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Der Orient · 1845-02-05 · 6 (5.2.1845) · p. Spalte 91-92

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
6 (5.2.1845)
Date
1845-02-05
Page
Spalte 91-92 (sequence 6)
Language
German
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Kritiken. Die Franks. Gutachtensammlung über die Beschneidung. 92 91 ’Al r.ebei we-asör; Lb niatiii e Io sor2) NaYra. Recluibo ’al ’abim: 13n verre jilein de rin Jeniina 3); Apres sopa e (Tina4) Nebarech be-koi ram> Ciaseun pefcit5) e grand Berina. Dinaw hem ’asara, Commanda l’tora Ba’ai pe. AI saint debamo respect. Chasrl'e ha-ei niscor; Sea grace .de bon cor TJbepe 6). Cos 86 nikra pagum, Sea vago de nigun , Lo jikrav. Prenes de vin av brav! 'Cos aciier ne male, E poi suay 7) la iei Jeerav. Jebarech-ha-saken, Oii un qui ma aneien Be - cliochma. Sera lo 8) plus estima Miccol ha - mesubim, En plaqa de rabbin — Uneima. Ei chai riiagen frös;i, L’enfarit qui e circoneis Lischeniona. Laila we?jonia-m. Lo 9) verre a la man Berina. Der dcr sartlgr alles Lebende. So lange als wir Gettank habenfröhlich wollen wir singen; Jeglicher soll seinen 2) So muß des Reimes wegen gelesen ^werden. Der oi-Laut ist zu o herabgesunken. 3) So muß für gelesen werden. 4) Den Reim spricht für die Richtigkeit dieser Form. Bei Raschi findet man ähnliche Participia. 5) DPJPD. Vielleicht „picciut“. Vergl. das italienische pieciolo. 6) ist falsch des Reimes wegen. - 7) für muß .gelesen werden. 8) Für muß man lesen. 9) Vergl. Anmerkung 8. Namen spielen auf dem Psalter und Zehnsait. Dm Morgen und den Abend wollen wir wachen. — Er thront über Welkem Ein Glas voll. Weines in der Rechten; nach dem Abend- und Mittagmal wollen wir mit lauter Stimme/preisen/ Jeglicher, sowohl Klein als Groß, mit Jauchzen. — Der Vorschriften sind zehn, (wie es) befahl die mündliche Lehre. Dem Heiligen schulden wir Ehrfurcht, der Güte Gottes wollen wir eingedenk sein; Es werde (ihm) Dank aus gutem Herzen und mit dem Munde. — Dieser Becher wird genannt „pagum", es gelüste ihn nach Niemanden, er nähere sich nicht. Trinket Wein, o Brave! Einen andern Becher wollen wir füllen, und dann lieblich das Gesetz, wird schmecken. — Es preise der Alte, oder der sehr alt an Weisheit. Er wird sein der, geeichteste von allen Herumsi'tzenden, an der Stelle eines Rabbiners — und beliebt. — Lebendiger Gott, Schild meines Hauptes. Das Kind, das beschnitten am achten Tage ....... Tag und Nacht. Das Glas in die Hand, in Jauchzen! Dis religiöse Geltrmg der VeschReidrmg. Kritik der in Frankfurt am Main in vorigem Jahre erschienenen Gutachtmfammlung der Rabbinen. Vom Standpunkte des Rechts beurtheilt. . Von . ©«.. SiiMinö, Rabbiner in Weilsburg» . (Fortsetzung.) In heftiger Sprache wendet sich Herr R. an dm Reform- Verein, der -durch seine Unbarmherzigkeit, womit er das -ohne-' hin gedrückte Israel -zertheilen wolle, beweise, daß er nicht sei von den Nachkommen Äbraham's ’Öwsy (d'h nm)’ Nr,S‘ hw ijniö-uw yrr-n;nm2n, und das sei auch vielleicht der einzige Entschuldigungsgrund, fügt er ironisch bei, daß er Äbraham's Bund zerstören wolle. Besonders bitter wird er gegen den Verfasser des veröffentlichten Privatbriefs eines der Glieder des RV'6. 'Betrachte man die.ganze Erscheinung des Reformvereins genauer, so bemerke man , daß sie nur Brun o B a u e r.-zu.gefallen, der den Juden vorwerfe, daß sie dem alles verschlingenden Zeitgeiste noch nichts von ihrem-Glauben geopfert hätten, die Beschneidung Preis gegeben. Es sei seltsam,/daß -eine christliche Sekte im 12. Jahrh. sich verbunden geglaubt Habe, - Beschneidung , Sabbatseier mnd Speiseverbote, nach den Worten Christi, hätten -zu muffen (Schrökh's K - G. Th. 29) mnd Juden aus derx ^Stamme

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