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Der Orient · 1844-05-28 · 22 (28.5.1844) · p. Spalte 343-344

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
22 (28.5.1844)
Date
1844-05-28
Page
Spalte 343-344 (sequence 4)
Language
German
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343 344 Studien. Bibliographische Notiz rc. Physiker lächelnd auf die Spottbilder einer Naturkonstruktion herabsieht, und die ähnlichen einer Gottkonstruktion herabsehen zu können, um das Korn von der Spreu, die Wirklichkeit vom Schein, die Wahrheit von der Lüge, das Judenrhum und seine Offenbarung vom Heidenthum und seiner Prätcndentoffenbarungen zu scheiden. Die Scheidung muß einige Schwierigkeit haben. Denn in der Theologie spukt der unsaubere Geist der Verwirrung, trotz Mose und den Propheten, noch immer fort, während in der Physik der Ernst der Forschung niemals jener Anmaaßung der dogmatisirenden Vernunft unterlegen ist. Dies liegt freilich im Unterschiede des Objektes, denn für das sinnliche Objekt zeugen fünfIeugen zugleich, alle unsere Fühtfäden sind ausgestreckt, das Material der sichtbaren Welt zu umspannen: für die unsichtbare Welt haben wir dagegen nur Einen Sinn, das Gehör. Jeder Geist, dessen Bekanntschaft wir machen sollen, und wäre dies auch nur ein'uns gleichender, den wir noch allenfalls begreifen könnten, weil er uns gleicht, muß sich uns durch's Wort, durch den ausgesprochenen Gedanken, mittheilen; muß sich hörbar machen. Nehmen wir nun an, daß mit dem Menschengeist die Schöpfung nicht abgeschlossen sei, sondern daß es mit jener Ahnung, die der Dichter in den Worten ausspricht: Er mißt den Stufengang tief unter sich hinunter, Er ahnt den Stufen gang hoch über sich hinauf seine Richtigkeit habe, und daß dieser „Stufengang hoch über uns hinauf" gleichen Schritt halte mit dem Stusengange der herrlich-glänzenden Weltkörper über den kleinen Planeten, den wir in der Gegenwart bewohnen: so ist es doch wohl keine „Gutmüthigkeit" im Sinne des Herrn Hirsch, d. h. keine Albernheit, noch eine „Identification des Judenthums,mit dem Unverstand" wenn gefodert wird, daß unsere Kunde von dem Geiste über uns nur durch eine Mittheilung, Verkündigung von Außen, durch eine Offenbarung im strengsten Sinne des Wortes möglich, und daß eine solche Verkündigung der Inhalt unsrer heiligen Schrift sei, und ihren Werth ausmache! (Fortsetzung folgt.) Bibliographische Notiz über verschiedene Ritualien und besondere Gebetsamwlungen. Von Leopold Dukes. (Fortsetzung.) 3) MachasorAvignon. Dieses seltene Werk ist von Zunz genugsam beschrieben worden in der „allgem. Zeitung des Judenthums", Jahrgang Machasor Avignon und Karpentras. 1838, S. 580 anfangend und 1839 endigend. Wir haben cs nicht gesehen. Aus eigener Anschauung kennen wir das tägliche Gebetbuch der 4 Gemeinden, welches Zunz nicht gesehen hat, und wollen daher den ganzen Titel hersetzen, ptyio pbn man 110 nraoi nnntj/ Dmsi rni binn w nfen b bo dwj rmyb pN'boi ’tt’om a&b nu'nni nispi mznjn pn ins) D’Di’Dn bm rra ro-üi mi D’birib pboi jnj’iN p"p> D'DJn by) ppb d’did d’D’) o'jro nmi pNiDj'Enp p"p n"n rmwnpn nibp ymN jhjdd bn — fa'Vn pnPdnp ppi mb&'b p"pi in.r>iN p'pi niom ppm -pyan mn 'by raten p td \itid bn p n n d j ’ s n n p ns niyjo ym npo ’ d i n i n ’ >< inn nnm .-new ’did 'dtid nmn -uwon niaD3 .Vdn irpbn ny tab rat' p omn miD by imbynb jui’uo 520—1760. (8.' riNtn ni’K'.i dn nttm wjn nity Diesen einzigen Band besitzt unser Freund, Hr. R aph ae l Kirchheim in Frankfurt a. M. Der innere Werth dieses Bandes ist sehr gering, und wir können kein Gedicht daraus mittheilen. Dieses Gebetbuch ist begutachtet von dem Rabbinat zu Karpentras. Folgende Rabbinen sind unterzeichnet: dd .inidd -tN»ats»N ntyn 'Dtt phd vpy (l DNb’on fidp (3 DD WD ^QlS N'M' (3 DD ’D~0 IN nun' (4 mm orroN (5 d"o nU'DlND ]pm HTO (6 4) Machasor von Karpentras. Diese Sammlung ist sehr schätzbar und hat vieles mit der von Avignon gemeinschaftlich. Für das Neujahrsfest und den Versöhnungstag sind 2 Bände. Der vollständige Titel lautet: "n pN“lDJ1D1 p p"p .1HJDD D1N-in D'D'b HD ombiy1? ny sb nro LNI1 ~ai nt i:-n criN inn D’JlDfDl O’Dl’D Dy Hlbn TID Nim 1' mTDD DN V amnpi D’ob nbry uinj '2 by ND'NM niK/pm nili'bi in’dd!? wdt N' by nmn bbm nnyi py >nu ddp ms* jiDjm b'iwün nbn nam nmn mann Pi DiDin mian n' by 'i.u pai pyn nmnrp baiia annnN VN'D nana byn b p nma n‘b pnpnan annm pNin mim naan nyib Nipin naan nwn ^Dimnn by bw D1D-I21 N'DD DmDDDND - did ppn VN'D by □rinnN nx pn mrr-D NDn nb pT>n nnv pspn Amst. 5,499-1739. (Z.) p3b 1D3 Es ist begutachtet von dem Rabbinat zu Karpentras, und folgende Rabbinen sind unterzeichnet: DD DnJD(3— DD blb Dpy (2 — DD 'D1D (1 DD U'DID Ipm DmDN (4 Das Werk ist äußerst selten, wir haben in Amsterdam selbst, wo wir so glücklich waren, dieses Machasor zu erhalten, nur noch ein zweites Exemplar gefunden. Ob auch für

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