glaubenssatz enthält, und mancher andere Satz noch wird eben so als ein unveräußerliches Eigenthum der jüdischen Religion hervortreten.'. Solche Sätze sind dann auch im Geber anzuerkennen und hervorzuheben. Die'Dogmen, die weniger feftstehen, sei es in der historischen Entwickelung, sei es im heutigen Bewußtsein des Volkes, sind es wohl, deren Beseitigung aus dem Gebetbuch von einigen Rednern gewünscht wird. Am wenigsten Verschiedenheit herrscht'bei dem dritten Punkt, die Sprache betreffend, in welcher gebetet werden soll. Daß man Deutsch beten dürfe, darüber sind Alle einig, Gründe der Pietät und der Zweckmäßigkeit werden für das Hebräische beigebracht und bei dm Meisten handelt es sich um eine Grenzbestimmung zwischen beiden. Die sechs Fragen werden an eine Kommission von fünf Mitgliedern gewiesen. Wir können nicht umhin, schließlich noch der Unbefangenheit des Antragstellers die gebührende Anerkennung. #.t zollen; er ist selbst Haupturheber einer Agende, die in einer größern Zahl von Gemeinden recipirt ist, die sich auch im Auslande einen weiteren Kreis geschaffen,, die auch in andern Ländern mit geringen Modifikationen angenommen wurde: aber er ' verläugnet seine Eitelkeit , stellt sich auf einen höheren Standpunkt und unterwirft das ganze Werk einer erneuten, gründlichen Prüfung. Solche Gesinnung 9*

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