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Der Orient · 1844-05-28 · 22 (28.5.1844) · p. Spalte 349-350

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
22 (28.5.1844)
Date
1844-05-28
Page
Spalte 349-350 (sequence 7)
Language
German
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349 Kritiken. Kurze Anzeigen. 350 i So bald als man solches in der nbnp hat vernommen, Wie groß Schreckniß ist auf Erlichen gekommen! Ein Zeder war' gern rpn einweg (hinweg) gezogen, Ein Jeder war' gern einweg (hinweg) geflogen. n Chen (Gunst) haben viele.Jehudim bei n)V0 (Edelleuten) bekommen, Welche sie auf das Land in Schutz haben genommen; Da hat man nix anders gesehen in allen Gaffen und Eken, Als ein Packen und Ziehen einwegen. D Truhen und Kasten hat man den ganzen Tag vor sich gesehen, (Die andern 3 Verszeilen fehlen.) Ja dieses Austragen hat eine große Vertumelung in. der thun machen. Daß Einem das Herze im Leib' hätt' sollen zerkrachen, Auf das Volk hat solches gemacht ein groß Schrecken, Alle Träger und Fuhrleut haben nicht thun klecken. 2 nBDl HDD hat solches gestanden, Daß kein GG'iy ist mehr in der nbnp vorhanden; "d Dergleichen viele und sonsten Chaschube - Leut, Haben sich alle gemacht auf die Seit. b 1*n DD^y ub, wie weh ist uns geschehen, Daß juön — — —- — -- — — Fehlt. P Kehren will ich mich weiter zu darzählen, wie die rn*j hat über Hand genommen, Und wie so viele nyn rWDJ durch den seien weggekommen, Zum Ersten hat man wol gemeint zu löschen die nEW, Aber es hat doch über Hand genommen die nD.iQ. 0W) haben gemacht eine .^pn, Also bald als man spürt bei einem die rUDD, Soll man ihn tragen aus seinem Haus, Und ihn legen in die Büdlich (Buden) hinaus. Ich schließe diese fragmentarische Mittheilung mit dem Wunschedaß irgend einer unserer Leser hier in diesem Blatte über dieses „neu Klag-Lied" oder über das oben erwähnte /Hrostitz er Kedoschim-Lied", nach dessen Melodie dieses angesertigt wurde, oder überhaupt über ähnliche Gegenstände, einige Mittheilungen mache. Auch die jüdisch-deutsche Literatur, als Spiegelbild des jüdischen Volkslebens in Deutschland seit 1500, verdient die Beachtung der Geschichtschreiber und Literarhistoriker. Kurze Anzeigen. 23. Iloly Convocations, regulated by our Rabbins, and observed by (all) Israel, in aceordance with the Pentateuch and reason. By the Rev. M. II. 8imunson, second Master of the Hebrew National School, Birmingham. London, 5604. A. M. (1844) 8. Selbstverlag des Verfassers und durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Auch unter dem hebräischen Titel: mina DiHDD tanpr/ w-ipo bsnpn 'n nyio .nDDnm minn d y b) «pm lysp nwo Der Gegenstand dieser 35 S. starken Schrift — eine Untersuchung über den sogenannten ni^Jl bw W ü' — muß ein um desto größeres Interesse erregen, als von der Seite der „would—be — pious“ — um mich eines Ausdruckes des Vers, zu bedienen — ein Jammergeschrei über den anti-biblischen zweiten Festtag erhoben worden. Der Vers, abstrahirt vom talmudischen Grundsätze NßVH Np*1 DD, und stellt sich die Aufgabe, die Notwendigkeit der Feier eines zweiten Festtages in der Bibel nachzuweisen. Daß der Vers, den Talmud bei Seite gesetzt, finde ich in Ordnung, indem er im Talmud nicht gar heimisch zu sein scheint; denn sonst würde er nicht die Frage aufgeworfen haben, warum nicht bei Jom-Kippur der Grundsatz p^D dTOD seine Anwendung finde. Der Nachweis in der Bibel ist ingeniös; aber nichts mehr als ingeniös. Er theilt die Feste nach dem (der Vers. schreibt ijijmn p!3ip^!)in drei Klassen: zur ersten Klasse gehören der Sabbat und I o m- K i p pur, bei denen der Pentateuch sich der Ausdrücke DiPDnunD bdd .pratp rDuy , ny bedient, p^ und D'pDD aber wegläßt; zur zweiten Klasse gehören die Feste Pesach, Schabuot, Sukkot, bei denen wir ,:ny , r\2W ba , GHp NGpD und pN unb DipDD finden; die dritte Klasse macht das R osch ha-Schau a-Fest aus, wo wir weder p>\ , nipül, noch Q^rOPD /Dj, wohl aber liratfif und anp ^r->pO antreffen. Die zur 1. Klaffe gehörenden Festtage werden einen Tag, von einem Abend bis zum andern auf der ganzen Erde gefeiert, weil onro^ irGiPn my nyi D">yD (Lev. 28, 32), „in allen euern W o h n p l ätzen" (Exod.35,3; Lev. 23, 31), und weder „Land" (Palästina) noch „an dem Orte" (Jerusalem) sich dabei finden. Pesach, Schabuor und Sukkot müssen sowohl in Palästina als außerhalb desselben — weil ‘PDD iExod. 12, 20; Lev. 23, 21; Sukkot ist unter &bw mit inbegriffen) — jedoch in ersterem Lande dlos einen Tag — weil DlpDD (Deut. 16, 2. 7.15; das. 16, 11; das. 16, 15) und p^ (Lev. 23, 10; das. 22, 22; das. 23, 39) — in den übrigen Ländern aber zwei Tage gefeiert, weil wir, die wir diese Feste nicht „an dem Orte" feiern können, sie wenigstens auf der ganzen Erde mit den Jerusalemitern zu gleicher Zeit beobachten müssen. Wenn die Rabbinen sagen: cfoyn ySDNU buiW' V'IN, so meinen sie damit, daß wir die geographische Länge von Jerusalem aus rechnen und es zum Mittelpunkte machen

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