Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 21 (21.5.1844)
- Date
- 1844-05-21
- Page
- Spalte 333-334 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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333 Studien. Methodik des Talmuds. 334 rwy ]D3 t^min n33ty,min .naio 3rm ons® nmn nnDiD nm 3y 33iyn b3 — : d'iöid nmi ,rmyn. Nbi no yso. syoa jm L" dn : idno nob»! nmo 3"N 'oi 3B»3 njw nmn jnbi yp px rmi dhsd rwy? oroj s. hierüber Ra sch i und die Tosafot dort. — Dieser Klasse mehr koordinirt ist Gdie Gnsma aus Patriotismus oder aus Antipathie; erstere für heilige Gegenstände und Zustände, und die zweite wider Personen. Zu jener gehören wie die schon angeführten in Lamid, 29 a und b ri21E)1 , ]DJ1 , nsnn 3C., und für Personen, Baba Batra, 17 a, Anfang: ' in mroi 2ppi pnsp dpton jn \bx pin rn' jnn ste n1? *111 *]N ÜOD1N m 'Dl, ferner in Okzin Ende: p&snm IN niND \thw. posi posr te tete ro'pn mnp 'k p nteip ni&ypb Ausführlicher und mit Verwandtem zusammenhängender heißt es in Sanhedrin, 100 a, Ende: pnsn poä bib pb te'pn mnp : idn 'do 21 nhn* '2 , p idi1? iwdn oi : vqn te 121 oiy mp xbo % pn mn mim mn ftpra ™. : idnj 122 nSii NmJND nnottf N^ NDpD 1ND : ION'! AusAbbaji'öFrage und R. Deme's Antwort ergiebt sich klar, wie man solche und ähnliche Vorträge selbstbewußt, nur als den Erguß religiöser Begeisterung betrachtet wissen wollte; und des Letzter» Antwort: „bei der Agada bedarf es keiner Begründung", ist wahrlich nicht genug zu empfehlen. — Ebenso veranlaßte eine aus religiösem Grundsätze entstandene Antipathie gegen Personen, zu dem Aussprüche-. p)n )b ]\x i\on tbtyb, dessen namentlich in Sanhedrin Abschnitt pm sehr oft erwähnt wird; wir wollen hier aber nur solche Stellen anführcn, die gleichzeitig ihren wahren Gehalt charakterisiren: ibid. 102 a Ende: Np mm te »11.1 TON '1 , wbn (*on ote p’^n cn1? pN) do^d rwbw2 tarn : 012 n 5 tarn Np mn nsn^n po , m n!?i nby tep mnN wn : idn? iro ntam nPi ■jbp ntep nP O VfllN NONI lim! Eine noch größere Aufklärung über den innern Werth solcher Stellen bietet der Talmud jeruschalmi in Sanhedrin, 31 a, Ende unb b 2Cnfang cd. Anisterd. nP pi : wte nh^n' Nmp pn sm mp ib 'i nhn; 'n wp2 pin rwyb nonn ’iiaw inpind nun rra? *pnp mnio hdi man no te Note noA mw nrpD'n nm! noid i? rrh) Np^om n^o “p pi : ra^ iw Nrw P rnp — w bnN .m^N taiw iniN nmom dnhnd nun n1? Die Begeisterung der Religion in ihrer Totalität kennt keine rechte Mitte, entweder sie idealisirt, oder spricht ihr anathema sit aus. Sabbat, 56 a, Mitte heißt es: vittn *0*1 : 22' ni3N '131 mm mnDD anmi IDHD nno und dem entgegengesetzt in Sanhedrin, 106 b, Anfang: : NOOrn 02 no Vto DD3n p^nn np^no m1? ^mD1? xb rb\22 non1? .-- 'oi no t^nn o nnD^on Von den vorhergehenden Klassen ganz verschieden , und sehr verbreitet ist: Vdie Gusnra des numerus rotundiil» Auch hierin von der Bibel geleitet wie: Gen. 4, 24: npn^ D’PDisy pbl pp cp*1 Dunp2t7 o; ibid. 24, 60: 5>N DDm iD/N^ v-n u. a. m. hat diese Gusma im Talmud ein weites Gebiet erhalten. So heißt es in Erubin, 2 b, Mitte: teod nmm 01 , opo' nvN OQ no^i Nin^ rno N0nni Nmp 22b * HND np H1Dp 12 0H1 , Ol 'Q ip 'Dl N011.1. Abraham ben David (ni'Nin) sagt in der Einleitung seines Kommentars zu Levitieus: 0m WW DIpD b2 Dnmp^^ mp^ Dnoip^m, ]Oo 71s, po H1D1D ’OID DDOa Dn DHUlifeb Wergl. Claris Talmudica niaxima ed. Hanoviae Porta JV. Caput 1. ibid. P. 3. K. 2. S. 150. D1pD3 6’DN Ilten )D JOD1? pin 2.12, ferner ibid. OIP’KG .1M2 NJH pm N1? D^OPD ♦i2i pm ]ii^n2 nten jop2 pi 121 opiD 1212 Wir könnten diese Klasse durch zahlreiche Beispiele erweitern, wenn es unser Zweck wäre, den Gegenstand zu erschöpfen; wir wollten aber nur die Aufmerksamkeit hierauf leiten, ein tieferes Eingehen Andern überlassend. So hätten wir endlich nur noch von einer Gusmagattung zu sprechen, die wir V, eine scheinbare Gusma bezeichnen wollen; und verstehen wir hierunter solche Stellen, deren erster Anblick nichts Anderes, als eine Gusma vermuthen lassen, welche jedoch bei einem liefern Forschen allerdings wörtliche Realität in Anspruch nehmen können. So wird in Sanhedrin, 100 a, Mitte, Folgendes erzählt, und ist auch an andern Stellen Baba Batra 75 des Talmuds nicht selten zu finden: wirb nn’pn Thy : wm Npi pn>' 'i a-rm kh o , nn o; 'oi T'Dbn imx t6jj 'oi noio Q'i:n , ~b K'm 03 : b"{* , Npi 3'm pni’ 'b N'N3V^! Npn : viwn p , mEKty 0^3 vn~b dnj ibi! nnN D’DDn '333 by .lbjbo! rooNn wb n\s'3 dn bl7 bj : Rasch! - nioay bw b.i iNB'yi , n’j’y no 3rp — — ,niosy yv bj na'yj , noa' dinh , noti' : moay Abgesehen von Raschi's wörtlicher Auffassung glaubten wir immer, hier ebenfalls eine Gusma voraussetzen zu dürfen, und übersetzten uns das: niDSp b& INE'pi wie man sonst ebenfalls zu sagen pflegt: „versteinert stand er da"; allein a priori ließe sich auch vielleicht Raschi's wörtliche Auffassung, durch Nachstehendes rechtfertigen. I. P. Fr. Richter sagt im 27. Bd. S. 35 über magnetisiren durch Anblicken Folgendes: Leichter erklärtsich's, daß der Magnetiseur durch bloßes Blick-Heften (Fixiren) magnetisch einschläfert; denn das Auge, das schoff den Gesunden mit Liebe, Kälte, Zorn, Geist, Dumpfheit anspricht, ohne daß alle diese verschiedenen Blicke in mechanische Verschiebungen und Befruchtungen der Augenhäute aufzulösen sind, muß noch leichter ins Geistige eingreifen, als die geistlosen Finger, '