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Der Orient · 1844-12-03 · 49 (3.12.1844) · p. Spalte 777-778

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
49 (3.12.1844)
Date
1844-12-03
Page
Spalte 777-778 (sequence 5)
Language
German
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777 Studien. I. Lrigland's Abhandlung über die Karäer. 778 * '12') rtrni 2« 2piD * i2n ]ijy '222 : 12b nüB-'ii» 2iä.' ^21 L)r)2*I 222*2 nc^io *?]"P 7>2'!22 N)!2 ,: (2n»ninri 'üb to 22N * nttsh) d>22 22 2212) 2712 7>2 Nd112 ' bp ]21212 (ni; 2vsn i]i22 "]V taino 21K 21py1 ' 102-12^ 2:W niipö j122i : in2’j?s2 2’j;-sni ' iti2'222 212212 D'|220nD 1'22’K * 222) ]'1JJ bj> IDtnN *P’12 : 0 2 71)17! tt*l7l 22^ 222YN 02N22 n2j)’_1 2ivx,i 712N0< '2 - ipt^ni rnj 2>>n n&o=ito :^sn p?0 V. tt*>7! NIL' pcv. 2 ^' 7j^N2 ^yn 1N12'2.V'1 ' )*1!2) 2)2 22^ l'NN'Y 211L.' : fINO 1N')N 1N1d)'Ä'1 "sinv 2'Ü 2121,222 ti/isnn '2 '2212 * 'c-ip 2,22)1 '222 7102 : 'öj? 71222 2iöK1? * '0^) N02^!2 10217112 ijn^d nso?. * Wp N'2p 22). nyb> : 12)2 o'n\n tusoi“) * D?? p2 p2501 VD'22E>) 1'22'K1 Dl) 220; 0'282 2x22X^ N'NI 220''O'22) 1DM . 1» T T : ** I TT! T T * TT“*; N1)p2) 1222 12 K 2 2^21 NN22 inb?) : 12 ^'2 ^5)1 INN) by * 1220 1)02)) jobw -]büb NDnn jpn pon pjOi' '22 ttH'2)22ip2 pbm ^bob Nsn Nin d) »3 jidh N2V 'ini'iC’i'D ]D*6d. —' Wie der Leser sieht, hat dieser Verfasser den Namen des Vaters unsers Dichters fälschlich angegeben*), denn aus dem Gedichte selbst erhellt, daß der Vater desselben E,TDtt hieß. Bei De Rossi (Nr. 598) befindet sich ein Gebet von D»TON p NDD nm Wir können nicht angeben, ob beide identisch sind. Vergl. auch Carmoly in Jost's Annalen 1839, S. 405, welcher übrigens Ham um statt Hammon schreibt. Das Gedicht selbst ist alfabetisch zuerst und trägt nachher die Ueberschrift in den Anfangsbuchstaben n^ß pDN) ptn nmiv mn P n^DOn* — Es ist geistreich siylisirt und ist ein Seitenstiick zu dem von uns bereits mitgerheilten frOD DVl^ des Moses aus Avignon, welches wir für das LB. des Orients bereits eingescmdt haben. Der Form nach gehört es zu den dreizeiligen Gedichten rw6t# ss. LV. 1843 S. 485), dem Inhalte nach gehört es zu den ^mahnenden Gedichten nrDin (st zur Kenntniß u. s. st S. f. f.). 2) Nach dem talmudischen Ausspruch auf Bibelstellen gestützt ‘"iDDD ywyv fei (Abot). i 3) Es gehört diese Stelle zu den wenigen, wo das L2UN ^71 ausdrücklich erwähnt ist. Es ist dieser Glaube auch bkj den Muhammedanern festgewurzelt,; s. Herbelot Rdljoterque oriontnlo Art. Die muhammdanische Sekte der Mu'atazil glaubt nicht daran. Ob die'er Glaube von den Muhammedanern zu den Juden oder 'ungekehrt gekommen ist, läßt sich schwer entscheiden. Saadj aj in seinen Ewunot we-Deot (Ausgabe Berlin S. 68 n) sprcht davon und der Uebersetzer nennt es und -up bnn. 7) Auch Aboab, Nomolegia p. 306 begeht diesen Fehler N. p) tjj22 - by ' 12) *?j) nijjbin 0'2210; 12 D'-ni'i n'Viy ' 122p. ]«’N’ 12^2 ^12^1 * 1*12-12) D'KhSD 12) b]) : nan Ntz 12)1 (Beschluß folgt.) Jakob Trigland'S Abhandlung über die Sekte der Karaer. (Im Auszuge übersetzt und witgetheilt.) (Fortsetzung.) Kap. 9. Die hauptsächlichsten Streitpunkte, die zwischen den Rabbaniten und den Karäern obwalten. Ueber die Sitten der Karäer. Ueber die abweichende Lehre der Karäer werden wir um so kürzer sein können, je mehr schon Scaliger, Drusius, Selden, Hottinger, Morin u. A. hiervon gesprochen haben; von den großen Festen ist schon oben Kap. 4. die Rede gewesen. Die Rabbinen suchen die Differenzen geflissentlich zu vergrößern, um die Karäer den Ihrigen desto verhaßter zu machen, dagegen werden sie von den Karäern, als dem schwächer« Theile, soviel als möglich verringert, um eher den Weg zur Eintracht zu bahnen. Sie heben blos das hervor, daß sie Alles verwerfen, wovon nichts im geschriebenen Gesetz steht; aber eben dieser Charakter hat sehr ausgedehnte Folgen. Sie erklären die Behauptung der Rabbbaniten von einem mündlichen Gesetz, welches dem Mose auf Sinai übergeben und von diesem auf Iosua und weiterfort auf die Aeltesten sortgepflanzt worden sein soll, für eine bloße Fiktion, berufen sich vielmehr auf Stellen wie Deut. 30, 10. Jos. 1, 3. Deut. 17, 18., um die AUeinzureichenheit der Schrift zu erweisen. Ebenso verwerfen sie die behauptete Nothwendigkeit einer Erklärung der heiligen Schrift aus der Kabbala, da die Schrift ihre Erklärung in sich selbst habe, indem eine Stelle durch andere klar werde, und die Schrift überhaupt-zu Verständigen spreche, da ferner, wenn sie nicht klar den Willen Gottes verkündige, derjenige, der ihn erfüllen sollte, gar leicht eine Entschuldigung in der Unbestimmtheit und Zweideutigkeit der Worte fände, und die Strafe Gortes gegen den Uebertreter ungerecht wäre. Uebrigens bringe die Kabbale gerade solche Erklärungen, die dem Sinne des Gesetzes zuwiderlausen; dies gehe soweit, daß, nach dem eigenen Geständniß der Weisen, die rechte 5)and zur linken und die linke zur rechten gemacht werden könne. Und wenn ja an einigen Stellen die Schrift nicht ganz klar und bestimmt ausspreche, was man thun solle, oder wenn sie etwas bildlich verstünden, was im buchstäblichen Sinne auf den ersten Anblick genommen werden zu müssen scheine, so hielten sie sich an das, was aus den verschiedenen Erklärungsweiftn folgt, und bestimmten so den wahren Sinn der Schrift^

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