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Der Orient · 1844-12-17 · 51 (17.12.1844) · p. Spalte 807-808

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
51 (17.12.1844)
Date
1844-12-17
Page
Spalte 807-808 (sequence 4)
Language
German
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807 Studien. Literarische Analekten 808 Literarische Analekten. Einladung zu Beiträgen für .die Fiirst'sche Concordernz iibee ders Alte Testament. Nach Verlauf von vier Jahren seit der Ausgabe meiner Concordanz über das A. T. (1840) ist endlich schon eine zweite Auflage nöthig geworden, wie mein Verleger mir angekündkgc, und da Stillstand auf dem Gebiete der Wissenschaft das größte Verbrechen ist, so habe ich mich entschlossen, nicht blos einen zweiten Abdruck dieses großen Werkes zu veranstalten, sondern es durch und durch zu verbessern und zu vermehren, zu berichtigen und zu bereichern, so weit mir jetzt die philologischen und biblischen Studien eine Anregung darbieten. Zwar habe ich mich seit der Beendigung jenes Werkes ganz andern Studien hingegeben; die Ausarbeitung eines hebräischen Taschenwörterbuches der hebräischen Sprache, wie bis jetzt weder von christlicher noch von jüdischer Seite eins erschienen"), die Bearbeitung einerBibliotheea Judaica, die noch immer nicht vollendet' und andere Studien, zu welchen mein Wochenblatt, der Orient, mich angetrieben, baden zwar meine ganze Zeit in Anspruch genommen; indeß werde ich diese schmeichelhafte Gelegenheit, das Thema der hebräischen Lexikologie nochmals zu durchforschen, nicht vorübergehen lassen. Da aber das Hauptaugenmerk in der Verbesserung der Concordanz jedenfalls darauf gerichtet fein muß, die fehlenden Stellen zu ergänzen, so richte ich an die geehrten Rabbiner und Lehrer, wie überhaupt an alle Freunde der biblischen Literatur, die ergebene Bitte, mir auf dem Wege des Buchhandels, fehlende Bibel-Stellen oder Berichtigungen zukommen zu lassen. Ich werde dergleichen Ergänzungen, wie mit den hierfolgenden Ergänzungen des Hrn. Dr. Löw inGroß-Kanischa geschieht, vorläufig dankbar im Oriente mittheilen, und dann für die Concordanz benutzen. Für die Besitzer der ersten' Auflage — bis. zur Vollendung der zweiten wird ohnehin noch eine Zeit verstreichen — erlaube ich mir die Bemerkung, daß die Verlagshandlung alle Zusätze, Berichtigungen und Erweiterungen (z. B. der Sikronot Sefat Kodesch) in einem besondern Hefte gleichen Formats mit der *) Dieses kleine Handwörterbuch, in welchem die Resultate der fortgeschrittenen hebräischen Sprachstudien in Kürze für Schulen bearbeitet und kritisch gesichtet wurden, hat beim christlichen Publikum, sowohl in Gymnasien als auf Universitäten, den größten Beifall sich erworben und in England wird sogar in diesem Augenblicke eine englische Uebersetzung davon veranstaltet. Warum es in jüdischen Schulen diesen Erfolg nicht erlangt, liegt wohl weniger in dem Büchlein selbst, als in der mittelalterlichen Methode dieses Unterrichtsgegenstandes in den isr. Schulen, von welcher Unwissenschastlichkeit selbst Lehrer und Rabbiner sich größtentheils noch nicht loslösen können. Concordanz abdrucken lassen und den Besitzern der ersten Auflage gegen einen sehr geringen Preis ablassen wird. Fürst. Nachlese zu Fürst's Concordanz von Leopold Löw, Oberrabbiner zu Groß-Kanischa. Je größer die Zahl der Flug- und Streitschriften ist, die in neuerer Zeit von jüdischen Gelehrten und Schriftstellern ausgegangen, um entweder die Emancipations- oder die Reformfrage ihrer Erledigung näher zu bringen, desto geringer ist die Zahl solcher Werke in unserer neuen Literatur, die nach ihrem Inhalte und Gehalte geeignet wären, die wissenschaftliche Erkenntnis' des Judenthums auf irgend eine Weise zu fördern. Fürst's Bearbeitung der Concordanz nimmt unter seinen Werken einen ehrenvollen Platz ein, und der gelehrte Bearbeiter hat sich um die hebr. Lexikographie und das Verständniß unserer heiligen Urkunden bleibende Verdienste erworben, was selbst diejenigen anerkennen müssen, die, wie Schreiber dieses sich nicht geneigt fühlen, dem Biliterismus des Vers, in dessen ganzen Umfange zu huldigen, und alle Sprachvergleichungen der Concordanz unbedingt zu unterschreiben. Folgende „Nachlese" will diese Anerkennung, welche der Zürst'schen Concordanz von allen Bibelforschern gebührt, durchaus nicht verringern. Sie soll vielmehr nur einen Beitrag liefern, der bei einer folgenden Auflage der Concordanz benutzt werden dürste; sie soll andere Forscher aufmuntern, in diesen Blättern Aehnliches zusammenzutragen. Der Red. des Orients wird gegen den Bearbeiter der Concordanz ohne Zweifel die Gefälligkeit haben, die betreffenden Beiträge in sein Literaturblatt aufzunehmen. I. Fehlende Stellen. 1. Unter der Wurzel rV>H Form PPD S. 397 fehlen folgende Stellend ime£>» rnn Eccl. 1,10. rm lil'K Eccl. 1, 16.; b njn' rra '^31 Eccl. 2,7. b njn renn jsön Eccl. 2,7.;; 1p(?Pi njn nn Eccl. 2, 10. '■ njn nvn^ Eccl.3,15.'..: 1D$n }D njn bn Eccl. 3, 20. njn ixb py nm Eccl. 4,3,, - ,;... arvssb njn -uw* ecct. 4,-16. njn n& nENn'pn @cct. 7,: 10. 2. Unter erw. Wurzel-Form nrpfi fehlt folgende Stelle b nnjn 5* nniDp dji Eccl. 6,3. 3. Unter erw. Wurzel fehlt die Form rppl$ und die hieher gehörigen Stellen: ftlft nW' HD Eccl. 1, 9.

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