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Der Orient · 1844-02-27 · Heft 9 (27.2.1844) · p. Seite 66

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Journal
Der Orient
Volume
5 (1844)
Issue
Heft 9 (27.2.1844)
Date
1844-02-27
Page
Seite 66 (sequence 3)
Language
German
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me gesprochen haben, der jedoch bei seiner jüngsten Anwesenheit dahier sich Mühe gab, um die HH. I. M. Kulp, L. I. Baß und B. M. Adler zum Milleide für seine armen, bedrückten Landsleute zu bewegen, was ihm auch vielleicht gelungen wäre, wenn ihm nicht Hr. Ph. Abc. Cohn (aus Hannover) entgegengewirkt hätte! Die genannten Herren Unterzeichneten zwei Monate spater die von ihnen in den Zeitungen veröffentlichte Erklärung, wornach sie Hm. Lehren's Verwaltung völlig untadelhaft gefunden! Aber denken Sie doch nur! Jene Erklärung stützt sich vorzugsweise auf die angebliche Thatsache, daß die Unterzeichner die Verträge, Briefe rc. selbst im Original gelesen haben wollen. Es stellt sich nun aber heraus, daß die besagten Urkunden sammtlich in hebräischer Sprache abgefaßt sind, und daß von den fünf Unterzeichnern vier nicht hebräisch verstehen, um diese Dokumente lesen und prüfen zu können. Darüber zur Rede gestellt, entschuldigte Einer derselben sich damit, sie, die Vier, hätten sich auf den einen Fünften verlassen! Und sie bezeugten doch, selbst gelesen zu haben, was sie — nicht lesen konnten. Welche verschrobene Begriffe von Redlichkeit und Ze'ugenpflicht! Das Publikum liest von fünf Zeugen, und siehe da, es ist nur Einer, nämlich Hc. Adler. Haben Sie dergleichen schon mehr von „frommen" Männern gehört? — Da auf den heute angekommenen Brief um deswillen ein größeres Gewicht zu legen ist, weil dessen Vers., als in Palästina gar nickt anwesend, dermalen als unbetheiligt bei dem Streite erscheint, so sende ich Ihnen den Brief im Originale ein. L. H. Löwenstein. Frankfurt a. Ak, 23. Jan. Nach den neuesten Berichten, die uns direkt aus Jerusalem d. d. 9. Marcheschwan, zugekommen sind, wird daselbst mit aller Tyrannei gegen die verfahren, welche den Muth hatten, so Manches zu enthüllen, was man der Oeffentlichkeit ewig zu verbergen glaubte. Außer den körperlichen Mishandlungen, die sich die pinzkerischen Satelliten, wahrscheinlich in hohem Aufträge, gegen sie erlauben, wurde ihnen noch die gewöhnliche Unterstützung entzogen. Wir halten uns verpflichtet, dieses besonders denjenigen Kontribuenten zur gefälligen Beachtung mitzutheilen, welche ihre Spenden durch Sir Moses remittiren lassen, daß nämlich Unglückliche von dieser Seite ersetzt bekommen, was sie auf der andern unverschuldet einbüßen. Welche Willkür und Tyrannei sich diejenigen erlauben, welche die Palästina-Spenden zu vertheilen haben, ist aus nachfolgendem Bericht in der Jewisli Intelligence vom Monat.Decembec zu entnehmen; es wird nämlich daselbst aus Jerusalem geschrieben: „The Jews here are complele slaves to the persons wlio liaye tlie menageinent of tlie renfc of distribution, and if any one displeases tliem in tlie least, lie is iminediately tlirealened willi tlie less ot* the >veekly and montlüy charily-inoney“. Wir stellen nicht in Abrede, daß diese Abhängigkeit bei solchen ungebildeten und unbeschäftigten Menschen auch seine gute Seite haben mag, aber hierdurch der Sklave eines Pinzkec's und Konsorten zu werden, heißt gänzlich dem „Bösen" verfallen. — Wir können nicht umhin, bei dieser Gelegenheit unseren frühem Anfragen (Orient Nr. 50) noch eine hinzuzusügen. Aus dem in diesen Blättern mitgetheilten Brief aus Wilna, so wie auch aus der Aufforderung des Hrn. von W. geht unzweideutig hervor, daß die Spenden aus den russisch-polnischen Provinzen und aus den K. K. Oesterr. Staaten dem amsterdamer Komite zufließen, wahrend Männer, welche Einsicht von den Büchern dieses Komile'6 genommen haben wollen, sich dahin aussprechen, daß gerade die erwähnten Staaten ihre Palästina-Spenden nicht durch Vermittelung des Hollandischen-Komite's nach Palästina remittirten, und sie daher gar nicht begreifen, wie das Komite in Wilna und H. v. W. sich in einer für sie ganz fremden Angelegenheit einmischen könnten. Wir erwarten von der biedern Offenheit und dem freundlichen Entgegenkommen (?) des Amsterdamer Komite's auch hierüber genügenden Ausschluß. Raphael Kirchheim. m vT , yiDDnnn tsw , shji i Inbnn )b nnb , rhn nav-WN im , nW? 'nwo nnost 'n w:p ■obn myn vn D'bm D'tMN w inotA , toin 'm wban yow bs 'd ]iwn "nNDn mn , wrmsn nbiyrp m^np Nmpa nrmit nrra jD2o mp , brun ihvon mm , b*ntf' D’p^N ■’o , ])mm! rrv b2 ny ru pb? nd>& mirp ■m nmnn tu Nümtsw-, no wiuiyn hnw npb;pbi nobw d.tün d übwv mm njon tui,b"iTonn *bw - d min pnai mm mn m N^nni mxnbi pirubt , tsnrob ,b'jn nminn nuab ra nun m bm dto wnuiyn im , jobt nobw d.tdnönbraon □mwa , ayna , 2212 , wyn , nsjjoa , btw nm ywbo düw xb wim , -od Nb ina , nyy b vn .pnb D'Di nysj unbi D^toynon , ubwrv hwn npys mtodd , icnpn poD 1DB12 mm, D’sn, D’pn *y hn btoten 'd wnpn bw jnnb nbwDon nayn dntwsn wyfti , frran wx , nypoi'D ^yisn. 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