Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 16 (16.4.1844)
- Date
- 1844-04-16
- Page
- Spalte 251-252 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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$1 315 252 Kritiken. Die neuesten Leistungen der kritischen Schule. Kerem Chemed. Am Anfänge seines Kommentars zu Samuel schreibt er die meÄwürdigcn Worte: VNIO 01 rjt “)DD3DinaV UlSt pNl *• Niip a map1? nsnm idsji uaa, "idd ^«1 itrnD. ^bw ‘pp.v runna np nanaj. nv'iw nNOJn nanaist'a i1? in sfo. non px ivipooi D’Nan nnn na bwy vbw inr-'n min ’a VnnyQ n^i -m oipoia n'^n N'an'p -|nv p«i ^-nnV na v'van Vnnoi na b nonn n“?i nanaj no'ian Nnpo tob jni’ unw ’D ba bx , nneen min pbcst innaoivV n:i> non nan bw ilvnno mx ii> noui ■ibm. bui'trb m nwa io, nun,, pan» nva 'pyM nn^n INAVI loiVDi N3N NW nn>! npin nnn n nan ba iab nsy ".'ui ^oaa niVpan dn no^W no 2"pi> Dennoch wird von demselben sonst zu jeder Schriftstelle d.er Midrasch und Talmud citirt, mit Namen wird aber nur die Pesikta, Bereschit Rabba und, Seder Olam genannt, rn.ehre Verstöße, gegen den Talmud finden sich trotz seiner Bele.senh.eit in demselben, so wirft er z. B. bei Simson die Frage, aus:, „rfron W2i hv$6 bw -m.iwn nn^ro" wahrend es, im Talmud (Nasir, 4 b) Heißt pfc'Pt? TU QTID1?' xpto^j, desgleichen ist ihm die Erklärung Men. ben Chelbo'sbefremdet, daß unter Tiras Persien zu verstehen sei, was dnch im Talmud Joma 10 » deutlich zu lesen ist. Mehre Kapitel in den Königen und Jesaja in unserem Kommentar stimmen wörtlich mit dem des Kara überein, besonders vom 8. Kapitel der 2 Könige fallen diese beiden Kommentare ganz zusammen; Raschi wird hier nur dann von. K.ära erwähnt, wenn R. von M. b. Chelbo's Erklärung abweicht. In unserem Raschi-Kommentar findet sich oft eine Erklärung mit den Worten *-py THS1? Wl, die Kara angehört. Außer Raschi und Menachem ben Chelbo werden in diesem Kommentar noch genannt R. Jehuda Ha-Darschan, R. Wesr R. Isaak ben Eleaser ha - Lewi, R. Menachem Kara, Menachem ben Saruk, Dunasch und Kalir. Wir kehren zu Kara's Kommentar auf Hiob zurück und erwähnen noch, daß Hr. L. aus diesem Kommentar ein ganzes Stück der nicht mehr vorhandenen Barajta des R. Samuel, mir der Erläuterung von R. Sabbatai Donolo, mittheilt. — Ein Kommentar zum Pentateuch, kompilirt aus verschiedenen Autoren, unter denen die unbekannten pvWP tfiTipn und pn sich befinden. Ein Kommentar zum Pentateuch, voneinem Schüler des R. Jehuda ha-Ehasid, dessen Vater der Tochtermann des R. Meschullam war , dev, wie in diesem Manuskript bemerkt wird, den aramäischen Pijut zu den zehn Geboten, beginnend nDt w Hpl NJHN verfaße habe. Bei Erwähnung einer witzigen Erklärung von R. Jeh. ha-Chasid zu einer Stelle im Jbn-Esra, glaubt Hr. L. Beranlassuyg nehmen zu müssen, Raschi auf Kosten des Jbn-Esra zu erheben. Wir glauben nicht, daß der bescheidene Raschi Hrn. L. es gedankt haben würde, sich nur durch die Ernie.derung des I. E. erhoben zu sehen. More Nebuchim, mit einigen Glossen von dem Übersetzer desselben, R. Samuel Jbn Tibbon, die Hr. L. mittheilt. Sefer Jesod Mi spar von Jbn-Esra. Hr. L. kommt hier abermals auf die schwierige mathematische Stelle in Jesod Mora Ab. 1,1 zurück, und beweist aus diesem Manuskript, daß, Hr. Terquem irre,, wenn, wie er in Zion (Jahrg. 5601, S. 48) behauptet,, Hrn. Eichenbaum's Erklärung im Sefer ha - Mispar deutlich gefunden zu haben glaubte. Ein Kommentar zum Buche Jezira von Dunasch ben Tamim. Carmoly nennt den Vers. Abu Sahil den Tamim (Annalen, Jahrg. 184,0. S.. 334). Angefügt sei diesem Manuskript eiy. Gedicht, aus 26 Strophen von Dunasch ben Librät. Hr. L. bezweifelt, ob dieses einleitende Gedicht zu den Hasagot desselben gehöre, und nicht, vielmehr ein Lobgedicht auf irgend einen unbekannten. Gaon sei., und mit der Kritik der Machberet daher in keiner Verbindung stehe. Hr. L. scheint Dukes Mittheilung im Orient Nr. 16, (Jahrg. 1843) nicht gelesen zu haben. Hrn. Lebrecht's Einwendung im LB. d. Or. Nr. 40 findet in Luzzatto's Leseart eine Bestätigung., Sefer Cheschbon ha-Mehalachot von R.Abraham b. Chija, nebst vier Blättern aus S.CHeschbon Ha-Jbbux von ebendemselben. Hr. L. führt eine Stelle hieraus an, in der der Verf.^ den herrschenden Brauch dex Tekufa als einen Aberglauben verwirft. -- Hr. L. berichtigt einen Fehler de Rossi's,. der irrthümlich aus dem Epitaph des, Abschreibers schließt, daß der Vers, noch im Jahre. 4896 gelebt habe, wahrend er. bereits in diesem Jahre^ gestorben war , wi.e ex auch in dem Epigraph dieses Codex, der i.m Jahre. 4896 geschrieben wurde, mit dem Zusatz Vf genannt wird.^ Jedenfalls irren Wolf und Jehija, die. sein Todesjahr im Jahre. 4865 setzen, da, wie aus einem Citat. desselben in Meor Enajiyi, Kap. 26.. hervorgeht, er in diesem, Jahre sein CH., ha-Meh. abgefaßt hat. Im 10. Brief berichtet Hr. L... über ein Manuskript, das nach Art und Weise des Jalkuts eingerichtet ist und zu jedem Bibelverse die. entsprechende Stelle aus dem Talmud, zumeist Babli.,. anführt. Der Vers, scheine sogar die. Ge? mara. zu Mas. Kalla vor Augen gehabt: zu haben, die aber, nach den Bruchstücken, die L. mittheilt , und wie auch L. bereits bemerkt, von sehr später Hand verfaßt zu sein scheint. Der Verf. kommentire zuweilen die citirten Stellen, und seine Lesearten weichen oft von der Raschi's ab, der übrigens auch nur einmal genannt ist. L. konnte, weder den Namen des Verfassers noch des Werkes selbst ermitteln. In diesem Schreiben widerlegt L. Krochmal's kritische Ansicht von einem zweiten Theil des Jesaja (vergl. Kerem Chemed V), und weist auch Gesenius viele Jrrthümer in seiner Kommentirung und Uebersetzung des Jesaja nach. — Wir haben gegen die Ordnung de.s Herausgebers dieser Sammlung mit den Berichten von Luzzatto unser Referat beginnen müssen^ weil Rapaport's. erster Aufsatz, dm der Herausgeber, wahrscheinlich aus einem kleinlichen Grund, an die Spitze dieser Sammlung zu stellen sich veranlaßt sah, nur Bemerkungen und Zusätze zu L's Berichten enthält. Wir