Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1844-10-15 · 42 (15.10.1844) · p. Spalte 659-660

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
42 (15.10.1844)
Date
1844-10-15
Page
Spalte 659-660 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/8555529-9890798-9890842--3743-3530719
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

659 Kritiken. Beiträge u. s. w. von Ewald und Dukes. 660 waren, die aber in unseren Handschriften hinweggelassen seien *). Ewald legt dieser Arbeit S's keinen großen Werth bei, kennt jedoch die Reinheit und Zierlichkeit seines arabischen Slyls an -). Zu den Worterklärungen bedient sich S. des Largums, dem er, wie bekannt, einen traditionellen x Werth beilegt^), und des Arabischen, welche Hilfsquellen alle alten Bibelerklärer sehr anempfehlen 4). Dukes hebt 1) S. GeigerZ. s.j.T. V. 291. Not. 2; Bechaji in seinem Kommentar (70 d)-citirt eine solche Erläuterung S's, da er “KvnDl fcCH'D fast* Ibn Libbon in Iikawu ha-Majim S. 126 nennt S's Pentateuch - Uebersetzung bn.1i7 mir6. So scheint auch die Stelle in I. E's 2. Version (HHpH £TVD) S. 80 b dem Kommentar S's entnommen zu sein. , 2) Vergl. Munk notice sur 8. S. 122 und Geiger a. a. O. ,s 3) Siehe Emunot 17 b (ed. Amst.) bznpOD D\\^n 'tnnrD’p owzun 'Tobn am". 4) So macht Jehuda ben Koraisch in seinem Sendschreischreiben . auf die Nothwendigkeit des Targums und der andern Dialekte beim Bibelftudium aufmerksam. S. Orient LB. 1842 Nr. 2 und Dukes im zweiten Lheil dieses Werkes, S. 117. Dunasch ben Librut (R. dd) stellt durch einige Beispiele den Nachtheil auf, wenn man immer die hebräischen Worte mit gleichlautenden hebräischen zu erklären sucht, die wir hier mittheilen: nniy pttP '121 mop ui? pir xb p d -jyniNi,, ,dmt pinDDi Dump ndddd im’ p , nunyn ywb mdP iniDp iP pn1 nP ii^n , ’pin 'n in nix idnu 102 , pns’ nPiN p^P dn u , "pini-pmi Pn UTn'i M11221 : pnN , "joniN_ jnnsr , pna’ omi , -pi by -pin un -hx iniDi> Pu xb , DnimiDDa iddi : Dtninp nt .in noDn ien min pa/p dn u u,dhdd -jpD’i Pn ininP bu xb ,by ui> pbv'i ^2N’ 1pD2 D.11D21: DUIHD N 2 *7 D H 3 V 1EN (DIN) \\uhb DN ptsP dn u , rbw nd’ u i y Pn ’iniDT? Pu xb , 1 y dm>n hd1 düiddt : djtitid nNTy bbw -tt/X DIN dn -o , HNjp n’un n n 121 bx midi1? feu Np , npP Np DU221 0,11122) : DUlilD '0 21 2M1’ 1EN. DIN pEp pEp DN '2 , yEyEl pN inillppu Np, 'y&ob nsm ,-]T ndd iddi : dunis niyyE iunis np^n din DN >2 ,n'Dl 1EN2 ,IDiy DDp M’l pN lillDP bll Np ."djthtd hdd irrnnu Ein nn 1EN dtn pt£»P .Nicht fetten werden auch im Talmud und den Midraschim biblisehe Wörter durch andere Sprachen erläutert. Wir setzen einige hierher: 01212) IDE D1121 DM U1D2 E’ INN liy ilPl D112 „ .('2 b .(xd de) Nnun NN'y^p pnp dm uidd pp , p'i .('2 'n mde uPeii1) p’pn m nNpn , HD’Ep nyoii pilp 1M DM UlP mdPied >1D’Ep .(i"d n'S) iTYO iTVDD^ .(’P pnüJD) NMD NpiJp pilp NMTyn Pit:, iyi , M2 n’tt'NMD). n'Py NpuP pnna N'DTyu sDV pnP'iy .l'ä Np pjl NDT eniD) nPPo npiiDD1? jmus N'DTyo, M'DN P dPd .1/1 ne ,1D\N .('.i i j DV) Nnny Nnrab pnny N'DiyD, -ppjiN no P nilN ID'DP 'yo -N NM Miy \wb , >1Dp lyDD .('.l n"' nun wiid) P iyuN idn nm (2. Th. S. 8. Anm.!4) einige Stellen hervor, in denen S. dem Targum folgt, zu denen wir noch folgende hiiizufiigen. Ps. 1, 2 übersetzt S. M rninD mit y\NiE', Gesetz, mit der Erklärung, weil das Lesen, wovon im zweiten Gliede die Rede, tm ersten nicht passe, ebenso gibt das Targum m nun mit ND1DUD. 2, 12 m iptyj. S. „Rüstet euch mit Reinheit ihm zu gehorchen, T. n)2Pn P'Dp. 18, 2 -pniN S. „nach der targumischen Sprache soviel als D,1N". 29, 8 L>1p S. D'pl, K. ppn. 35, 13 lpn by S. „Rücken", T. '2iy ^y. 52, 9 MMD iy S. „Er rühmt sich seines Vermögens", T. nuiDDD pE'y. 68, 3 tjnJn S. „wirst du sie vertreiben, T> pDptjn. 84, 6 nnMDp nP’DD S. „deren Herzen unschuldig sind". K. Nnmm. >41, 3 '5,2iy bl S. „das Aufheben meiner Lippen". T. ,im»2'D fjipt. Hiob 22, 26 -\UD S. „Burg", T. tppn -p3. Von manchen Wörtern gibt S. sehr sonderbare Uebersetzungen, wie z. B. 19, 12 nnw IN, wie dmn (t Sam. 13, 21) „Waffen". 10, 5 n’D1 „Ruhm", wozu Ewald bemerkt „das in unser» Wortbüchern fehlende N12N, welches den Lauten nach dem rPD1 entspricht, soll wahrscheinlich so viel als Ruhm bedeuten, ähnlich S's Uebersetzung Don N2' „die sich des Unrechts rühmen". 22, 11 ollip »im Alter". 42, 5 miN „Vorsingen". 110, 3 m^D DIMiD „vom Rande des schwarzen Meeres". 129, 6 „müsse des Sinnes halber den Sommer bedeuten und sei ddnPn ]0 TirUDp-, aus der prosaischen Volkssprache, oder von den Worten der Mischna". .1x2p übersetzt er 10, 1; 22, 2; Hiob 1 als Verneinung, und die hebr. Wörter sehr oft mit gleichlautenden arabischen, z. B. 101, ö UEpD, ytJ/NpN; 114, 1 iyi>, DypN, 84, 4 -,111, ,1'iH. Dem Texte fügte er zuweilen Wörter zur Erläuterung hinzu, wie z. 58. idn in 19, 8; 1P.11 zu MiytMl (Hiob 18, 14). So sucht er auch den Widerspruch der Steilen 40, 8, 52, 17 mit den mosaischen Opfergcsetzen durch Hinzufügung des Wortes „allein" zu heben und übersetzt daher tiDt plDHn xb '2 „Du verlangst. Opfer nicht allein". Bon unserer Leseart weicht er ab in 77»^ (18, 37,; apMN (18, 43); nU (»6, 7), welche Leseart auch I. E. hat; ,121 (60, 4); nsnu (42, 11), ebenso das T. J'PjTD; niNDDZ? (55, 52), so das K. IDltt p> 1m1 )yyt£t. dm dPn naV pnua pinN n’N , May P ljnsni .('i n'b Dst>) riD’ap ’Dpii’) NniMy Niiinnb pnns NOiyi ^piv ,finyu (nb i"d; ib i’iiniD .('l 1"' ’IDD) (?) NM DlpIlD ptsp , ptfil 1t?V p’Din1? , >121151 (l'b i'b) pDi’ l'nbri 12 , >1'1D .('p imnjo) Besonders liebte es R. Lewi biblische Wörter durch arabische zu erklären, dem auch alle diese erwähnten arabischen Erläuterungen zugetheiit werden. Dieser Lewi ist io'D p ,p, dessen hagadische Vorträge und Bibelerklärungen sehr beliebt waren; Vgl. Jer. Jabamot S. 3i; Ber. Rab. S. 70; Raschi zuKidduschin 74 a; Jalkut zu Hosea: „O’21D DUV111 D’DID DM21 D2Dy Ulp ’D’D p '1^> pj2".

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.