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Der Orient · 1844-06-25 · 26 (25.6.1844) · p. Spalte 407-408

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
26 (25.6.1844)
Date
1844-06-25
Page
Spalte 407-408 (sequence 4)
Language
German
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407 men lies, um Gedichte für die Gesellschaft daraus zu entnehmen 2a). (Fortsetzung folgt.) Literarische Aualekten. Aeber eine Stelle im Josephus. Jos. Bell. Jud. I, e. 31, 1 heißt es: ’Etcl xovxocg ncd Ba&vXXog £ig xovg £Xsy%ovg (gegen den Antipater) Gvvsdgcc[LEv, zsXevtUlCt Telex LQ X CD V ’AvXL7tdzQ(p ß £ ß 0 V X E V fi £ V CO V * r\v (.ilv ydg dnsXev&SQog aoxov. Koficgcov öe?)kev aXXo ^rjXTjxrjQLOv, lovg dG7cidc6v,KcclxvXovg£zsgcDV £ Q 7t EX CO Vf LVCC EL TO 7ZQCÖZ0V CCGd’£V7]G'ft (pttQ/XttKOV, XOVXCO <f?SQ(DQCig (lEzci xrjg yvveu%6g 6%Xlgulxo kcczu xov ßcxGi- XEcog. Und c. 32, 5: Ovagog 8s %sX£VGag drtoXoyElGQ'cu xov ’JvTiTzazgov, ncd og ovöev tlXeov, eItvcov rj eGxl fioi xov £lt]8sv adiY.siv fidgxgvgu ekelxo Giycov, alztf- Gag to cpccgpccnov, ölScogl xlvl xcdv etcl &avdxcp %axcc- %gixcov 8£G}ic6zr] tuelv. Tov dETCagccQ'qficcxsXsvxtjGccvTOg, o fi£v Ooccgog, dnogg^xovg %ouf\Gcig xccg itgos \Hgcodrjv ofuXlag etc. Nun ist aber bekanntlich das thierische Gift nur durch den Biß tödrlich, der Genuß desselben aber unschädlich. Hr. Dr. Jost, dem ich unter Anderm diese Notiz witgetheilt, schreibt mir: „den naturhistorischen Fehler mag Josephus auf seine Achsel nehmen. Er hat ja so manches Andere, in sich selbst Widersprechende, wie ich schon im 2. Lheile meiner Geschichte nachgewiesen habe." Jndeß dürste doch diese Mittheilung in weiterm Kreise vielleicht nicht überflüssig sein, wiewohl sie keinen Grund giebt, die übrige Erzählung daselbst verdächtig zu machen. — Sendschreiben an Hrn. Dr. Heß, Red. des „Israeliten". Vor wenigen Lagen wurde mir durch meine Buchhandlung eine Partie Nummern ihres geschätzten Blattes zugeschickt $ bald hastete mein Blick auf Nro. 1 — 3 von diesem Jahrgang und auf der in denselben abgedruckten Recension der kleinen Schrift „Jehova" rc. Nun bin ich für gewöhnlich zwar kein Freund von Meta-, Anti- oder andern Kritiken der Art. Einem unwackern Buch, meine ich, geschieht'durch eine scharfe Recension schon zu viel Ehre: ein wackeres Buch oder Büchlein aber kann in seiner Mission oder seinem Schick- 28) Wir lassen hier Netanel Lrassuti sprechen: wjn rub.ini mjni nm nm üinbd wmroya bnpnbnibnpnavi mwrü ■*•*'’*' “wo pim ibm^r» ' nnwN oipbi mm bi Dipb um* by noybi *]DNff-Dnö ST lÜ'jja DD” T1D ^TD bi\ tpii mrnbon “pra dw ammn;pnD -Dnoyn jp. yyojy *wa dwüh nw M>a mmN) anV Nisob Dmv?n nnm anm nopDai nona \rnyw D^ivbjw dt NSJDn nm nnpb nüMi diindn jwbn nsi ab oan, ba by d.tjd w m * 4 * * üüab iab* im D'bibn üb wy oip nwb nn^nnnaiy n^T bmü pm pyby' w-naiüJ'D üdj wy nawa ü'yw Dna wai bVr ’bN'n pvpV^ n^jn 'noa d^ _ .(wm *\& naob nonpn) 'ui nüpi u*rm ■mnäwm 408 sal durch die übelwollendste Kritik auf die Dauer nicht irre gemacht werden. Zugleich erscheint mir eine begründete Kritik gleich dem Artheit eines obersten Gerichtshofes, dessen Eindruck oder Wirksamkeit durch eine nachfolgende Appellation an das Publikum zu schwächen oder vernichten zu wollen, mehr ein schwieriges als hoffnungsvolles Unternehmen sein kann. 'Die Eingangs dieses gedachte Recension jedoch ist so voll heitern Humors, und ein guter Witz, selbst auf meine Kosten, hat von je so viel bei mir gegolten, daß ich mich entschloß, meine Achtung für den mir unbekannten Hrn. Recensenten dadurch an den Lag zu legen, daß ich es in gegenwärtigem Versuche, die Spitzen manches in der Recension ausgesprochenen Tadels durch folgende Gegenbemerkungen resp. Rechtfertigungsgründe abzubrechen. 1. Der Hr. Recensent hält sich darüber auf, daß ich mich begnügt, in wenigen Seiten ein so dickes Buch zu bekämpfen; „daß Ghillanys Behauptungen unwahr, sei zu beweisen unnöthig; das „Wie' darzuthun, könne allein Sache der Wissenschaft sein, und uns nur durch weitläufige Widerlegung geleistet werden.". Daß aber das „Wie" und nicht das^ „Daß" Sache,der Wissenschaft — nego4 Wissenschaft, ist Entwickelung einer Idee auf logischem Wege; das Ziel, die Wahrheit. Mit je weniger Apparat eine Wahrheit ürs Licht gestellt wird, wenn dies nur vollständig geschehen, l>esto glänzender bewährt sich die Wissenschaft. Also folgt für imsern Fall. Das „Daß" ist Sache der Wissenschaft; das „Wie" Sache der Gelehrsamkeit. Die Gelehrsamkeit kann gegen die Wahrheit gleichgültig, sogar derselben feindselig sein, misbraucht oft ihre Schätze im Dienst der Lüge, und ist in diesem Fall die schlimmste Feindin der Wissenschaft. Diesen Ruhm der Gelehrsamkeit ließ ich dem Buch in pu»et« und seinem Verfasser gern ungeschmälert. Es bedarf keines Beweises, da ich einmal a priori die Unhaltbarkeit, den innern Wiederspruch der Behauptungen Ghillanys, und ich glaube' hinreichend, bewiesen, daß die einzelnen Stützen Ghillany's unmöglich das involviren können, was Ghillany denselben gewaltsam auspreßt. Allein so sehr achte ich fremdes Eigenthum, daß ich es verschmähete, dem bekämpften Buche Schritt für Schritt nachgehend, den falschen Schein einer Gelehrsamkeit mir zuzueignen, die nicht die meine" sondern des oft citirten Buches gewesen wäre." — Außer dem Gesagten stände mir noch ein viel schlagenderer Aufhellungsgrund für mein Verfahren zu Gebot, mit dessen Veröffentlichung ich aber den Vorwurf eitler Prahlerei auf mich laden würde. — Wem daran gelegen ist, der kann das Nähere erfahren von dem jungen Manne, Dr. Schwabacher, gegenwärtig in Hamburg privatisirend, dessen freundlicher Gesellschaft ich mich erfreute, als das Buch „die Menschenopfer" bei uns eintraf. 2. Weiter wird.mir in der Recension vorgeworfen, daß ich in der ersten Hälfte des kleinen BZches mit Dr. Ghillany „fraternisire". Studien. Literarische Analekten.

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