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Der Orient · 1844-09-17 · 38 (17.9.1844) · p. Spalte 601-602

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
38 (17.9.1844)
Date
1844-09-17
Page
Spalte 601-602 (sequence 5)
Language
German
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601 Studien. Das.Testament Salomo's 602 ßoXov' Kal ensgoozqGa avzov xal einov' Xeye zig ei 6 daifieov ’eepri eycd sl(U BeeX^eßovX- 6 zoov daipiovicov e£ag%og* dnavzeg de oi dai^ovsg eyyia&ev p.ov ngoedgevovöi xal epipavi^co exdazov daiiiovog zrjv cpavzaGiav' avzdg de (ioi en^yyeiXazo ndvza za ccxd^agza nvevfiaza aydyeiv ngog (is de6p,ia * Kal eycd ndXiv ido^aGa zov S’sov zov ovgavov Kai zrjg yrjg Kal ev%agiGzeo avrep navzoze. ’Ei7ivd,6\jLrr\v nagd zov daipiovog el eGzlv ev avzolg d'^Xsiai, zov de poi (pyoavzog elvai, xayco ein ov Tj&eXov eidevai Kal aneX&cov BeeXfeßovX zayv, ‘rjveyxs tzgog fie zyv 9OvogKeUda> p.ogcpi)v eyovoav negtxaXij, Kal deGfia yvvaixog v%goozov, Kal xegaxi^ovea zy\v xecpaXriv' JAd'OVGrjg de avxijg ecprjv avxfj' Aeye fxoi zig ei' rj de ftoi eeprf eycd ’OvooxeX'ig xaXovpiai' nvevpia G e ß co fiaz co (?) nenoiripevov' cpcoXalov enl zrjg yfjg' Gnr\Xaiov p,oi %gvGsiov ’iv&ct ■ Kei^ai9 e%co de noXvnoixiXov zonov' noze p,ev dv'&gconoig nviyco * di ayiovrig' noze de ano zrjg qtvGecog eig dyxedvag (ad marg. 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Sie antwortete : ich heiße Onoskelis, bin ein erschaffener gefürchteter Geisteine Höhle auf der Erde, eine goldne Höhle ist mein Aufenthalt; ich habe mannigfaltige Verrichtungen: bald quäle ich die Menschen, indem ich sie ängstige, bald verberge ich mich aus der freien Natur in die Schlupfwinkel. Das Meiste dient mir als Wohnung, seien es Abgründe, seien es Höhlen oder Schluchten» Oft verweile ich auch bei den Menschen in der Gestalt einer Frau, vor allen bei den Honigfarbigen ({leXingootglj; diese stehen unter einem Gestirn mit mir, denn mein Gestirn beten sie im Stillen und öffentlich an, und wissen nicht, daß sie sich dadurch schaden, ur.d mich noch mehr reizen, ihnen Uebels zu thun. Sie wollen durch diese Verehrung Gold gewinnen, ich aber gewähre denen wenig, die mich verehren, wenn sie es auch in bester Art thun. Ich Salomo richtete jedoch die Frage an sie, woher sie stammesie antwortete mir: ich bin im Walde geboren aus einer Stimme, die sich an keine Zeit bindet, Echo genannt, wenn der Mensch Ich sprach: unter welchem Gestirne wandelst du einher? Sie erwiederte: unter dem Gestirne des Vollmonds, deshalb weil auch der Mond am meisten wandert. Ich redete weiter: und welcher Engel überwältigt dich? Sie sprach: der, welcher in dir regiert» Und ich, ihr dies als Uebermuth (xlovrjv, kXovvtjv) anrechnend, befahl einem Soldaten, sie dafür zu züchtigen. Laut schrie sie auf und bekannte: ich stehe unter der Weisheit, die dir Gott gegeben, und unter dem Engel Joel. Hieraus gab ich ihr auf, den Hanf zu spinnen zu den Seilen am Werke des Baues Gottes, und so zeichnete ich sie mit dem Siegel und band sie, und sie wurde unschädlich gemacht, daß sie Lag und Nacht stehen mußte und Hanf spinnen. — Nun gab ich Befehl, daß mir ein andrer Dämon herbeigebracht würde, und alsbald kam gebunden der Dämon Asmodäos^-), den ich fragte: wer bist du? Dieser sah mich Naama (nDyJ), IgereL, (rrON1)/ und Machalat (nbriD) bekannt, ebenfalls Mütter von Teufeln und Weiber Sammavl's, wie auch Lilit dem Samaöl als Frau beigegeben wird. Rabbi Bechaji in' seiner Erklärung der 5 Bücher Mosis fol. 15. Col. 4 (Parascha Bereschit) sagt: iTJN) nriN blh tfin) D^hD) .fTtfNl DOJAN trb'b' mDW D’tM rwnttf njbipn ymND nrw noipra rfewiD nru* * iddd nnb pN hnddh nn nra nunir-ino ]ntnW>-msn nx nonn nv^peer nj;tyo nnDipm nn^ tai anp ina niaapno? jn w bw D'Bti yaaNi wiaaa nn wonm w ninD^i enay onw Nipi nnbw bwü by) pnOTD n“nna 'l wy inDJini. D. h. „Vier Weiber sind der Teufel Mütter, nämlich die Lilit, und die Naama, und die Igeret, und die Machalat, und es hat eine jede derselben Heere und Schaaren von unreinen Geistern ohne Zahl. Es wird auch gesagt, daß eine jegliche in einer von den Sonnenwenden, die im Jahre sind, herrsche, und daß sie sich an dem Berge Nischpa, nahe an den Bergen der Finsterniß, versammeln, und eine jede in ihrer Sonnenwende von der Zeit an, wo die Sonne untergehet, bis Mitternacht, mit allen ihren Heeren herrsche. Ueber diese Alle hat Salomo Gewalt gehabt, und hat sie Knechte und Mägde genannt, weil er sie zu seinem Dienst nach Gefallen gebraucht hat. Diese vier Weiber aber sind die Weiber des Fürsten, der über Esau herrscht (des Samael) und es hat Esau nach dessen Beispiele auch vier Weiber genommen, wie im Gesetz deutlich erklärt wird^. 11) dv%g(6nov fioUßdov depewog Worte, aus denen ein befriedigender Sinn kaum herauszubringen sein möchte. 12) Von dem Verhältniß, in welchem Salomo zu Asmudai (\sHDB\v) gestanden haben soll, findet sich in alten Erzählungen sehr Vieles vor. Nach dem Traktat Gittin foi. 68. Col. 1. 2 schickt Salomo den Benaja, den Sohn Iehojada^s, zu Asmudai (also eine ähnliche, vielleicht dieselbe Sendung wie die, welche hier in unserm Buche erzählt wird), um diesen durch ihn binden zu lassen, und um auf diese Weise von Asmudai zu erfahren, wie die Steine zum Tempel ohne eisernes Werkzeug zugerichtet werden können. Solche Werkzeuge sollten nämlich nach einem alten Orakelspruch nicht angewendet werden» (Der Sache nach wird die Frage durch das Würmchen Schamir gelöst, vgl. Note- 4.) — <;

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