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Der Orient · 1844-08-13 · 33 (13.8.1844) · p. Spalte 517-518

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
33 (13.8.1844)
Date
1844-08-13
Page
Spalte 517-518 (sequence 3)
Language
German
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517 Kritiken. Parchon's Lexikon angez. von L. Dukes. 518 Er citirt einige Verse aus seinen Gedichtena3), einen Thcil von dessen grammatischem Gedicht hat er in seinem Vorworte erhalten, und wir haben dieses Gedicht bereits früher bekannt gemacht-^). Raschi (den er t&nüJD ‘1 nennt, welches wohl nD^ßy '“i heißen muß und ein Fehler des alten Kopisten ist), seinen Zeitgenossen Jehuda h a- L e w i, den er persönlich kannte und von welchem er ebenfalls einige Verse aus religiösen und weltlichen Gedichten citirt25) u. a. m. Parchon's Lexikon bietet auch einige Lesearten da, wovon sich einige in verschiedenen europäischen Mskt. bei Cennicott erhalten haben, andere25) aber sind aus allen Handschriften verschwunden2^). Die sämmtlichen Lesearten sind übrigens nicht von großer Bedeutung. P archon liebte in seinem Wörterbuche gelegentlich mehr Fremdartiges einzuflechten, welches zwar nicht in strenger Verbindung mit dem Worte stehet aber anderseitigen literarischen Werth hat. Manche naturhistorische Notizen, die in seinem Wörterbuche zerstreuet sind, müssen hier mit einem Worte gedacht werden. Manche derselben sind fabulös (d. h. für uns jetzt), sie reichen aber ins hohe Alterthum hinauf. Vergl. Art. D1D, welches sich in Aelian (Thiergeschichten Ui. §.25) und im Midrasch Rabba, Bl. 143 d findet, d.in, worunter wohl die vioneu muscipula verstanden ist. Vergl. Perty, Naturgeschichte II, S. 324. Dieses Wörterbuch, ursprünglich in Italien verfaßt, scheint auch daselbst, so wie in Frankreich und Deutschland bekannt geworden zu sein, weniger aber in Spanien, wenigstens ist uns kein älterer Schriftsteller dieses Landes bekannt, der es erwähnt. Daß es in Spanien nicht sehr bekannt wurde, mochte zunächst seine Ursache darin haben, daß die Bewohner dieser Länder sich der arabisch geschriebenen Werke des Jona b en G'annach und anderer in dieserSpr. geschriebenen Werke bedienten, welche später auch übersetzt wurden und wie bereits gemeldet wurde von Parchon selbst. 23) Der Vers im Art. wbp ist aus dem Gedicht entnommen, welches 'inj WpD TU anfängt und welches wir im Literaturblatr des Orients 1843, S. 805 bekannt gemacht haben. 24) Gelegentlich mag hier bemerkt sein, daß die Worte in diesem Gedichte (Ehrensäulen, S. 100, Nr. 74) wy wohl 'Ui lyu1 pp zu lesen sind und daß (ebendas. Nr» 76) DDjy wohl nn&y oder DDE/ heißen sollte. Den Namen des Verfasiers der Ehrensäulen wußte Hr. Stern nicht. 25) Vergl. Art. -ju, welches Gedichtchen wir bereits früher im LB. des Orients 1842, S. 821 Nr. 2 mitgetheilt haben. Art. pu, welche Verse aus dem P i j u t D^SU^n noipn entnommen sind, welches sich im portugiesischen Ritual für pm findet. 26) Dabin gehören Art. idn in nniONH TOD (Kohelet 4, 14) $y\ 2. in nui Psalm 89, 11. 27) Dahin gehört Art. W. Dmny (bei Cennicott haben mehrere Ms. DnTO)f7>nrD * main nP t^P n‘DD nN ' ' D^ninn p * nin Ueberdies hat später das Wörterbuch des Kimchi alle seine Vorgänger gänzlich verdrängte Ob Kimchi selbst dieses Werk des Parchon kannte und benutzte, ist schwer zu entscheiden, das Schweigen desselben davon läßt auf die gänzliche Unbekanntschaft mit demselben schließen. Auch der fleißige Salomo ben M elech (-j^D fl der Verfasser des schätzbaren Michlol Iofi erwähnt es nicht und scheint es auch nicht gekannt zu haben. Interessanter wäre eine Vergleichung der beiden Wörterbücher des Parchon und Kimchi, ein Punkt, welchem der Herausgeber mehr Aufmerksamkeit hätte schenken können als er wirklich gethan hat. Es ist die Gelegenheit nicht mehr ferne, wo wir selbst diesen Punkt werden zu berühren haben. Von den Schriftstellern, die unfern Autor nennen, sind anzuführen: 1) Der anonyme Kommentar zu Job auf der Stadtbibliothek zu Hamburg, von welchem wir in Zion U/S. 100 Proben mitgetheilt haben. Auch Hr. Stern erwähnt diesen, ohne eine Qelle anzugeben. 2) Die mim Pj> 112D111 'Pp, Ausgabe Livorno S. 28, welches Buch wir jetzt nicht bei der Hand haben, um die Stelle nachzusehen. 3) Moses ben Isaak ben Hanasi aus England, der Verfasser des □n&yrj PDD, von dem sich unsers Wissens das einzige Exemplar in Europa auf der Oppenh. Bibliothek Nr. 999 befindet, welches laut Katalog, Grammatik und Lexikon enthält (ist im Register vergessen). Das Zeitalter desselben ist unbekannt2^). 28) Es sei erlaubt dieses Vorwort hierherzusetzen. miriD nPi 3n ppp 1122 1212 DPiy 'i<< n dbö Pni wi' 13 lPn nPi d’dk’i. pN tonPd * d'33ni Tiay oipn idini * iD3 nP mm idnj33 Ppi 113.11 ntED ymPi , i3jn i'ix p , -ono i3iP, 'iiP’ni ini p iems un , ’D '1112, '2in 'v'3 , iideo o , 131 niüPj 3’n widd i»n in'kmip xii'i pnin 'in ’D Py ij?33,, vix Tcnyi , ptbi pnpi3 , ptb tdini , nmin iP3pi icpi , d’hdP ipb riNipi , on pn P3 miN ’un iny 0 , i3'L'iP m 'i'3 ir»n nPi , na uPdi Pa Py 'ipipi nPi ’iiai nP o , 0 N3 iew , D’i3D3 aia nma nP an., map lEnpni nP oym [Pty] P1131 120 in ’i'Nii , d'idid ’pnpiai 1111003 nNJJ p 13i’ bi vby wmw nii’i p min1 '1 P231 ni’iiNai iin iti;n3 pi nr nP niw rum pnia p yii’i dhidn 12 'i idj? nminN nPn b man p~ ii3i n n j pi P3 1P D?m 1131 niPn 13V IN! 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