Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 19 (7.5.1844)
- Date
- 1844-05-07
- Page
- Spalte 297-298 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/8555529-9890798-9890818--3539-3530303- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 2× ep/1002670
OCR text
2S7 Studien. Ein altes hebräisch-französisch-deutsches Glossar. 298 VaT.prnD 88, 3. beweist, daß das Zeitalter Parchon's und des Glossators nicht sehr weit auseinander liegt. 7) Sam, entweder schlechthin n'S 171, a oder nS 177, 3. Bemerkenswerth ist das Citat Job. 30, 17. Es ist aus Raschi bekannt, daß Dunasch ipny nach dem Arabischen meine Adern übersetzt. Der Glossator bemerkt: '->?) 'nJDI js yiy) “ins dd?n twn by -nn ibw imnran nim w | pM DH. Ebenso bemerkt er, daß R. Sam sich Ln Bezug | auf vrrpD Job. 41, 10 für Menachem entscheidet: nrc riSl | w)m nno *jb O 'dn^ od 'nDD pm lrrariDD I (=wb)N ND?p wie Söpfe), und daß er Job. 41, | 13 als Synonym von in der Bed. bnniN (urceolus) | faßt. Daß R. Jakob Sam (jx) die entgegenstehenden | Meinungen des Menachem und Dunasch in einer eigenen | Schrift der Prüfung unterwarf, ist bereits von Dukes in I dem sehr lehrreichen Aufsatze: Orient, LB. 1843, Col. 188 ij bemerkt worden - das Citat unsers Glossators verweist auf die | betreffende Eon-by rrüriD. I 8) Josef Kara 56, 3. *Op?]DP 'Dl > 196, b. I NDp DP 'Dl. § 9- Mose Darschan 32, 3. 142, 3. 10) Mose Kohen 197, b zu injn Job. 42, 10. (=TTVjn), 11) R aschi, sehr häufig, die hauptsächlichste exegetische Quelle des Glossators. 12) Jbn-Esra, bald ohne Abkürzungszeichen Dl)? p^ 168, b. 171, b. ~)ty ps DHDDN 'D 171, a, bald xity pN 169, b. 171, a genannt. 13) Samuel (b. M ei r, DD^D) 17, 3. 168,3. 171, b. mm wdd. 14) David, nämlich Kimchi 1, 6. zu Gen. 1, 24, o zu ir-Q°» bemerkt wird: pNH by piDJ piff. D'älff jn pan m 'ab bi ~iD3 pit>n jw i’-hjj 1^0 pNU j in '’D pi ^’NpID ff'l) \ dd* Das Wort hat nach Dav. Kimchi im Lex. und! v Komm, zur Genesis (Preßburg, 1842) die Bed. ronD | T«m. Ein iplDp pN wird zu Job. 27, 8 citirt: p^ fitV blü\ O ‘pi hw Dl? 'phx btifi DDIDDD ^NDp I3t£?m nbtif 'U/b '''D’l pjDD, vielleicht auf David Knchi's Wörterbuch unter rbw vgl. btft bezüglich, wo jeoch er selbst für diese Ableitung der schwierigen Verbalfom sich nicht entscheidet. Es könnte auch Mos. Kimchi, der eien Komm, zu Job schrieb, gemeint sein, aber das DDriDH I spicht mehr für den Lexikographen. 15) Salomo Ha-Nakdan 3, b zu Gen. 8, 11, wo er pD — k)iDD faßt, und 36, a, wo ein von Salomo ha-)takdan durchkorrigirtes Pentateuch - Exemplar erwähnt wiv (^NLD ppl DD^D? DH nrmD pDDD EWD), in welhem sich statt 1DDD> Num. 35, 33 die Lesart fand (dern so ist jedenfalls statt des zweimaligen nDDD? in/Mskr. zu lesen, zumal rpMDII cie son versaut erklärt wird). 16) Be rach ja 214, b. zu Kohel. 3, 10, wo Berachja, übereinstimmig mit Raschi, iyp£n durch;de?D erklärt: pi ddd^ depp »dodd 'd mn 17) Crespija Ha-Nakdan 16, a zu Ex. 5, 16, wo der Glossator DdrDN nach der Analogie des n&7J? Lev. 25, 21 erklärt, mit dem Bemerken: pnm bb JTOünp 'D ppJPPDD. Offenbar ist Crespija eine von Berachia (Ha-Nakdan) verschiedene Person, s. Zunz in meinem Jesurun p. 257 s. 18) ©tiefer ausBeaugency (s. Jesurun p. 255) 193, a., wo zu Job. 38, 35 bemerkt wird: «q yn’» DDH '’D b'm nm ddid b’DDi jidb dndd Nim nju ddd hdd nfrTDn h&i dh ^ddi nooiy 'i?^n üD^Di ^dd wy my 'dd dn^h ]d pn^D Dieser ©tiefer aus Balgentiacum ist wahrscheinlich identisch mit dem sonst (besonders im Komm, zu Job) schlechtweg als “iTy^N 'D citirten 170, b. 171, b. 175, a. 190, a. DN^l). 19) Elasar aus Flagy 57, b. wo zu ETHDil 2. Sam. 20, 14 bemerkt wird: DD wh inNDm 'dd mrm 'm^dd in ^d ‘»nyoD? riDlN DL7 N1DL? ibl p^N. Nur vermuthungsweise identisicire ich vfe mit Flagy, einem Flecken im Glltinois (Distrikt von Nemours). Dieser Elasar war also ein zur Zeit der Abfassung des Glossars verstorbener Zeitgenosse des Glossators. 20) Benjamin, Oheim des Glossators 176, b* zu Job 13, 27: npD?D? npDHD? by 'din Vst ]ddd 'd nni npnnn inn Dmn n^n. bm (nh^t^). 21) Der Vater des Glossators, dessen mündliche oder schriftliche Erläuterungen des Job er benutzte 174, a. 175, b. Vbt *>DN 'W 1DD piHVj 186, a. 'DN 'DN1. 22) iinjidd ]ns?Dt£? Tfn 23, a. Bei Erklärung der Edelsteine des hohepriesterlichen Brustschildes giebt der Glossator die Namen 1) nach dem hebr. Sexte; 2) nach dem Sargum des Onkelos und 3) nach iD^D/rp. Die unter dieser Rubrik aufgeführten finden sich in keiner der beiden Recensionen des pseudojonathan'schen Pentateuch - Sargum so wieder; es sind folgender 3NDD, DmD, JDDD, D1DJDN, JDP3N, pp)?, JDpT; bnD, niDlN , nN.m.1 , TN^D , mo^N; ihr arabisches Gepräge springt in die Augen. Jeder dieser drei Rubriken ist eine Verdolmetschung in beigegeben und der Glossator bemerkt am Rande: 'IJD niNlQD DDDD1 D^it^NDn D^ipm •’D^rpn nnN d^iddh d^h i^n □niw ^njhd )ru7DD? nbn rQTOD ^npnyn 'xhwvfo rain 'OD Tipnyn omp d^iddh. Auf die Sabelle folgt ein 2j. Seiten füllender Exkurs über die 12 Edelsteine und sodann einige andere. Die Quelle des Glossators war wahrscheinlich das mNlET) 'D, auf welches er sich öfter bezieht 21, a. 48, b, ein Buch, in welchem die Kräfte der Edelsteine zu medicinischem Zwecke behandelt waren, jedenfalls hebräisch geschrieben, wie aus dem Citat zu folgen scheint: p) NNM'D Dk^D \n)pW DINIDD DDDD •»mND pl nnD HDDn. Die Bestimmung des Ortes 1'^DN (so schreibt das Mskr., nicht i^^)->) überlasse ich Bindern.