Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 15 (9.4.1844)
- Date
- 1844-04-09
- Page
- Spalte 233-234 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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233 Studien, Bibliograph. Notiz über verschiedene Ritualien und besondere Gebetsamwlungen. 234 2) gehet hervor, daß auch '3 dasselbe!ommentict habe, über welchen Autor sonst nichts bekannt ist * * 6). Ein anonymer Kommentar befindet sich in der Vatikanischen Bibliothek Nr. 306. Auch die Hamburger Stadtbibliothek (Cod. heb. Nr. 61. 62. 132.) besitzt noch Kommentarien 7). Andere sind zu Ende des Sed er ha-Dorot ss3v N3N 033031 1D1 y 3 N n p1 D d 3. Daß der piU tON sich in Hamburg befindet, haben wir im Zion H. S. 100 berichtet. S. 44. üi'd.3 b'303 dto 3Tid 3333 rap *6w 3i)iiiw «3 ^n1 '3 nNi □) 3 d n ^100 '3 dm tpn3 pi ,NinD"i’ii3 jnjon pi Duprn p tap p&y 33333 pou S. 84. (^rp ^Ottf1 '33 'DD. S. 90 heißt es: n3i rptyNin bm t£mon p.v nriJN 'piDmobil NDiruni nm tpinn rkt nm Nip’i — DW3Ji tynoi iry^ 'ii 1 pisi Hiernach ist Rapaport (R. Natan, Anmerkung 44) zu berichtigen, welcher behauptet, daß einige Gelehrte den t£n3D zu on33 333D3 niD0 nicht gesehen haben. David Kimchi zu Chronik I. 15, 16 citirt den 3^ Es mag hier auch bemerkt sein, daß (ojn '3 schon den n33 N3p3 citirt unter dem Titel ri33 N3p33 »TUN. Diese Stelle nebst noch andern sehr instruktiven historischen Stellen — wovon wir bei einer andern Gelegenheit Gebrauch machen werden — befindet sich in den äußerst seltenen DU1NJJ3 -nW, Salonik 1665. S. 118. i3 nbityn 'i 'so tmson pot? p br riK'o. S. 147, wo die Rede von 133) fc) ist, heißt es: lm\ 233 J'3,53 30N3 U'JD 3N3) ^30 Dip 'tb *?3N 1^331 <<1D0. '3 W33 1U3 U1J 30N31 13D3 ]ü TN‘D P 31 D'3)D33 Ow 3£lP mnN pm*1 '3 33.31 3p)P — — 7)13 3 3 HP S. 154 lesen wir: — D'3NDD »371.31 '3.3 D03 n"nbl 33.3 NLQ 33N 013^ S. 166. -pi) 3p;;1 '3 'DD. (Ein -pjj wird auch von Rabbenu Ascher erwähnt, vergl. Binjamin, von Asher, LH. 2. S. 11.) 6) Sollte dieser Autor vielleicht identisch sein mit dem Kommentator des talmudischen Traktats Middot? oder mit dem Kommentator von i^D? (Wolf 111. 1156). In i^p §. 5 w'rd auch ein n^DV '33 citirt. 7) Der Cod. 61. Perg. 4. bietet recht viele konstante historische Notizen dar. Wir setzen einige Stellen her. Leider ist dieser Cod. nicht numerirt gewesen, als wir ihn benutzten, wir setzen die Stellen nur mit der Bezeichnung des Ortes, wo sie sich finden, her. 2p)M l)133*? TlW UN *)N lA 3DN1 — W33^ 1^01 [noD by nnj.3 0TVD3] nbn 3p);1 33 3m — ypmn ypn0 npnn rw .333 nwyü 33 p1^ IN) p 3p(t 'JN 333)1 — □1 p1 '3 'DI3 '31D [nS rfenzi] 'ui 0133b 3b [Db)y 333 um] D33D3 '03 03'D p 23 nbl0D '31 33131 33(/D103) 11P33 DU1NU3 pn^1 wm J1N431 WNm 33?31 .333 D'3D1N V3 3 0D [3'b)) 33N] lbv3 '17.3 ^33 'Ul 'b 3DN ^b3 3p1 33 3 pp '3 333 'DD1 »33333 iS )bw 3H113 3013p 3Dlb ]p3 N b ]'D'J3 '3 'Ul *)1D3 N^l 3U0 [3DD3 313);D] 3px' 33 bbn '3 S 3N33 p aufgezählt. Nach dem Verfasser des Schalschelet ha- Kabbala sott N. Joch an an aus Troys ebenfalls einen Kommentar dazu geschrieben haben8 9)♦ Der allgemein bekannteste unter den gedruckten Kommentarien ist, der unter dem Namen DHp 3333 vorhanden ist, welcher sich auch in den meisten ältern Ausgaben des Machasors findet. In der neuern Zeit hat sich der grammatisch höchst gelehrte Wolf Heidenheim das meiste Verdienst um die Erklärung der deutschen Pijutim erworben, wobei der frühere vielfach benutzt wurde. Zum spanischen Machasor giebt es unsers Wissens keine solche weitläufige Kommentarien. Nach dem Verfasser des Schalschelet h a - K a b a l a soll R. I o ch a n a n aus Troys dasselbe erklärt haben, worüber uns nichts weiter bekannt ist. Bei einigen Ausgaben befinden sich Worterklärungen , auch wurden' einzelne Stücke hin und da erklärt, z. B. die 5^oschanot (3UM13) von Simon Ibn Zemach Durlln, welcher auch die Asharot des Ibn Gabi rol, so wie verschiedene andere Gedichte kommentirte, welche er selbst zu Ende seiner Responsen anführt. Vergl. zur Kenntniß der neuhebr. religiösen Poesie S. 145, Nr. 29. A. Allgemeine Ritualien. Verzeichniß einiger handschriftlichen und gedruckten Machasorim ^). I. Deutsche Machasorim. > a) H and schri ftli che. Die Hamburger Stadtbibliothek besitzt mehre zum Theil sehr schätzbare Machasorim und Selichot. Wir begnügen uns folgende hier zu nennen. Von Machasorim und 3VOT 3l33^b sind manche sehr beachtenswert!). Es ist hier auch ein 3i33rr;b 313L11 zu nennen, im Besitz des Hrn. B. Niederhofheim in Frankfurt a. M., wovon wir bereits Oesters wird blos bbn '3 erwähnt. In 31)13 pN von pV“i S. 37. §. 103 wird ein 7b,3 '3 O13pl citirt. Einen bb.3 '3 N1) Ql 3 O citirt der Baal Ha-Ittur S. 15 (Kore Ha-Dorot S. 13). Wir wissen nicht, ob diese identisch sind. 8) Es mag hier eine andere Stelle des Gedalja Ibn I a h i j a etwas näher betrachtet werden. Derselbe sagt: N. B i njamin verfaßte das deutsche Machasor. Diese Bezeichnung ist schon an und für sich selbst ungenau, da es zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern Pajtanim gab, welche diesen Namen führten. Es ist aber auch unrichtig. Denn vor Binjamin war das Machasor schon redigirt, da schon bei Naschi Citaten von Salomo dem Babylonier angeführt werden und Kalir schon von Sa ad ja citirt wird (zur Kenntniß u. s. f. S. 7.). Der Verfasser des Seder Ha-Dorot läßt gar den R. Binjamin den Redakteur des deutschen Machasors 1540 leben, welches keiner Widerlegung bedarf. 9) Wir wiederholen hier, daß wir hier nur solche Ritulien erwähnen, die wir selbst gesehen haben. Für andere Ausgaben müssen wir auf die Kataloge von De Rossi und der Oppenheimer'schen Bibliothek verweisen, welche für das liturgische Fach unbestritten die ersten Sammlungen in der Welt sind»