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Der Orient · 1845-01-15 · 3 (15.1.1845) · p. Spalte 37-38

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
3 (15.1.1845)
Date
1845-01-15
Page
Spalte 37-38 (sequence 3)
Language
German
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37 Studien. Literarische Analekten. 38 peldienste -) bedeutend abwichen, hart verfolgt wurden. Uebrigens war Antigon reich und prachtliebend, er bediente sich sowohl zu Hause/als im Tempel goldener und silberner Gefäße^). Auch liebte er die griechische Sprache, wie sein gräcisirender Name schon beweist. Literarische AualeVten. Beitrag zu der Berichtigung des Herrn K—w und dem Zusatze des Herrn Dr. B—r, (im LB. des Orients v. I. Nr. 42 u. 44). Als die Beschlüsse der Pariser Deputaten - Versammlung (vom 4. August 1806) und die Bestätigung des Sanhedrkns (vom 19. Februar 1807) dem israelitischen (westphälischen) Konsistorium zu Kassel mitgetheilr wurden, machte der Konsistorialrath und Oberrabbiner, Lob M e y e r B e r l i n, den Prästdenren des Sanhedrins, David Zinsheimer, hinsichtlich der Abfassung des Beschlusses der Deputirten auf die dritte Frage (über gemischte Ehen) aufmerksam, daß die Stelle in Esra 10 und Nehemia 13 von der Versammlung übersehen worden sei. Der Präsident sprach sich in seiner Antwort entschuldigend aus, und fügte die Originalabschrift seiner entworfenen Abfassung der Antwort in hebräischer Sprache bei, mit dem Bemerken, daß solche bei Festsetzung des Beschlusses in der Deputirren-Versammlung abgekürzt, und imKollegium des Sanhedrins noch kürzer und bestimmter — nach beigefügter Anlage — gegeben werden mußte, daß rndeß den Anordnungen des Talmuds, die sich auf die Bücher der heiligen Schrift gründen, in keiner Weise zu nahe getreten worden, vielmehr die Bestimmung der Rabbinen über gemischte Ehen, wie es bisher in Israel geschehen, aufrecht erhalten werden sollen. — Die später beim Konsistorium in Kassel eingegangenen Abschriften der in der Versammlung der Deputirten, oft mit vieler Lebendigkeit, geführten Diskussionen über alle zwölf Fragen bestätigten solches. Herrn K—-m's mitgetheilte hebräische und französische Edition ist vollkommen übereinstimmend mit dem oberwähnten Original der vom Sanhedrin gegebenen Antwort. (Bran hat die französische Ausgabe von 1807 ins Deutsche übertragen.) Sprachgebrauch; sondern Abgesonderte, die sich von jeder Verunreinigung fern hielten, und ein heiliges Leben führten. Siehe Aruch, auch Sed, Ha-Do. 2) Nach dem Talm. in Joma wichen die Zadducäer in 3 Dingen von den Pharisäern ab und der Hohepriester mußte einen Eid oblegen, daß er nicht nach Zadducäer Weise am Versöhnungstage den Dienst im Allerheiligsten verrichten wolle. . 3) Siehe auch Abot von Rabbi-Natan. Es ist also in der That der Ausspruch des Sanhedrins nichts mehr und nichts weniger, als die Wiederholung dessen, was in ganz Israel als Gebot besteht*). Die Civiltrauung thut der religiösen keinen Eintrag. Dr. I. H e i n e m a n n in Berlin, Mitglied des vormaligen Konsistoriums zu Kassel. 1) Orient, LB. von 6. August 1844, Nr. 32, hat Hr. Letreris von IbnEsra angeführt: O ijn nyiD 80 O DD^N4 31I2W y\W, t0DN" „das eben rückwärts gelesen, denselben Sinn wieder giebt". Wenn der hier beigefügte Satz, den ich mit jenem überliefert glaube 80 mro “}8£" der ebenfalls rückwärts so gelesen werden kann, obigem vorangehen würde, so wäre eine allgemeine Frage vollständig beantwortet. Frage:? to' ab N'LM “fi>D , 'jDE' 'N! ’3N — Antwort: 3117 , TON 1713 '3 □31 2 33ND 1JH “lyia N3 '3 D3^N. — 2) Orient LB. von 12. März 1844, Nr. 11 heißt es das. von Ink: „rnnn „Anmerk.: mnn am Schlüsse dieses Verses ist dunke I". Wir finden dieses Wort N ^'n D in 8^ riDD;17 'IV b'b 3'3^I3!2"3 'di nmosy: , n-nn jwvb'/ 't>3 '3 , Nin nrmt7 jitj/1? n”nn] ,rn“'u . .(mn ]N‘D J’C3nJiN jmn v~nn) [bp-vn 'i>mDnt7nn ü;'b wirst du uns mit neuem Heil erfreuen, wir werden dir dann ewig danken in der Nacht vom Peffachfeste. (Zu finden in HannovernilHD 5599. -nn DDnn V>D pMnv Y-i.n .pTpion vdi H. H. Kurze Anzeigen. Die Synagogen-Musik. 2) Vollständiger Jahrgang von Terzett- und Chorgesängen der Synagoge in München, nebst sammtlichen Chorresponsorien zu den alten Gesangsweisen der Vorsänger (Chasauut, nijin). Herausgegeben von dem Synagogen - Chor- CömitL in München, in dessen Auftrag *) Bei dieser Gelegenheit bemerke ich, daß Hr. Simon Deutsch (LB. d. Orients v. I. Nr. 48) in seiner Berichtigung zu Dr. Frankels Zeitschrift (Oktbr. d. I. S.287) im Jrrthum sich befinde, wenn er die von ihm angeführten Manuskripte des /bd für korrekt hält. Das Wort ist dort vom Abschreiber vergessen worden, wie der Nachsatz insD nni0/ und noch deutlicher der Schluß dieses (112) Paragraphen beweist. S. übrigens ^22 NOp von iKn \350DP ntfifö über diese Halachcr. 3

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