Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 12 (19.3.1844)
- Date
- 1844-03-19
- Page
- Spalte 187-188 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/8555529-9890798-9890811--3477-3530178- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Elijah 1× ep/1004307
OCR text
187 188 Studien. Literarische Analekten. individuellen Freiheit hinwegzuräumen und das Iudenthum von seinen Lasten und Bürden, die von den ursprünglichen Gesetzesvorschriften nicht sanktionirt sind, zu befreien. Diese Bahn können und müssen wir betreten, wenn uns die Bewegung der Zeit nicht dahinreißen soll,, so daß sie unsere Schritte lenkt und leitet, ohne sodann die Kraft zu haben, die Abwege und Untiefen vermeiden zu können, die uns in's Verderben stürzen. Wenn die Parteien im Iudenthume so schroff einander gegenüberstehen, daß auf der einen Seite Alles negirt wird, was sowohl dem Buchstaben als dem Geist des Gesetzes nach, hoch und heilig ist, und auf der andern Seite Erschwerungen und Hemmungen wie z. B. das Verbot des Zuckers, der Hülsenfrüchte, des Weins, der Milch, das Haartragen der Frauen und dergl. Kleinlichkeitsskrutationen, von denen unser göttlicher Gesetzgeber keine Ahnung hatte, noch immer für wesentliche Bestandtheile des Judenthums gelten, dann müssen wir das allmälige Absterben alles religiösen Gefühls auch in unfern Lagen erleben, und beide Parteien haben es vor dem Allvater einst zu verantworten, daß sie das überlieferte Kleinod so schlecht bewahrten. K-—m. Literarische Analekten Elija - Lied.’) Mitgetheilt von A. Ink. ananpnn mnanax : anjbx inbx mx a’nhpx bx yaäts' ja 1« n\N “ION vn'v-öD oan pys anay xb Dpty' rpx **) : an*bx vibx njx onsx by '2^7, -na nx ixyn D.ipa u\x aTy a’pba anpa cu? ba-apn nn : anjbx 'nbx n’x NNW oy np by npn NNN1O2 Dtl' N2N21 *). Aus dem L. Codex. — Uebcr das Alter der Elija- Lieder überhaupt, vergl. Dukes z. K. d. neuh. rel. Poesie, S. 79. **) Kann etwa hieraus auf das Alter dieses Gedichtes geschlossen werden? nw’n )o n&n : •rpbx 'nbx n\x DiTBfaana nnty i'ypn nn’tt'px Dy D'ypnx d^ DN'^nppb D'pniy Dnyia anay? ianb xon : anjbx 'nbx rnx nnyp? oan nby nyaaa nnyi2 m N22np2 mpp pyas cu? y'^bxi anay xb! '?x ox : an^bx 'nbx H’x anpbn'. ]n“n v;ia anya xb vbaonp ny anay )2 yty'bxb Da ananany axn Tpau : an'bx 'nbx n'x raixpan niyatay oan naxbva yp aim 'na . r-' v:v.. "i naxbean Dnaa nnyyb Kan xnia 12 » ntyya : arpbx 'nbx ryx Neber Jona, Schüler des R. Salomo von Montpellier.ImKer. Chem., VI,2 erklärtHr. Rapaport diesen Jona, Schüler und Missionär des an der Spitze der Verfolger gegen More und Mada Maimuni's gestandenen R. Salomo von Montpellier, für den Verwandten des M. b. Nachman und Lehrer des R. Salomo b. Adderet. Als Beweise führt er S. 4 an, daß die Schüler des R. Jona (v-) in Schit. Mek. (Ketubot, t8 u) sagen: „Darüber sind die Gelehrten verschiedener Meinung , mein Lehrer Ramban sagt rc. R. Salomo v. Montpellier aber rc.; mein Lehrer R. Jona erhärtet die Worte des R. Sal.;" ferner Schit. Mek. (Baba mez., 2 4>) sagt ein Schüler des R. Jona, daß sein Lehrer im Namen des R.Sal. v. Montpellier sagt rc., endlich führt Nem. Josef einen Satz des M. b. N. und des ihm verwandten N. Jona im N. des R. Sal. v. Montpellier an. S. 5 bemerkt Hr. R., daß dieser R. Jona doch das Werk Jad Chasaka des Maimuni benutzte, wie ausAscheri zu Lcsillin erhelle,jt>o R. Jona den Jad citirend angeführt wird. Hr. R. folgert nun weiter S. 7, daß die Strafe der Zungenausschneidung den Schüler Jona, der erst später seine Schriften verfaßt haben mußte, nicht getroffen haben konnte. Dies ganze Gebäude fällt aber zusammen, wenn gezeigt wird, daß es mehr